Von: luk
Trient – Ein Gericht in Trient hat einen jungen Mann wegen schwerer sexueller Gewalt an einer Minderjährigen zu neun Jahren und drei Monaten Haft verurteilt. Die Taten sollen sich vor mehreren Jahren in einem Tal im Trentino ereignet haben.
Nach den Ermittlungen begann der Kontakt zwischen dem damals etwas über 20-jährigen Angeklagten und der 15-jährigen Jugendlichen um das Jahr 2020, während der Corona-Pandemie. Der Mann soll das Mädchen zunächst zu sich nach Hause eingeladen haben. In der Folge entwickelte sich eine Beziehung, die zeitweise auch in ein gemeinsames Zusammenleben mündete.
Im weiteren Verlauf begann der Angeklagte laut Anklage harte Drogen zu konsumieren und soll auch die Minderjährige dazu gebracht haben, diese zu nehmen. In dieser Situation habe er die Jugendliche wiederholt sexuell missbraucht.
Die Betroffene entschloss sich später, unterstützt von ihrer Familie, Anzeige zu erstatten. Daraufhin nahmen die Ermittlungen ihren Lauf.
Im Prozess wurden mehrere Zeugen gehört. Vom Vorwurf der Misshandlung sprach das Gericht den Angeklagten frei. Verurteilt wurde er jedoch wegen schwerer sexueller Gewalt sowie der Abgabe von Drogen an eine Minderjährige.
Neben der Haftstrafe muss der Verurteilte dem Opfer 30.000 Euro Schadenersatz zahlen.




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