Studie: Covid-19 nagt an psychischer Gesundheit des Sanitätspersonals

Erschreckender Befund: Zehn Prozent der Ärzte und Pfleger nehmen Beruhigungsmittel

Freitag, 20. August 2021 | 08:00 Uhr

Mailand – Eine wissenschaftliche Studie, in deren Rahmen die Auswirkungen von Corona auf das Krankenhauspersonal untersucht wurden, hat erschreckende Ergebnisse zutage gefördert. Von 550 befragten Sanitätsangestellten eines Mailänder Universitätskrankenhauses gaben nicht weniger als 56 Personen an, Beruhigungsmittel einzunehmen oder eingenommen zu haben. Als Gründe wurden die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, Arbeitsüberlastung, die schreckliche Erfahrung, Patienten sterben zu sehen und ihnen nicht helfen zu können und die Furcht, Angehörige und Freunde anzustecken, angegeben.

Facebook/ASST di Cremona – Azienda Socio – Sanitaria Territoriale

In einer ersten Phase der Untersuchung wurden die 550 Teilnehmer der Studie – bei ihnen handelt es sich vor allem um Ärzte, Krankenpfleger, Hilfskräfte, aber auch um Labortechniker und andere Angestellte der Universitätsklinik – gefragt, ob sie an irgendwelchen Krankheiten leiden und ob sie regelmäßig Medikamente einnehmen. Etwas mehr als 200 der Befragten bejahte dies. Unter ihnen waren es jedoch besonders die Antworten von 56 Angestellten des Gesundheitswesens – das heißt mehr als zehn Prozent aller Interviewten – die ins Auge stachen. Sie gaben an, Anxiolytika, Antidepressiva, Beruhigungs- und Schlafmittel, aber auch Vitamine einzunehmen oder in der Vergangenheit eingenommen zu haben, und erklärten, dass sie damit nach dem Beginn der Coronapandemie begonnen hatten. Ihren Angaben zufolge sahen die Sanitätsangestellten die Einnahme dieser Medikamente als eine Art Notwendigkeit an. Ihr Ziel war es, die psychologischen Folgen des Stresses, der während der Pandemie mit ihrer Arbeit verbunden war, zu lindern. Als Gründe wurden die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus, Arbeitsüberlastung, die schreckliche Erfahrung, Patienten sterben zu sehen und ihnen nicht helfen zu können und die Furcht, Angehörige und Freunde anzustecken, angegeben.

Facebook/ASST di Cremona – Azienda Socio – Sanitaria Territoriale

Bei der vor wenigen Tagen veröffentlichten medizinwissenschaftlichen Studie Hospital workers mental health during the Covid-19 pandemic handelt es sich aber nur um den ersten Teil einer großen Forschungsarbeit, in deren Rahmen Arbeitsmediziner und Psychiater den psychologischen Zustand von rund 3.000 Krankenhausangestellten untersuchen werden.

Dieses umfangreiche Vorsorge- und Betreuungsprogramm wurde in die Wege geleitet, weil das Gesundheitspersonal „Erfahrungen gemacht hatte, die in ihren psychologischen Auswirkungen mit jenen eines Krieges vergleichbar sind“. Bei sehr schwerwiegenden Erkrankungen wie der „posttraumatischen Belastungsstörung“, die für Kriegsveteranen typisch ist, ist „für eine Früherkennung eine aktive Überwachung unerlässlich“. Nach einer ersten Bewertung wurde festgestellt, dass 39 Prozent der Ärzte und Pflegekräfte über einem Schwellenwert liegen, der auf eine generalisierte psychische Belastung hindeutet, und dass „ein Fünftel der befragten Angestellten an von posttraumatischem Stress und Angstzuständen herrührenden Symptomen leidet“.

Facebook/ASST di Cremona – Azienda Socio – Sanitaria Territoriale

192 Mitarbeiter der Mailänder Universitätsklinik wurden einer tiefergehenden Untersuchung unterzogen. Auf die Gesamtanzahl von 550 Befragten gerechnet, wurden bei zwölf Prozent Symptome einer Depression und bei sieben jene einer Dissoziation diagnostiziert. Bei Frauen, Pflegekräften, jüngeren Mitarbeitern und Angestellten, die auf den Covid-19-Abteilungen eingesetzt waren, traten psychische Probleme häufiger auf.

Facebook/ASST di Cremona – Azienda Socio – Sanitaria Territoriale

Weitere Zahlen der Umfrage vervollständigen das Bild, welchen Leidensdruck das Gesundheitspersonal während der Pandemie ausgesetzt war. Von den 550 Teilnehmern der Umfrage erkrankten 60 selbst an Covid-19 und 90 wurden in Quarantäne gestellt. Familienmitglieder von 18 Angestellten wurden ins Krankenhaus eingeliefert und zehn Mitarbeiter hatten in ihrer Familie selbst Trauerfälle zu beklagen. 78 Prozent der Mediziner und Pflegekräfte gaben an, dass ihre größte Angst gewesen sei, das Virus nach Hause zu schleppen. Ein Fünftel aller Mitarbeiter fühlte sich außerhalb des Krankenhauses irgendwie „diskriminiert“, 43 Prozent hatten Angst um ihre eigene Gesundheit und 69 Prozent sah sich aufgrund der Pandemie dazu gezwungen, ihr gewohntes Leben erheblich zu ändern. Zwölf Prozent der Interviewten zogen sogar einen Arbeitsplatzwechsel in Betracht.

Facebook/ASST di Cremona – Azienda Socio – Sanitaria Territoriale

Die Ergebnisse der umfassenden Umfrage lösten bei den Experten tiefe Besorgnis aus. Mit psychologischen Angeboten, regelmäßigen Visiten und eigenen Hilfsprogrammen wollen Therapeuten und Psychologen der Mailänder Klinik die von der Pandemie hart getroffenen Mitarbeiter dabei unterstützen, sie von ihren Leiden und Ängsten zu befreien.

Von: ka

Kommentare

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65 Kommentare auf "Erschreckender Befund: Zehn Prozent der Ärzte und Pfleger nehmen Beruhigungsmittel"


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Kinig
29 Tage 12 h

In Anbetracht des zu erwartenden Personalengpasses (Suspendierungen 😡) und der damit verbundenen ArbeitsMEHRbelastung der Verbliebenen wird sich diese traurige Bilanz eher noch erhöhen..

Anderrrr
Anderrrr
Universalgelehrter
29 Tage 10 h

@offline gons richtig gesungeitssystem tot gespart

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
29 Tage 8 h

@ Offline

Bestes Statement seit langem von dir. 👍

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Kinig
29 Tage 7 h

@Anderrrr..und trotzdem gibt es Vollpfosten, die hier 👎 drücken….

Staenkerer
29 Tage 7 h

genau, denn jetz stellt man se no vor der entscheidung eppas zu tien des se mit skeptk sechn, an den se koan vertrauen binden, vor dem se ongst hobn oder des se oblehnen, oder zu gien? des werd se jo von de Beruhigungsmittel weg bringen, sell glab i a!

einervonvielen
einervonvielen
Universalgelehrter
29 Tage 7 h

@offline, oder aber wir sagen mal hier offen, wer dafür Schuld sein wird……und ja, blablabla, wir Geimpften können auch Covid bekommen und es weiterverteilen, gleich wie ein Angeschnallter auch bei einem Unfall sterben kann

Iatz woll
Iatz woll
Tratscher
29 Tage 3 h

Eben, und wieso bricht das System zusammen, weil es noch zu viele Querdenker, Verweigerer ecc. gibt !!!!

WeHaveAProblem
WeHaveAProblem
Tratscher
29 Tage 26 Min

Das System bricht zusammen weil Tausende Genesene trotzdem zur Impfung gezwungen werden. Der Staat hat beschlossen die Arbeitskriterien zu ändern, damit ist halt nicht jeder einverstanden, besonders wenn es sich dabei um einen medizinischen Eingriff in das eigene Immunsystem handelt. Der Staat musste also damit rechnen, dass es soweit kommt. Leider hat er den Plan nicht zu Ende gedacht… Weniger Personal heißt weniger Betten, weniger Betten heißt schnellere Überlastung, schnellere Überlastung heißt, dass wir aus der Endlosschleife SO nicht mehr rauskommen.

AusDemWegGeringverdiener
29 Tage 13 h

Davon kann ich als CEO ein Lied singen.
In meinen Unternehmen werden die wie TicTac`s einverleibt. 
MfG

Mezcalito
Mezcalito
Superredner
29 Tage 12 h

kein gutes ZeugnIs für den CEO

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
29 Tage 8 h

@ AusDemWegGeringverdiener

Deine Pillen sind aber auch nicht ohne.

Deine Pillen sind aber auch nicht ohne

fassungslos
fassungslos
Tratscher
29 Tage 7 h

Noa sollatman sich als CEO a poor gedonkn mochn… Obo wer meistns aso plodort dassa CEO isch…

Missx
Missx
Kinig
29 Tage 7 h

Legale Drogati. Sehr erfreulich

einervonvielen
einervonvielen
Universalgelehrter
29 Tage 7 h

@ausdemweggeringverdiener….:-) du bist wohl eher der Chief Entertainment Officer 🙂

jochgeier
jochgeier
Superredner
29 Tage 6 h

bist wohl CEO von einem ein Mann Betrieb? 🤔😂🤦

Roby74
Roby74
Superredner
29 Tage 55 Min

@jochgeier
Nein wahrscheinlich in seiner Fantasiewelt!🤣😅😂

Roby74
Roby74
Superredner
29 Tage 53 Min

@einervonvielen
Das wäre in diesem Fall ein Clown 🤡🎉🎊!!!😁

Roby74
Roby74
Superredner
29 Tage 49 Min

@fassungslos
Net lai sell:Experte in X-Bereiche:von Fortpflanzungsmedizin,Kryptowährungen,Strafverfolgung bishin zu Infektionskrankheiten/Covid!!!😂😅🤣Hat er selbst in die Kommentare geschrieben….🙄🤭

Roby74
Roby74
Superredner
29 Tage 48 Min

@Calimero
🤣😅😂Sehr wahrscheinlich!!!

Roby74
Roby74
Superredner
29 Tage 45 Min

@Auswegverdiener
In welcher Branche bist du tätig?Unterhaltung oder Comedie❓Oder CEO in Fantasialand?😁🤭Kann mir nicht vorstellen dass irgendjemand für dich arbeiten würde oder überhaupt möchte.😜😝

Offline
Offline
Kinig
29 Tage 14 Min

@jochgeier..👏 so sieht es aus…

tfoler
tfoler
Grünschnabel
28 Tage 21 h

Ein Einmann-Unternehmen

DontbealooserbeaSchmuser
28 Tage 10 h

@jochgeier selbständiger Schichtarbeiter 😆

nemesis
nemesis
Grünschnabel
29 Tage 13 h

Vor Corona sicher auch schon. Es passt einfach auch so gut zu unserer Gesellschaft: Leistung präzise steuern und einstellen. Stimulantien (Kokain, Amphetamin, Ephedrin) zum Hochschalten, tranquilizer (Alkohol und/oder Benzos) zum Runterschalten – wie eine Maschine. Während diese harten Drogen unbeobachtet (weil gesellschaftskompatibel!) bleiben, wird die öffentliche Wahrnehmung auf Cannabis als größtes Suchtproblem konzentriert.

schlex
schlex
Tratscher
29 Tage 12 h

du gscheidor

Neumi
Neumi
Kinig
29 Tage 12 h

Warum soll in diesen Berufen Stress auch eine andere Auswirkung haben als in anderen.

Moritz P.
Moritz P.
Grünschnabel
29 Tage 11 h

Keine anderen Auswirkungen, sondern nur andere Handhabung,

Neumi
Neumi
Kinig
29 Tage 8 h

Wenn es eine bessere Handhabung gibt, sollten alle das machen und nicht nur Ärzte und Pfleger.

jochgeier
jochgeier
Superredner
28 Tage 15 h

@Neumi glaub kaum dass mit anderer handhabung eine bessere gemeint ist.
in meiner jugend haben sich gestresste nach feierabend oft noch einige hinter die binde gegossen, das wurde dann durch laufen und radfahren ersetzt, andere gingen musizieren oder einfach rasen mähen.
dass jetzt vermehrt medikamemte dazu gebraucht werden ist schade aber bei den rasanter werdenden ansprüchen wohl auch ein bischen verständlich.

DontbealooserbeaSchmuser
28 Tage 10 h

@jochgeier wahrscheinlich bestand der Ausgleich vieler Ärzte eben aus Theater, Konzerten, Sport und Reisen?

Wenn sie diese Aktivitäten durch die bescheuerten Maßnahmen nicht mehr ausführen können, greifen sie eben zu Tabletten 💁🏼‍♀️

jochgeier
jochgeier
Superredner
28 Tage 9 h

@DontbealooserbeaSchmuser das denke ich auch. wo etwas genommen wird findet sich meist ersatz wenn auch nicht immer im guten.

Oldwest
Oldwest
Grünschnabel
29 Tage 11 h

Das betrifft auch viele andere Bereiche weil die Wirtschaftlichkeit und Leistung wichtiger sind als Gesuncheit und Wohlbefinden der Mitarbeiter.

nemesis
nemesis
Grünschnabel
29 Tage 10 h

Absolut. Und die Dunkelziffer ist sicher höher. Minias, Lyrica, Tavor und Valium für die, die nicht das Saufen zum Entspannen wählen.

Burgltreiber
Burgltreiber
Superredner
29 Tage 9 h

@nemesis der Höhepunkt könnte Clozapina sein Herr Psychiater!!!

nemesis
nemesis
Grünschnabel
29 Tage 7 h

Danke für die Blumen. Ich arbeite bloß in der Pflege und schreibe aus dem Gesprächsalltag…mit Angestellten. Clozapin? Eher nicht, ist ein Antipsychotikum 😉 Wir brauchen bloß Beruhigungsmittel in unserem Land – oder war es eine Anspielung auf die “Coronapsychose”? Jedenfalls weiß ich, wovon ich schreibe – ihr könnt beruhigt sein…oder auch nicht 😉

Zefix
Zefix
Superredner
29 Tage 6 h

Lyrica? najo…

sophie
sophie
Universalgelehrter
29 Tage 3 h

@Oldwest
Das könnte stimmen, wie du schreibst👍

Vranz
Vranz
Tratscher
29 Tage 9 h

Bei ins orbeitn sie schon long über die Normen hinaus. Sanitätsbetrieb hot jo zu wianig Personal , überoll werd gspohrt. In Unfong hoben sie a Applaus kreg, als Helden dorgstellt, Bonus Covid (viele hobens net kreg) versprochen, jetzt werden no einige Suspendiert. Dijenign die bleibn, miassn für ondre und doppelt orbeitn. Und do isch LEI die Politik schuld

Angelina
Angelina
Grünschnabel
29 Tage 11 h

Was sich hier abspielt mit den ganzen Massnahmen für die Bevölkerung,und so lange Zeit schon, ist es doch klar, dass es die Psyche des Menschen tötet, körperlich und seelisch..

DontbealooserbeaSchmuser
28 Tage 10 h

@Angelina also sind die Verbote und Zwänge doch nicht rational und zum Wohle der Bevölkerung? Wer hätte das gedacht 🤷🏼‍♀️

blabla
blabla
Grünschnabel
29 Tage 10 h

Jo logisch und iatz nou viele suspendiern nor geats ihmenen sichor ollaweil nou bessor.🤦‍♀️😡

jochgeier
jochgeier
Superredner
29 Tage 3 h

dann werden sie sich doch sicher bei den verursachern bedanken.

DontbealooserbeaSchmuser
28 Tage 10 h

@jochgeier naja, die Politiker sind aber sehr resistent gegen Kritik …

schneidigozoggla
29 Tage 11 h

La 10%?

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
29 Tage 6 h

…wenn man de Kommentare do lest, braucht man ah a Beruhigungsmittel…
😁

sophie
sophie
Universalgelehrter
29 Tage 6 h

@Doolin
Sel onnimo ban lesn iaz ah gidenkt, bischmo zuvor kemm, ols zi spot

Genau1
Genau1
Grünschnabel
29 Tage 9 h

Ba der enormen Belastung glaub ichs gerne.In Amerika fehlt viel Pflegepersonal aufgrund von Bournout

schneidigozoggla
29 Tage 10 h

Wiso isch sell erschreckend?? Sell honnimir schun longe gidenkt. 

inni
inni
Superredner
29 Tage 9 h

Olm no besser Beruhigungsmittel als Alkohol.

VES
VES
Grünschnabel
29 Tage 9 h

Real war der Anteil der Infizierten im Sanitätsbereich wohl viel geringer als jener im Gastgewebe.

lissi81
lissi81
Grünschnabel
29 Tage 6 h

Wen wunderts? Bei so einem Arbeitspensum und Voraussetzungen wäre ich von einem Höheren Prozentsatz ausgegangen.
Ich musste in vierzig Jahren 3 Personen sterben sehen und dass hat mir gereicht.

Staenkerer
29 Tage 7 h

man sollte de studie amoll in de hochschualn und unter de orbeitnehmer ober a orbeitgeber mochn und zwor ohne bezug auf corona, i wett sem schaugs in der heitigen schnellebigen zeit nit besser aus!
es hoaßt jo long schun: schneller, weiter, besser sunscht bisch a l!oser

Ingalingreichts
Ingalingreichts
Tratscher
29 Tage 6 h

10 % reicht sicher nit, wiaviele nemen psychopharmaka? dunklziffer?

TKirk
TKirk
Grünschnabel
29 Tage 5 h

Ich denke in Wahrheit sind es sogar mehr.
Das war ja eine Befragung und ich denke nicht dass da jeder die ganze Wahrheit sagt.

hundeseele
hundeseele
Superredner
29 Tage 3 h

Wohl eher beruhigend,wenn man davon ausgeht,dass es auch Drogen sein könnten,die sie konsumieren-erst Recht in Anbetracht der Lage,dass viele von Ihnen suspendiert werden.
Ich habe immer noch grossen Respekt vor deren Arbeit! Ob geeimpft oder nicht!!!!

Privatmeinung
Privatmeinung
Tratscher
29 Tage 3 h

Kein Wunder, bei diesen politischen Vorgaben.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
29 Tage 8 h
Na ja, der Artikel stammt aus 2018: „Es war in der Facharzt-Ausbildung nicht schwer, an Substanzen zu kommen“, erinnert er sich. „Pharmaka werden ampullenweise aus dem Bestand gelöscht, obwohl wir für eine OP vielleicht nur Bruchteile benötigt haben.“ Im allgemeinen Chaos beim Aufräumen sei es leicht gewesen, Anbrüche verschwinden zu lassen. Das bestätigt auch der Narkosedoc, ein Anästhesist und Blogger bei DocCheck: „Ich könnte mir jeden Tag eine Packung Schlafmittel wie Midazolam oder auch ein paar Flaschen Propofol mitnehmen und müsste dafür nicht mal Aufzeichnungen fälschen – es gibt hierfür nämlich keine. Bestände werden einfach aufgefüllt und fehlende Ampullen fallen nicht unbedingt… Weiterlesen »
Noggi
Noggi
Grünschnabel
29 Tage 6 h

Wenn ich an der quelle wäre wie die ärzte, dann würde ich auch schon seit 20 jahren welche nehmen, in der privatwirtschaft…

GTH
GTH
Tratscher
29 Tage 48 Min

nocher mecht i nit wissen wias bei sie lehrer ausschaug

Sina
Sina
Neuling
29 Tage 1 h

Ehrlich gesagt: mich wundert das nicht und war zu erwarten. Die Suspendierungen, der Druck auf Ärzte, nebenher noch Familie versorgen und alles unter einem Hut zu bringen verlangt einem viel ab. Wer hält das auf lange Zeit gesehen aus!?? Hoffentlich bringen die Impfungen das gewünschte Ziel näher.

Brauni
Brauni
Grünschnabel
28 Tage 23 h

ich glaube die nagt nicht nur am Sanitätspersonal sondern in allen Sparten.Aber wen wunderts bei dem Druck der von allen Seiten ausgeübt wird.

wiakimpdir4
wiakimpdir4
Superredner
28 Tage 21 h

Ist in der Sanität der Prozentsatz der Impfverweigerer oder jener der Beruhigungsmittel nimmt höher?

Porzelona
Porzelona
Grünschnabel
29 Tage 39 Min

I hat mehr gidenkt…

Storch24
Storch24
Kinig
28 Tage 5 h

Nicht nur Ärzte und Pfleger ……..
Aber die anderen zählen nicht ?

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
27 Tage 23 h

Sind die Hausärzte auch überfordert mit Praxiszeiten von drei oder zwei Stunden täglich.

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