Zweite Dosis wird noch an jüngere Impflinge verabreicht

Italien: AstraZeneca vorzugsweise noch für Ü-60-Jährige

Donnerstag, 08. April 2021 | 09:38 Uhr

Bozen/Rom – In Italien und Südtirol wird der Impfstoff von AstraZeneca ab nun vorzugsweise nur mehr an Menschen über 60 Jahren verabreicht. Franco Locatelli, der Präsident des Obersten Gesundheitsrats, hat dies am Mittwochabend bekannt gegeben. Es handelt sich um eine Empfehlung. Aktuell wird der Impfstoff Personen über 65 Jahren verabreicht.

Alle, die jünger als 60 sind und bereits eine Dosis von AstraZeneca erhalten haben, sollen aber auch die zweite Dosis bekommen. In Südtirol wurden mit AstraZeneca vor allem Lehrerinnen, Lehrer und das Kindergartenpersonal geimpft. Eine Zweitimpfung mit einem anderen Impfstoff, wie etwa in Deutschland, ist hier bei uns nicht vorgesehen.

Die Europäische Arzneimittelagentur EMA hat gestern laut Medienberichten zwar eingeräumt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Impfung und Hirnvenenthrombosen gibt, sie empfiehlt den Impfstoff aber weiterhin – und zwar uneingeschränkt.

Möchte jemand den Impfstoff von AstraZeneca erhalten, auch wenn er oder sie jünger als 60 ist, kann das Mittel trotzdem verabreicht werden.

Von: luk

Kommentare

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14 Kommentare auf "Italien: AstraZeneca vorzugsweise noch für Ü-60-Jährige"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Sonnenstrahl2020
3 Tage 4 h

Wieso nur ueber 60. Ändert mann dann? Oder ist es Wurst weil die Wirtschaft (und die INPS) die ueber 60 nicht mehr brauchen?

Storch24
Storch24
Kinig
3 Tage 1 h

Die älteren sind ja NUR 😏mehr Renten Empfänger.
Einige weniger, spart der Staat ? Aber dass genau diese Altersgruppe zu dem heutigen Wohlstand beigetragen haben, vergessen viele.

honga
honga
Neuling
3 Tage 1 h

Nein, es ist aber eine ganz einfache Schaden/Nutzen-Rechnung die gemacht wird: Personen ab 60 haben eine viel höhere Wahrscheinlichkeit an Covid zu sterben als unter 60. Stellt man nun die Wahrscheinlichkeit des Impfschadens, der immer noch sehr gering ist, der Wahrscheinlichkeit an Covid zu sterben gegenüber, macht es bei Personen ab 60 mathematisch Sinn mit AZ weiterzuimpfen. Natürlich solange nicht alternative Impfstoffe für alle verfügbar sind.

Neumi
Neumi
Kinig
2 Tage 21 h

@ Sonnenstrahl Nein, weil in dem Alter die berüchtigten sehr seltenen Nebenwirkungen noch viel seltener auftreten.

LouterStyle
LouterStyle
Tratscher
2 Tage 6 h

die Hirnvenenthrombosen traten vorwiegend bei Frauen unter 50 auf, deswegen dieser Schritt.

Privatmeinung
Privatmeinung
Tratscher
3 Tage 3 h

Verstehe ich nicht ganz… sind die über 60 Jährigen resistenter? Normalerweise sind die Jüngeren Wiederstandsfähiger…?

LouterStyle
LouterStyle
Tratscher
2 Tage 6 h

bin zwar kein Mediziner, aber die Hirnvenenthrombosen traten hauptsächlich bei Frauen unter 50 auf. Dann macht das schon sinn. Wir sollten aber hinsichtlich dem einfach still sein, dafür qualifizierte Menschen haben sicher mehr Ahnung als wir… Aber in der Bevölkerung gibt es ja immer mehr angeborene Virologen und Epidemiologen…

xyz
xyz
Superredner
3 Tage 20 Min

Super…freu mi schon auf die 2. Dosis….vor ollem weiblich und unter 60 – wie der Großteil der Lehrer und Kindergärtnerinnen…. I hoff ihnen follt do no a bessere Lösung ein….

Gustl64
Gustl64
Tratscher
2 Tage 20 h

Xyz@ Hoffentlich sagen die LehrerInnen nicht zu allem ja und amen.

Andreas
Andreas
Universalgelehrter
2 Tage 6 h

bis die sem zur 2. dosis kemmen gian nou a por wochen ummer bis zem ändert sich des nou 5x …. 🙉

inni
inni
Superredner
2 Tage 17 h

… de kennen sich den fraglichen Vakzin selber spritzn: anfänglich nur für unter 60-jährige empfohlen, jetztz für nur über 60-jährige. Zwischendurch mal in vielen Ländern total ausgesetzt, jetzt wieder überall zugelassen. Mit diesem Impfstoff stimmt doch irgendwas nicht, von allen Anfang an nicht: wieso bei Einführung nur für unter 60-jährige vorgesehen und jetzt genau umgekehrt?

Neumi
Neumi
Kinig
2 Tage 6 h

Anfänglich nur für U60 “zugelassen”, da für Ü60 noch zu wenig Daten vorlagen.
Aber es zeigte sich schon in den ersten Tests, dass ältere es besser vertragen als jüngere.
Und ja, ein paar Staaten haben’s ausgesetzt, als die Thrombosefälle bekannt wurden und man das weiter untersuchen wollte.

Das ist ein typisches Beispiel dafür, dass sachliche Aufklärung nichts bringt, die Fakten werden in den sozialen Medien ständig verdreht, bis die Leute ein völlig falsches BIld kriegen.

LouterStyle
LouterStyle
Tratscher
2 Tage 6 h

i versteah nt, wo dein Problem isch. Die Maßnahmenwerden den Erkenntnissen angepasst

Gescheide
Gescheide
Tratscher
2 Tage 23 h

Glück gehabt 🤣🤣

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