Rochemolles kehrt langsam zur Normalität zurück

Lawinengefahr in Italien: Bewohner müssen Bergdorf räumen

Freitag, 20. Februar 2026 | 18:09 Uhr

Von: luk

Rochemolles – In einem wilden und hochgelegenen Seitental in den italienischen Alpen im Piemont liegt der kleine Ort Rochemolles. Die rund zehn Einwohner an der italienisch-französischen Grenze wurden am Montagnachmittag nach ergiebigen Schneefällen jäh aus ihrem Trott gerissen.

Von den steilen Hängen oberhalb des Weilers drohte Ungemach. Aufgrund erheblicher Lawinengefahr mussten sie evakuiert werden.

Nun entspannt sich die Lage zusehends: Am Freitagnachmittag hat die örtliche Lawinenschutzkommission die Gefahr heruntergestuft. Die Bewohner des Dorfes, das zur Gemeinde Bardonecchia in der Provinz Turin gehört, dürfen wieder zurück in ihre Häuser. Bürgermeisterin Chiara Rossetti hat den entsprechenden Erlass unterzeichnet.

Außerdem dürfen auch die rund 30 Gäste des “Chalet della Guida” in Rochemolles dürfen wieder ihre Zimmer beziehen, wenngleich bereits einige in den vergangenen Tagen abgereist sind.

Das Rochemolles-Tal ist bekannt für Wanderwege, einen Staudamm und die höchste befahrbare Straße Europas zum Colle del Sommeiller.

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