Slow Trekking - erleben mit allen Sinnen

Mit dem Weinglas am Vesuv

Mittwoch, 15. April 2026 | 07:20 Uhr

Von: luk

Capaccio Paestum – Rund um den Vesuv zeichnet sich ein klarer Trend ab: Immer mehr Reisende suchen nicht nur klassische Sehenswürdigkeiten, sondern entschleunigte Naturerlebnisse kombiniert mit regionaler Kulinarik. Im Fokus stehen dabei Slow Trekking und Weinerlebnisse.

Das wurde bei der Tourismusmesse „Open Outdoor Experiences 2026“ in Capaccio Paestum in der Provinz Salerno in Kampanien deutlich. Die Veranstaltung gilt als wichtiger Treffpunkt für nachhaltigen Tourismus und zeigt: Die Nachfrage nach Outdoor-Erlebnissen ist seit der Pandemie stark gestiegen.

Besonders gefragt sind Angebote, die Natur, Bewegung und Genuss verbinden. Rund um den Vesuv entstehen daher neue Routen, die Wanderungen mit Besuchen in Weingütern kombinieren. Beliebt sind etwa Touren vom Ercolano hinauf zum Krater, dem sogenannten „Gran Cono“, ergänzt durch Stopps bei lokalen Winzern – etwa in Boscoreale oder Terzigno.

Neben Naturerlebnissen bleibt auch das kulturelle Erbe ein zentraler Anziehungspunkt: Stätten wie Pompeji, Herculaneum oder der Königspalast Portici ziehen weiterhin Besucher an. Neu ist jedoch die Kombination: Archäologie am Vormittag, Weinverkostung und Natur am Nachmittag.

Ziel der Tourismusentwickler ist es zudem, Besucher stärker in weniger bekannte Regionen zu lenken – etwa ins Hinterland Kampaniens oder in Gebiete wie Irpinia. Dadurch sollen Gäste länger bleiben und die Region intensiver erleben.

Der Wunsch vieler Reisender ist klar: weg vom Massentourismus hin zu authentischen Erlebnissen. Wanderrouten, Naturpfade und genussvolle Zwischenstopps sollen genau das bieten – ein langsameres, bewussteres Reisen mit Blick auf Landschaft, Kultur und Kulinarik.

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