Vermehrte Flüchtlingsankünfte aus Tunesien

Quarantäneschiff vor Lampedusa

Samstag, 01. August 2020 | 12:34 Uhr

Rom – Italien plant, etwas gegen steigende Flüchtlingsankünfte aus Tunesien zu unternehmen. Innenministerin Luciana Lamorgese hat daher laut Medienberichten Maßnahmen angekündigt. Dazu gehört ein Quarantäneschiff vor Lampedusa.

700 Menschen haben dort Platz und es wird sichergestellt, dass sie auch wirklich in Quarantäne bleiben. Zuletzt waren immer wieder Flüchtlinge aus den Quarantäne-Lagern geflohen.

Indes hat Rom auch Hilfsgelder für Tunesien eingefroren. Weil in Tunesien kein Bürgerkrieg herrsche, gebe es keinen Grund, dass so viele Menschen von dort nach Italien kommen, so Außenminister Luigi Di Maio.

Von: luk

Kommentare

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3 Kommentare auf "Quarantäneschiff vor Lampedusa"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
7 Tage 1 h

Mitterweile flüchtet auch die Mittelschicht der tunesischen Bevölkerung.

Horti
Horti
Tratscher
6 Tage 23 h

Ist man jetzt in Rom auch schon aufgewacht, das in Tunesien kein Bürgerkrieg herrscht.

Faktenchecker
Faktenchecker
Universalgelehrter
6 Tage 21 h

Darum:

Scheinheilger di MAio

“Zum einen bot Italien Anfang Juni wegen des großen Mangels an
osteuropäischen Erntehelfern, die wegen Corona wegblieben, allen
illegalen Migranten eine sechsmonatige Aufenthaltserlaubnis an, wenn sie
in der Landwirtschaft oder als Haushaltshilfen arbeiteten. Dies löste
in Tunesien einen regelrechten Sturm auf die Boote aus, ”

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2020-07/migration-tunesien-fluechtlinge-transitland-mittelmeer

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