Eine der Firmen befand sich in Trient

Steuerbetrug von 83,5 Millionen: Der Strohmann ist obdachlos

Mittwoch, 19. Juni 2019 | 11:16 Uhr

Neapel/Trient – Bruno Improta ist 53 Jahre alt und lebt als Obdachloser in einer Baracke in der Peripherie von Neapel. Trotzdem ist er laut offiziellen Angaben alleiniger Geschäftsführer einer Firma aus Trient. Doch das ist nur die Spitze des Eisberges. Wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtet, hat die Finanzpolizei einen enormen Steuerbetrug aufgedeckt.

Mehrere Personen aus Kampanien haben ein ganzes Geflecht an Firmen ins Leben gerufen, damit insgesamt über 83,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen werden konnten.

Improtas Name tauchte in Zusammenhang mit der Trientner Firma „21 Soluzioni“ auf – eine GmbH, die allein im Jahr 2015 rund 1,75 Millionen Euro an Mehrwertsteuer hinterzogen haben soll.

Doch der vermeintliche Steuerbetrüger ist mittellos: Um über die Runden zu kommen, sammelt Bruno Improta Altmetall und verschiedenen Krempel auf der Straße.

Im Jahr 2015 hatte die Firma, dessen Strohmann er war, einen Umsatz von rund 50 Millionen Euro generiert. Damals lebte er in einem Zelt aus Ikea-Taschen auf der Straße.

Von: mk

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

18 Kommentare auf "Steuerbetrug von 83,5 Millionen: Der Strohmann ist obdachlos"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
denkbar
denkbar
Kinig
1 Monat 2 h

Wahnsinn was sich die Steuerverbrecher alles einfallen lassen. Die Steuer samt Strafe durch Beschlagnahmung sofort eingeben und das Geld an die braven Steuerzahler verteilen, die weniger Höhe Steuersätze gezahlt hätten, gäbe es nicht diese Verbrecher.

Staatsfeind
Staatsfeind
Tratscher
29 Tage 23 h

Die Steuer selbst ist ein Verbrechen. Es kann doch kein Verbrechen sein sich nicht berauben zu lassen.

denkbar
denkbar
Kinig
29 Tage 19 h

@Stastsfeinde gehören aus einem Staat ausgewiesen auf eine einsame Insel🤣

Freidenker
Freidenker
Grünschnabel
29 Tage 15 h

@denkbar
Du meinst assage und snowden? Klar sind das für die guten die feinde😂😂

denkbar
denkbar
Kinig
29 Tage 4 h

@Freidenker. Neinmrine ich nicht. Außer haltlos und aus der Luft gegriffen Dinge zu unterstellen, kriegen Die scheinbar nichts zustande 🤣😅😂🤣🤣😂

falschauer
falschauer
Universalgelehrter
1 Monat 1 h

italien ist einfach nicht zu toppen und wenn es um steuerhinterziehung geht an kreativität nicht zu übertreffen, darin sind sie weltmeister und wir wundern uns wenn der staat bankrott ist und auf einem mega schuldenberg sitzten bleibt

Zugspitze947
Zugspitze947
Superredner
29 Tage 16 h

wie recht du hast ! Aber auch die Südtiroler sind der <meinung man müsste nichts von Deutschland lernern 😉

nuisnix
nuisnix
Superredner
29 Tage 22 h

Wie kann das sein, haben wir nicht den Salvini?

Zugspitze947
Zugspitze947
Superredner
29 Tage 16 h

ja aber er ist Wirtschaftlich ein Versager 🙁

nuisnix
nuisnix
Superredner
28 Tage 22 h

Ach so? Dann sollten wir ihn schleunigst aus dem Geschäft jagen, denn blöd kommentieren und selfies schießen können wir selber

Staatsfeind
Staatsfeind
Tratscher
1 Monat 38 Min

Steuerbetrug ist theoretisch wie praktisch unmöglich.

Staenkerer
29 Tage 22 h

wenn der obdochlose schun “innhaber” einer “lukrativen” firma isch, soll ihn von dem kapital, des noch der steuerrückzahlung und der strof no bleib, a schiener prozentsotz zuagsprochn wern!

denkbar
denkbar
Kinig
29 Tage 22 h

@Szaenkerer. Informieren Sie sich wie man Strohmänner ausfindig macht dann haben Die die passende Antwort!

marher
marher
Tratscher
29 Tage 20 h

Stromaenner gibt es zu genuege, es gibt auch solche auf denen hunderte von Fahrzeugen zugelassen sind, ohne dass sie vielleicht einen Fuehrerschein haben. Ein Wahnsinn was in unserem Stiefel alles ablaeuft.

schreibt...
schreibt...
Tratscher
29 Tage 20 h

Italien, wie es leibt und lebt! 😭

Franzl
Franzl
Neuling
29 Tage 18 h

Je höher die Steuern um so mehr wird hinterzogen. In Ländern mit hohen Steuern wird hinterzogen was das Zeug hällt, in jenen wo die Steuern niedrig sind lohnt sich das Risiko kaum

Kibra
Kibra
Grünschnabel
29 Tage 15 h

wo bleibt die Stellungnahme von Mister Salvini und Di Maio ach ja hier handelt es sich nicht um einen Migranten sondern um einen italienischen Staatsbürger sonst hätte er sicher getwittert.

berthu
berthu
Superredner
29 Tage 5 h

Wäre eigentlich die Aufgabe der Handelskammern und Steueramt, “komische” Anmeldungen zu sehen/verhindern.
Meist fällt so ein “Identitätsmißbrauch” erst auf, wenn die Steuerbehörde aufwacht.
Wie solche Anmeldungen in öffentliche Register kommen, wäre auch zu ermitteln (MwSt-Meldung)

wpDiscuz