Bei Erscheinen ohne Strohmatte werden 100 Euro fällig - VIDEO

Strandtücher verboten: Rettung des Strandes erfordert saftige Strafen

Mittwoch, 11. Juli 2018 | 08:02 Uhr

Stintino – Um einen berühmten sardischen Sandstrand zu retten, sah sich der zuständige Bürgermeister von Stintino zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Neben den üblichen Verboten, die das Wegwerfen von Abfall und Zigarettenstummeln auf dem Strand unter Strafe stellen, verfügte der erste Bürger von Stintino auch, dass auf dem Strand La Pelosa Strandtücher nur erlaubt sind, wenn sie mit einer Strohmatte unterlegt werden. Um der Verordnung Nachdruck zu verleihen wurden saftige Strafen verhängt. Bei Übertretungen werden 100 bis 160 Euro fällig.

Facebook/Spiaggia “la Pelosa” – Stintino

Noch zu Dolce Vita-Zeiten bis in die 70-er Jahre hinein wurden auf dem beliebten und berühmten Sandstrand La Pelosa von Stintino nur wenige einsame Sonnenschirme gezählt. Ein halbes Jahrhundert später erlebt der Strand an jedem schönen Sommertag eine wahre Invasion. An Spitzentagen suchen bis zu 5.000 Badehungrige La Pelosa auf. An solchen Tagen leidet der Strand. Wie der Bürgermeister von Stintino, Antonio Diana, berichtete, werden mit den Tausenden auf dem Strand ausgelegten Strandtüchern Unmengen von Meeressand von La Pelosa entfernt. Nachdem sich erste Zeichen von Erosion und Verluste an einigen Strandabschnitten gezeigt hatten, sah sich Antonio Diana zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Um La Pelosa auf lange Sicht zu sichern, verfügte der erste Bürger von Stintino, dass auf dem Strand La Pelosa Strandtücher nur erlaubt sind, wenn sie mit einer Strohmatte unterlegt werden. Für den Fall von Übertretungen verhängte der Bürgermeister gesalzene Strafen.

Facebook/Spiaggia “la Pelosa” – Stintino

Mit Beginn der Badesaison wurde klar, dass es Antonio Diana mit seinem Ansinnen durchaus ernst ist. Erstes „Opfer“ der bürgermeisterlichen Verordnung wurde ein Tourist, der auf La Pelosa auf einem Strandtuch ohne vorgeschriebener, sandabweisender Matte angetroffen worden war. Er wurde zu einem Bußgeld von 100 Euro verdonnert. Weitere vier Badegäste, die auf dem Strand beim Rauchen ertappt worden waren, wurden ebenfalls zur Zahlung von jeweils 100 Euro aufgefordert. Am Schlimmsten traf es aber einen Urlauber, der in flagranten beim Wegwerfen eines Zigarettenstummels erwischt worden war. Nachdem er aufgefordert worden war, seinen Zigarettenstummel wieder einzusammeln, wurde ihm ein Strafbescheid von 160 Euro ausgestellt.

Facebook/Spiaggia “la Pelosa” – Stintino

Die Gemeindeassessorin für Tourismus, Francesca Demontis, zeigte sich erfreut darüber, dass es dank der Ordnungskräfte nun gelingt, die Natur des Strandes zu gewährleisten.

In der sardischen Öffentlichkeit und unter den vielen Touristen hingegen war aber auch viel Kritik zu hören. Zwar ernteten die harten Strafen für das Wegwerfen von Abfall und Zigarettenstummeln einhellige Zustimmung, aber schon bei der „Strohmattenpflicht“ teilte sich das Lager der Strandbesucher. Bezüglich letzterem Fall verwies Antonio Diana auf wissenschaftliche Studien, die eindeutig belegen, dass nasse Strandtücher zu massenweisen Sandverlusten führen, was der Erosion Vorschub leistet.

Facebook/Spiaggia “la Pelosa” – Stintino

Mittlerweile gerät die Diskussion aber zum Politikum. Viele Sarden warnen vor den immer größeren Touristenmassen und beharren auf das Recht, im Sommer „ihre“ Strände aufzusuchen. Viel mehr als solche einschneidenden Maßnahmen fordern Einheimische für La Pelosa einen „Numerus clausus“. Wird eine bestimmte Besucherzahl überschritten, soll La Pelosa für weitere Strandliebhaber gesperrt werden.

Facebook/Spiaggia “la Pelosa” – Stintino

Die Debatte, ab wann die Urlauber zu viele sind, erinnert an ähnliche, nicht minder heiße Diskussionen in Südtirol. Und was meinen unsere Leserinnen und Leser? Wann sind zu viele Gäste?

 

Von: ka

Kommentare

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42 Kommentare auf "Strandtücher verboten: Rettung des Strandes erfordert saftige Strafen"


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NixNutz
NixNutz
Superredner
6 Tage 4 h

Jo fahlz enk total?? Seid froah dass jemand kimp

Staenkerer
6 Tage 1 h
naaaa i glab in de geatz gleich wie ins, sie lieben ihre heimat, ober de meisten lebn vom tourismus und das minimalschäden mit xer zeit a zuviel werdn konn und richtig schäden mocht geat so schleichend vor sich das man es erst sieht wenns schun fost zu spät isch! i erinner daran das ba ins in de end 60er (oder wors unfong 70ert??) viele wildblumen unter schutz gstellt wurden mir rigorose strofn und heit no stien ohne de strofn kennatnir edelweiß, frauenschuh, gelben enzian, feuerlilie und viele ondre bergblumen nur mehr aus büchern, des gsetz zur limitierten pilzmenge und der… Weiterlesen »
elvira
elvira
Tratscher
6 Tage 1 Min

na bitte, do kemen viel zu viele und genau sel isches problem gleich wia bei ins do…es konn nit sein dass erster dar turismus kimp und nor dar gonze rest

elvira
elvira
Tratscher
5 Tage 20 h

@Staenkerer
bravi guat gschriebn. mir hobn lai 1 welt und sel muas ins gach bewusst werdn

ITler
ITler
Tratscher
6 Tage 6 h

Geldmocherei und sischt nix!
Wenn man a Strohmatte unterleg wert no mehr Sond “mitgenummen” weil do Sond in do Strohmatte UND im Hondtuach häng.

Pyrrhon
Pyrrhon
Tratscher
6 Tage 2 h

Wennschun glei kahlrasiert und ohne alles 😎

Marc
Marc
Tratscher
6 Tage 4 h

Zuviel isch zuviel. A in Südtirol mit seiner „unberührten“ Natur konn i mi bei de Autokolonnen und Staus nimmer mit dem Motto „sanfter Tourismus“ unfreindn.
Es braucht Grenzen –

thomas
thomas
Universalgelehrter
5 Tage 20 h

Obergrenzen

Dagobert
Dagobert
Superredner
6 Tage 6 h

Müll und Tschigg wegschmeissen ist ein absolutes no go
Ansonsten kann man es auch übertreiben!
Es gibt auch anderswo schöne Plätzchen.

Motschuner
Motschuner
Neuling
6 Tage 5 h
Ich glaube, dass es nie zuviele Touristen geben wird. Der Tourismus hat sich längst zu einer Kapitalanlage für Investoren entwickelt und die Hotelbauten sind zu einem Investitionsmodell geworden, wo der stille Teilhaber über Gewinne bestimmt. Die guten alten Familienbetriebe mit Leib und Seele geführt, sterben langsam aus. Lobbyismus hat in der Politik Einzug gehalten und längst notwendige Massnahmen zur Regulierung der Touristenströme werden auf die lange schier unendliche Bank geschoben. Man ist stets auf der Suche nach neuen Märkten. Die Motorsportbegeisterten wie die Naturliebhaber, die Ruhesuchenden wie die Auspuffmanipulatoren, die Genussliebhaber wie die Pommesfraktion. Jeder soll auf seine Kosten kommen. … Weiterlesen »
Loam
Loam
Grünschnabel
6 Tage 3 h

Genau so funktioniert es, leider.

Staenkerer
6 Tage 1 h
jo, leider isch es so, desholb lob i mir solche bürgermeister de die churace hobn a entweder-oder auszusprechn! i hoff das a ba ins de pirik amoll soweit denkt das urlaub in an lond des nit lei auf de wünsche der gäste eingeht und dafür oan opfer nochn ondern von lond und leute obverlong sondern de genau de an erster stelle ruckt! es werd ollm no tourismus gebn, ober eben de gäste de genau des suachn, schönes lond mit nette leit de sich nit mürrisch erst durch de massn quetschn und nor staus schieben müßn, um mitn einkauf oder nochn… Weiterlesen »
TF1
TF1
Tratscher
6 Tage 6 h

Vollkommen richtig und höchste Zeit! Der Gast hat sich zu fügen , ansonsten soll er anderswo hin. Ob das ganze durchgezogen wird ist allerdings fraglich!

Gredner
Gredner
Superredner
6 Tage 5 h

Leider sind auch die anderen schönen Strände auf Sardinien längst überfüllt. Ebenso wie die schönen Städte (Florenz, Venedig, Rom, …) täglich von tausenden Touristen überfallen werden.

Neumi
Neumi
Universalgelehrter
6 Tage 5 h

Weniger ist mehr, sag ich mal als geplagter Einheimischer.

egmar
egmar
Neuling
6 Tage 6 h
Italien kenn ich seit 1955, bis heute mit Zelt oder Jugendherberge. Immer nur dann, wenn außer Bayern und Baden-Württemberg kein deutsches Bundesland Schulferien hat. Denn es kommt nicht nur auf die Zahl der Besucher an, sondern auf ihr Benehmen. Und da gibt es in Deutschland eine Ost-West-Grenze. Vergleichbare Probleme haben auch die Gegenden z.B. in der Tschechei und sogar Sachsen selbst. Und ganz schlimm ist es in Spanien und auf Zypern und Rhodos, aber da sind es die Engländer. Das war auch in der Türkei so bevor die Engländern durch die Russen abgelöst wurden, jetzt ist es noch schlimmer. Beim… Weiterlesen »
gapra
gapra
Superredner
6 Tage 3 h

@egmar Und die ganzen “vergleichbaren Probleme” kennen Sie woher?? Aus Erzählungen, Allgemeinschauplätzen oder?Ich glaube es gibt die Ost-West-Grenze auch in Ihrem Kopf.

Staenkerer
6 Tage 2 h
jeder mit a bisl gfestigte wurzeln liebt seine heimat und möcht sie lebens- und liebenswert an de kinder und enkel weitergebn! mir lebn in an schien lond des genau deswegn viele touristen anzieht, wos ins stolz mocht, ober a viel, oft genua zuviel an tourismus hot seine schottenseiten fürs lond und für de leit de da lebn und orbeitn, do ihren verdienten feierobend oder des wochenende do geniesen möchten! fürs lond genauso, zunehmende abgase, stroßn zu jeder olm über 2000m und kreuz und quer durch de hochwälder, un no a neue seilbahn, flora und fauna werd dadurch verdräng und unsre… Weiterlesen »
Eppendorf
Eppendorf
Superredner
6 Tage 1 h

@egmar
Was wollen sie mit diesem Kommetar eigentlich sagen?
Außer dass die im Osten sich anscheinend nicht benehmen und sie sich Italien nicht leisten können.

oli.
oli.
Universalgelehrter
5 Tage 23 h

@gapra, in einen Restaurant in Marienkäfer/ CZ fragte die Kellnerin ein kleines Mädchen am Tisch , auch ein Eis.
Jaaaaa , das grösste was Du dir nicht leisten kannst .
Familie aus OST – DEUTSCHLAND.

vor 2 Jahren erlebt.

Staenkerer
5 Tage 7 h

@Eppendorf des isch lei de typische warnung eines gastes: wenn sich dies und jenes nit ändert, verbessert wird oder wegfällt fahr ich irgendwo anders hin im urlaub!

Loewe
Loewe
Tratscher
6 Tage 4 h

Mit Verbote und Strafen kommen die nicht weiter. Viel besser ist es für den Tourismus diesen durch schöne Dinge zu belohnen, was den Urlaubern Spass macht und woran sie Freude haben!!!

Staenkerer
6 Tage 1 h

ach jo, wos denn???
öffnungszeitn 24 stund 7 toge de woche zb.??? a in de sportstätten wenns gang nit lei de gschäfte … oder??
ba ins no an haufn wegweißer, 10 sprochig wenn möglich und wenns geat zu de bestn schmammlplatzlen und de ideal,gfährlichn downhillobföhrtn kreuz und quer durch wold und berg, a poor sattl kannt man a no für de motofohrer mit ohnständige stroßn erschließen, …. ma do gabs no viel mit de man “belohnen” kannt fürs kemmen …. gell!!

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
6 Tage 1 h

Dann fahr du hin und spendiere jedem mit einer Strohmatte ein Eis. 😉

Natürlich ist es richtig Strafen zu verlangen und es durchzuziehen. Touristen sind Gäste und sollen sich auch dementsprechend benehmen, an allen Orten der Welt.

Ninni
Ninni
Universalgelehrter
6 Tage 5 h

Es ist immer wieder traurig, dass man mit Strafen zum Respekt der Natur und dem Nächsten gegenüber, zur Vernunft bringen muss.

PapaTomba
PapaTomba
Neuling
6 Tage 3 h
das Argument mit den nassen Badetüchern finde ich schon nachvollziehbar. Die herausragende Natur und Kulturlandschaft, ob in Südtirol oder auf Sardinien, ist schützenswert. Ich denke, darüber sind wir uns einig. Es wundert mich ohnehin, dass man noch so ungehindert freien Zugang zu so wunderbaren Stränden hat, wie cala goloritze, biriola, cala Luna usw. dasselbe gilt für Mountain Biker und Skifahrer auf der Seiser Alm zum Beispiel. ich könnte nachvollziehen, wenn man Schutzzonen einführt, damit die Natur geschützt bleibt. Mit so kleinen Einschränkungen, wie einer Strohmatte kann ich gut leben und würde mich freilich daran halten und bin sogar dankbar, dass… Weiterlesen »
krakatau
krakatau
Universalgelehrter
5 Tage 22 h

Die Politiker “erfinden” immer neuen Schwachsinn um den Leuten das Geld aus der Tasche zu stehlen. Nachdem man bereits die Steuern, Abgaben und Gebühren auf eine unerträgliche Spitze getrieben hat und diese nicht noch weiter erhöhen kann behilft man sich mit Strafen immer und überall

Staenkerer
5 Tage 21 h
i find des nit geldmocherei, sonder vorsorge de strände zu erholtn wie se sein! a sobd losst sich “wegtrogn” man merks jo wenn man sein hondtuch bolds getrocknet isch ausschüttelt, wieviel außerfollt, es isch oan ober nit bewußt das der nor an strond fahlt und wenn jo isch es so wenig und an strond so viel, do denkt man nit an de folgn wenn des abertausende sommer ein, sommer aus 2-3 × am tog mochn! de vergleich passt irgendwie dazua;: ihonn amoll im zdf an test gsechn bei dem kinder ins schwimmbeckn ghupft sein und nosser wieder außergeklettert sein, erst… Weiterlesen »
cumulus
cumulus
Neuling
6 Tage 3 h

Was nützen die ganzen Gesetze und Strafen ? Heut erlassen, morgen wird kontrolliert, übermorgen wird darüber geredet, aber spätestens nächste Woche ist alles vergessen. Wenn der Staat die halben Verbote durchsetzen und kontrollieren würde, wär er das reichste Land der Welt.

Staenkerer
6 Tage 1 h

ach kimm, wenn lei ba 50% de ongst mitspielt das se erwischt wern kanntn und sich drun holtn isch schun viel gewonnen! i honn schun über viele verbote in kopf gschüttelt und es gleiche gsog wie du, honn ober im laufe der zeit gsechn wieviel schun lei es wissn um des verbot und de drohenden strofn gebrocht hot, vor ollem wenns anfangs wirklich a poor ohnständig erwischt hot!

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
5 Tage 20 h

schuld sein de übergroßen hotels in südtirol ,de passen nirgends eini .

do beschwehren sich viele gäste ,dass südtirol lei mehr geld mochn will und nicht mehr die ruhe und die gemühtlichkeit bietet die man in südtirol gewohnt wor.
do isch man in dauerstau ,ob zi fuaß oder mit den auto

Zpd
Zpd
Neuling
6 Tage 1 h

Erst durch Genehmigungen für Bettenkapazitäten absahnen und dann den Touristen den Boden unter den Füßen verbieten?

Mallorquinische Zustände vermeidet man, indem man der Korruption vorbeugt und den jeweiligen Schreibtischtäter samt seiner genehmigten Bauten entfernt. 
Dann bräuchte er nicht um seinen Sand fürchten.

Saftl
Saftl
Grünschnabel
5 Tage 20 h

Am bescht amol die “gestrandetn” rettn und di sem mit do Strohmatte retour schickn

Lumberjack
Lumberjack
Tratscher
5 Tage 23 h

So ein Blödsinn!?!

Surfer
Surfer
Superredner
5 Tage 23 h

I wor vor 2 johr auf dem Strand glai in der Früh, wunderschön aber ab 10 Uhr muss man die Flucht ergreifen wegen der Menschenmassen und eine Stunde parken kostet 3 Euro…..es gibt zum Glück noch viele andere schöne Strände die nicht so überlaufen sind!

Sky
Sky
Grünschnabel
6 Tage 1 h

Bravo, richtig so!

madai
madai
Grünschnabel
5 Tage 19 h

Find ich gut

Abzocke
Abzocke
Neuling
5 Tage 19 h

So isch richtig. Des isch Musik !!

Solbei
Solbei
Superredner
5 Tage 17 h

Es gibt noch andere schöne Strände in Italien.

giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
5 Tage 20 h

de gonzn “incentivi ” bei werbung soll gekürzt werden. es soll lei mehr mundpropaganda gemocht werden

Nathan
Nathan
Tratscher
5 Tage 8 h

Umweltstandards zu setzen ist ein Recht der jeweiligen Destination!
Wann sind zu viele Gäste?….
Dann, wenn dem Einheimischen sein Lebensraum genommen wird, damit sich der Gast wohl fühlt. Der Massentourismus und der Immobilien-Ausverkauf ist in Südtirol schon längst Realität. Die Respektlosigkeit, mit der manche Touristen Land und Leuten entgegentreten, ist ein verständlicher Grund für so manchen Unmut! 

Karl
Karl
Superredner
5 Tage 5 h

Im Grunde ist die Aktion ja Ok nur wie immer in Italien üblich geht man vom absoluten Nichtstun zu Haarsträubenden Sanktionen über und in ein paar Wochen ist alles wieder vorbei und jeder macht was er will. An den Strassenrändern stehen seit Jahrzehnten Autowraks und Müll an allen Ecken und Enden und zwar nicht nur jener der Touristen. Jedes Jahr werden absichtlich hunderte von Hektar Wald abgefackelt. Das machen die stolzen Italiener mit ihrem schönen Land den alles was außerhalb ihres Gartenzaunes passiert interessiert sie scheinbar nicht großartig.

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