Unfall in Norditalien

Sturz beim Abseilen: Bergsteiger stirbt auf 4.000 Metern Höhe

Donnerstag, 09. Juli 2026 | 14:40 Uhr

Von: mk

Champoluc/Cervinia – Ein Bergunfall im Monte-Rosa-Massiv hat am heutigen Donnerstagvormittag ein Todesopfer gefordert. Ein Alpinist stürzte beim Abseilen am Östlichen Breithorn in die Tiefe.

Das Unglück ereignete sich kurz nach 11.00 Uhr auf einer Höhe von rund 4.000 Metern über dem Meeresspiegel. Ersten Informationen zufolge befand sich der Bergsteiger gerade in der Abstiegshase, als er plötzlich den Halt verlor und abstürzte.

Andere Bergsteiger, die das Unglück mitansehen mussten, wählten sofort den Notruf und alarmierten die Rettungsleitstelle des Aostatals, berichtet der Corriere. Für den Verunglückten kam jedoch jede Hilfe zu spät; er konnte von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden.

Der Leichnam des Mannes wurde nach der Bergung nach Champoluc geflogen. Bergretter der Finanzpolizei aus Cervinia haben die Ermittlungen zum Unfallhergang sowie die Identifizierung des Toten übernommen. Weitere Bergsteiger, die zur selben Zeit im betroffenen Bereich unterwegs waren, blieben unverletzt und wurden im Rahmen eines Rettungseinsatzes in Sicherheit gebracht.

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