Von: apa
Ein 27-jähriger Fahrer eines Rettungswagens ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Forli wegen Mordverdachts festgenommen worden. Der Vorwurf betrifft den Tod von fünf älteren Menschen, die zwischen Februar und Sommer 2025 während Krankentransporten in Rettungswagen gestorben sind. Weitere drei verdächtige Todesfälle werden geprüft, wie Medien am Samstag berichteten.
Alle Todesfälle ereigneten sich während der Überführung der Patienten von ihrem Zuhause ins Krankenhaus, jeweils unter Anwesenheit desselben Rettungsmitarbeiters. Bei den Toten handelt es sich um Senioren mit schweren chronischen Krankheiten. Vermutet wird, dass der 27-Jährige den Senioren Luft in die Adern injiziert habe. Dies soll tödliche Embolien ausgelöst haben.
Bei einer Frau, die im November vergangenen Jahres gestorben war, wurde bereits eine Obduktion durchgeführt. In weiteren Fällen laufen derzeit Untersuchungen. Der Beschuldigte beteuert seine Unschuld. Ihm wurden Kontakte zu einem Bestattungsunternehmen nachgewiesen. Die Firma betonte jedoch, der Festgenommene sei lediglich ein Familienfreund, den man seit seiner Kindheit kenne. Ein Arbeitsverhältnis habe es nicht gegeben.




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