Briante Lawinenlage in den Alpen

Tote bei Lawinenabgängen in Norditalien und der Schweiz

Montag, 23. Februar 2026 | 01:24 Uhr

Von: APA/dpa/AFP

Bei Lawinenabgängen in Norditalien und in der Schweiz sind am Sonntag insgesamt drei Menschen ums Leben gekommen. Zudem wurde im Schweizer Kanton Graubünden die Leiche eines jungen Italieners unter Schneemassen gefunden. Rettungskräfte hatten in der Umgebung von Pontresina seit Donnerstag nach dem 25-Jährigen gesucht, der laut dem Nachrichtenportal 20 Minuten im Skiort St. Moritz arbeitete und in seiner Freizeit gerne auch selbst Skifahren und Bergsteigen ging.

Im Schweizer Kanton Wallis kam nach Angaben der Polizei am Sonntag ein 22-jähriger Skifahrer ums Leben, der in Verbier von einer Lawine mitgerissen wurde. Der junge Mann, der neben der schweizerischen auch die niederländische Staatsbürgerschaft hatte, war demnach abseits der Pisten unterwegs, als er in einer Höhe von 2.600 Metern verschüttet wurde. Trotz der Bemühungen der Rettungskräfte sei er noch am Unglücksort gestorben.

Zwei Lawinentote in Norditalien

Bei mehreren Lawinenabgängen in Norditalien sind zwei Menschen ums Leben gekommen. In dem Ski- und Wandergebiet Meran 2000 in Südtirol löste sich eine Lawine und erfasste einen Mann, der von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden konnte, wie die Südtiroler Bergwacht bestätigte. Im Einsatz war ein Großaufgebot an Rettungskräften.

Im norditalienischen Aostatal an der Grenze zur Schweiz bargen Einsatzkräfte der Bergwacht in einer Höhe von 3.000 Metern in der Nähe des Val d’Ayas den leblosen Körper eines verschütteten Skitourengehers. Angehörige schlugen wegen der ausbleibenden Rückkehr Alarm, hieß es von der Bergwacht. Die Nationalitäten der Toten waren zunächst nicht bekannt.

Briante Lawinenlage in den Alpen

Starke Schneefälle und Regen in den vergangenen Tagen haben in den Wintersportregionen der Alpen zu einer brisanten Lawinenlage geführt. In Österreich, Frankreich, der Schweiz sowie in Norditalien meldeten die Behörden immer wieder Tote durch schwere Lawinenabgänge. Allein in Österreich kamen seit Freitag sieben Wintersportler unter Schneemassen ums Leben.

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