Mit zwölf und 16 Jahren erbeuten sie eine halbe Million Euro

Unglaublich: Kleine Schwestern landen den fast „perfekten“ Coup

Samstag, 30. Dezember 2023 | 08:05 Uhr

Monza – Die Stadt Monza bei Mailand war am Heiligabend Schauplatz des fast „perfekten“ Coups.

Zwei Schwestern im Alter von nur zwölf und 16 Jahren gelang es, in ein Luxusapartment einzudringen und dort Schmuck und Handtaschen im Wert von über einer halben Million Euro zu entwenden. Das “Glück” der beiden gewieften Diebinnen währte aber nicht lange. Vom Besitzer des Appartements verfolgt, wurden die beiden Minderjährigen von der Polizei festgenommen.

Facebook/Questura di Milano

Der am Vormittag des Heiligabends verübte „perfekte“ Coup missglückte nur knapp. Nachdem es ihnen gelungen war, die Haustür eines Luxusapartments im Zentrum von Monza zu öffnen, konnten die beiden Schwestern im Alter von nur 12 und 16 Jahren ihr “kriminelles Glück” kaum fassen. Neben fünfzehn Handtaschen der Marken Chanel, Louis Vuitton und Prada im Wert von 50.000 bis 60.000 Euro und einer Schatulle, die Gold- und Platinschmuck, Diamanten und Edelsteine im Wert von etwa 250.000 Euro enthielt, entwendeten sie aus der Wohnung noch vier wertvolle Uhren der Marken Rolex, Patek Philippe und Frank Muller im Gesamtwert von etwa 150.000 Euro sowie 1500 Euro in bar.

Facebook/Questura di Milano

Das “Glück” der beiden gewieften Diebinnen währte aber nicht lange. Die beiden jungen Schwestern befanden sich bereits mit ihrer Beute auf der Flucht, als gegen Mittag der Hauseigentümer nach Hause kam. Der Mann bemerkte sofort, dass das Türschloss aufgebrochen worden war und Diebinnen die gesamte Wohnung durchwühlt hatten.

Als er blitzschnell auf die Straße hinunterrannte, konnte er noch aus der Ferne erkennen, wie die beiden Minderjährigen mit den Taschen seiner Frau das Weite suchen wollten. Der Mann nahm umgehend die Verfolgung auf. Zugleich machte er einen Passanten auf den erfolgten Diebstahl aufmerksam und bat ihn, die Ordnungskräfte zu verständigen.

Facebook/Questura di Milano

Als ein Streifenwagen der Polizei auftauchte, fand die Flucht der beiden Minderjährigen ein jähes Ende. Die beiden Mädchen, die beide osteuropäischer Herkunft sind, wurden in Gewahrsam genommen. In der Tasche, die eine der beiden mit sich führte, stellten die Beamten zwei Schraubenzieher, eine Schere und ein auffälliges Stück Plastik sicher. Das Stück Plastik, das von einer Shampooflasche stammte, diente dazu, auf geschickte Art und Weise Türschlösser zu knacken.

Facebook/Questura di Milano

Das 16-jährige Mädchen, das bereits eine lange „Karriere“ von Eigentumsdelikten vorweisen kann, wurde in das Erstaufnahmezentrum von Genua überstellt. Ihre kleinere Schwester hingegen, die aufgrund ihres Alters von weniger als 14 Jahren für keine Delikte haftbar gemacht werden kann, wurde zu Verwandten nach Frankreich zurückgebracht.

Von: ka

Kommentare
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tucano2
tucano2
Tratscher
2 Monate 1 Tag

Mindestens hobn sie a moll die richtigen beraubt, wenn man 50.000 euro für Taschen ausgibt, isch man sicher kuan ormer teifl, dei “opfer” tian mir kuan pissl load…

DetlefSchmidt
DetlefSchmidt
Tratscher
2 Monate 1 Tag

Schon eine sehr kranke Einstellung. Was geht es dich an wofür der Herr sein Geld ausgibt?
Muss man ab jetzt bei jedem Diebstahl offenlegen wie viel man besitzt, damit du dann entscheiden kannst ob derjenige arm genug für Mitleid ist.

Ralph
Ralph
Universalgelehrter
2 Monate 1 Tag

Bist du schadenfroh? Reich zu sein ist eine Ehre und keine Schande!

Pyrrhon
Pyrrhon
Universalgelehrter
2 Monate 1 Tag

@tuc.. wenn jemand auch 100te 50.000€-Taschen besitzt hat niemand das recht auch nur eine davon zu entwenden, es sei denn jemand ist auf illegaler weise zu Reichtum gekommen, aber dann ist es Aufgabe der Ordnungshüter..

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 1 Tag

Ach komm… Die Robin Hood Legende zieht immer noch?

oli.
oli.
Kinig
2 Monate 1 Tag

Wer hat der hat , nur keinen Neid 😉

jack
jack
Universalgelehrter
2 Monate 1 Tag

Neid isch a unheilbare Krankheit
du armer du

jochgeier
jochgeier
Universalgelehrter
2 Monate 1 Tag

@tuc… was ist denn los mit dir? wie und wofür er/sie sein geld ausgiebt ist jedem das seine und wenn jemand mehr hat berechtigt es noch lange keinen sich daran zu bereichern.

traurig
traurig
Superredner
2 Monate 1 Tag

@tucano2 vielleicht hobm de gorbeitet dass sie so weit kemmen sein…

Zussra
Zussra
Superredner
2 Monate 1 Tag

@jack Neid isch koan Kronkheit, Neid isch a Todsünde!

Staenkerer
2 Monate 1 Tag

na, jo, und wenn? deswegn isch diebstahl decht diebstahl!
i frog mi ober wie de gitsch de tuiern taschn und den schmuck zu geld mochn gwellt hattn ohne aufzufliegn, außer se hobn im auftrog von a organisierter bande gstohln!

giftzwerg
giftzwerg
Grünschnabel
2 Monate 1 Tag

Leider wirst du durch etliche Arbeit nicht reich

marher
marher
Kinig
2 Monate 1 Tag

Wahrscheinlich wurden die Mädls von den Eltern gut erzogen.

Neumi
Neumi
Kinig
2 Monate 1 Tag

Zumindest gut ausgebildet 😀

World
World
Superredner
2 Monate 1 Tag

Ich glaube kaum, dass die Diebe für die Beute 500.000€ bekommen hätten.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 16 h

@ World

Die hätten die Beute wahrscheinlich daheim abliefern müssen und hätten dafür eine Pizza bekommen. Der Verkaufswert wäre sicherlich bei höchstens 10% gewesen.

DetlefSchmidt
DetlefSchmidt
Tratscher
2 Monate 1 Tag

Einfach nur mehr abartig. Perfekt trainierter Nachwuchs von Verbrecherbanden. Was für eine Zukunft sollen solche Kinder bloß haben?

Hustinettenbaer
2 Monate 1 Tag

@DetlefSchmidt
Wenn man die Kinder nicht aus ihrem Umfeld rausholt und für eine Ausbildung sorgt ? Dürften sie Einbrüche als ihre zukünftige “Arbeit” betrachten.
“Frühe Notwendigkeit, für sich selbst zu sorgen, in Kombination mit weitgehend fehlenden positiven biografischen Beratern und Großteils ohne berufliche Qualifikationen scheint den Nährboden für die kriminellen Karrieren dieses Typus zu bereiten. In der Regel bereits früh in Kontakt mit devianten Peers gekommen, orientieren sich die Befragten nicht am Modell der „Normalbiografie“ und regulärer Erwerbsarbeit.”

https://kfn.de/wp-content/uploads/Forschungsberichte/FB_133.pdf

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 1 Tag

@Hustinettenbaer Die Erfahrung lehrt, hier im Forum ist man für andere Lösungen. Lange Gefängnisstrafen für Kinder und Jugendliche oder zumindest Straflager mit benachbartem Steinbruch, ersatzweise italienischen Militärdienst(is was ganz besonderes, kannst du nicht wissen..grins ) der wie gern behauptet wird uns alle zu besseren Menschen gemacht hat.

Staenkerer
2 Monate 1 Tag

bis h sicher das man “nachwuchs von verbrecherbanden” in ausbildung überhaub sogn dorf, ohne wegen beleidigung gstroft zu wern? ober muaß man eher “prakikantn für zukunftsorientierte erfolgsunternehmen” sogn? denn wenn sich nit bold eppas ändert, kriegen de “unternehmer” in zukunft stootliche beiträge stott strofn ….

Muggi
Muggi
Tratscher
2 Monate 23 h

@DetlefSchmidt
Um die Kinder musst du dir keine Sorgen machen – schon eher um deren Opfer!

Hustinettenbaer
2 Monate 22 h

@Staenkerer
Wenn ich als Kind nach erfolgreichen Diebstählen gelobt worden wär ?
Wer weiß, in welcher “Branche” ich mein Unwesen treiben würde.

D.h. die Kinder müssen aus kriminellen Milieus raus. Rein in für die Fälle qualifizierte Pflegefamilien, Kinderdörfer.

Pyrrhon
Pyrrhon
Universalgelehrter
2 Monate 1 Tag

Wenn ich die aufgezählten Wertgegenstände zusammenrechne komme ich schon auf über einer Million.. der Eigentümer des Appartements sollte da wohl auch das nötige Kleingeld für eine Sicherheitstür haben,die beiden haben aber sicher auch eine gute Ausbildung genossen, wenn wir mal gewöhnliche Türen öffnen ist das schon meist recht aufwändig, müssen aber bei Übungen u nicht dringenden Einsätzen auch darauf achten die Türen nicht zu beschädigen..

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 1 Tag

Was ja eigentlich meine These stützt, man sollte sein Heim erst mal sicher machen und dann könnte man immer noch der Polizei vorwerfen sie täten zu wenig. Was auch immer man bei Einbruch tun kann da die Erfolgsquoten aus vielerlei Gründen gering sind.

Tiroler25
Tiroler25
Tratscher
2 Monate 1 Tag

In Osteuropa lernt man das schon in der ersten Klasse

N. G.
N. G.
Kinig
2 Monate 1 Tag

Na ja, wir man den Staat betrügt lernt man hierzulande auch schon früh.

Alex93
Alex93
Grünschnabel
2 Monate 16 h

Wos hatn des mit ganze Osteuropa zu tien.Dir isch es nou net klor dass net olle Ausländer gleich sein und dass du net olle in gleichn Topf inni schmeisch!Schaug dir lai Gastgewerbe un, wieviele Osteuropäer zem orbeitn bevor sou oan schwochsinn schreibsch!I hon di schnauze voll von sette leit wia di!Oane soche sog i nou.I tua net den Verbrechen rechtfertigen obr olle olm in gleichen Topf eini zu schmeißen zoag lai dass du Ausländer hoß hosch!

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
2 Monate 16 h

@ Tiroler25

Würde es stimmen dass die Osteuropäer so gut im Stehlen wären dann wären sicherlich nicht so viele bei uns langjährig angestellt. Manche werden zwar schön sein und diese Schönheit auch zu ihrem Vorteil ausnützen aber ich habe in anderen Sprachgruppen schon wesentlich mehr Schwierigkeiten mit den Possessivpronomen festgestellt.

Wunder
Wunder
Superredner
2 Monate 1 Tag

Na ja, die beiden waren sicher keine Robin Hoods…
…12 Jahre…schon krass…da haben meine noch mit Puppen und Autolen gespielt…

Speedy Gonzales
Speedy Gonzales
Superredner
2 Monate 1 Tag

Früh übt sich, wer ein Meister werden will.

Rabe
Rabe
Superredner
2 Monate 1 Tag

frü übt sich wer Meister werden will ! Aber diese beiden ( Kinder) Damen haben schon gute Ausbildung genossen.

Rabe
Rabe
Superredner
2 Monate 23 h

de verstian ihr handwerk, Facharbeiter

jochgeier
jochgeier
Universalgelehrter
2 Monate 18 h

@doolin ich frage mich zur zeit warum du jeden kommentar mit 👎 bewertest obwohl einige komplett das gegenteil aussagen?

Pasta Madre
Pasta Madre
Superredner
2 Monate 19 h

Ich sage es immer , jeder Mensch hat gewisse Fähikeiten.

Oma
Oma
Superredner
2 Monate 21 h

Prüfung bestanden, nur bei der Flucht muß noch gefeilt werden.

Unioner
Unioner
Superredner
2 Monate 19 h

Professionell Ausgebildete Mädchen. Da können unsere Kinder nicht mithalten. Das sind die sehnsüchtig erwarteten Fachkräfte aus dem Ausland. Arbeiten lohnt sich. Ironie off.

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