Von: luk
Chieti – Ein 15 Monate altes Kind ist im vergangenen August im italienischen Vasto (Provinz Chieti) gestorben – nun deuten die Ergebnisse der Obduktion auf eine tödliche Kokain-Vergiftung hin. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die Mutter wegen fahrlässiger Tötung.
Der tragische Vorfall ereignete sich am 10. August des vergangenen Jahres. Zunächst war von plötzlichem Kindstod ausgegangen worden. Die gerichtsmedizinischen Untersuchungen ergaben jedoch, dass das Kleinkind eine tödliche Menge Kokain eingenommen hatte. Das Rauschmittel hatte sich offenbar in der Wohnung befunden und war zugänglich.
Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Kind das Betäubungsmittel selbst gefunden und geschluckt haben. Der Mutter wird vorgeworfen, die Droge so aufbewahrt zu haben, dass sie für das Kleinkind erreichbar war. Zudem besteht der Verdacht, dass sie bei ihrer ersten Befragung die Anwesenheit von Drogen in der Wohnung nicht erwähnt habe.
Die Wohnung wurde beschlagnahmt, um den genauen Ablauf zu rekonstruieren. Die Ermittlungen dauern an.




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