Erste Risse im Mitterechtsbündnis

Vierter Anlauf: Abgeordnetenkammer wählt Präsidenten

Freitag, 14. Oktober 2022 | 09:01 Uhr

Rom – Im italienischen Mitterechtsbündnis, das die Parlamentswahlen in Italien klar gewonnen hat, zeigen sich die ersten Risse. Weil in den ersten drei Wahlgängen kein Kandidat die nötige Zweidrittelmehrheit erhalten hat, muss heute erneut über den Präsidenten der Abgeordnetenkammer abgestimmt werden.

Im vierten Anlauf reicht die absolute Mehrheit. Gewählt wird gegen 10.30 Uhr. Gute Chancen werden dem Lega-Vize-Chef Lorenzo Fontana eingeräumt.

Dass das gemeinsame Regieren doch nicht so leicht werden könnte, hat sich schon bei der Wahl des Senatspräsidenten gezeigt. Mussolini-Verehrer Ignazio La Russa von Fratelli d’Italia ist zwar im ersten Wahlgang ins zweithöchste politische Amt im Staat gewählt worden, doch ohne die Stimmen von Forza Italia.

Es wird vermutet, dass einige Senatoren des Zentrumblocks oder der Mitte-Links-Parteien für La Russa gestimmt haben.

Von: mk

Kommentare

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5 Kommentare auf "Vierter Anlauf: Abgeordnetenkammer wählt Präsidenten"


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pingoballino1955
pingoballino1955
Superredner
1 Monat 23 Tage

1.Skandal LaRussa,2.Skandal Putinfreund Fontana.

pingoballino1955
pingoballino1955
Superredner
1 Monat 23 Tage

Was ihr zensiert,werde ich in anderen socialmedias veröffentlichen mit dem Hinweis eurer Zebsierung.

pingoballino1955
pingoballino1955
Superredner
1 Monat 23 Tage

LA RUSSA POSTFASCHIST MUSSOLUNIANBETER,FONTANA PUTINFREUND.

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 23 Tage

…do fahlt ins nix mehr…
🤪

Savonarola
1 Monat 23 Tage

also praktisch, wenn der Präsident erst im vierten, fünften, zehnten Anlauf gewählt word, dann ist für italienische Verhältnisse alles in Ordnung, und wenn er schon beim ersten Versich gewählt wird (wie es sich für ein modernes, zivilisiertes Land gehören würde), dann bedeutet das politische Manöver, Komplotte, Sabotage, Intrigen, usw.

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