STF erinnert

11. November: “Tiroler Unrechtsgrenze ist nicht verschwunden”

Mittwoch, 10. November 2021 | 16:03 Uhr

Bozen – Am 11. November werden alljährlich Tiroler Fahnen mit Trauerflor aufgehängt, um an den schicksalshaften 11. November 1918 zu gedenken, an dem italienische Truppen den Brenner besetzten und damit die Teilung Tirols faktisch vollzogen. Die Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle, nehmen diesen Tiroler Trauertag zum Anlass, um aufzuzeigen, dass die Unrechtsgrenze am Brenner noch immer nicht verschwunden sei und warnen angesichts der aktuellen Corona-Entwicklungen vor einer neuerlichen Grenzschließung.

“Wann immer in den letzten Jahren in Südtirol der Ruf nach Selbstbestimmung laut wurde, hieß es, dass es im vereinten Europa keine Grenzen mehr gäbe und Tirol somit wieder vereint sei. Was für eine eklatante Fehleinschätzung. Egal, ob Migrations- oder Corona-Krise, sobald es Probleme gibt, werden die Grenzen einfach geschlossen, Zäune aufgezogen und Bürger daran gehindert, sogar mit ihren eigenen Familienangehörigen grenzüberschreitende Kontakte zu pflegen. Die Tiroler Unrechtsgrenze ist nicht verschwunden, sondern aktueller und spürbarer denn je. Die Gefahr ist sogar groß, dass es in wenigen Wochen wieder zu Grenzschließungen in Tirol kommen wird. Das muss mit allen Mitteln verhindert werden! Solange am Brenner noch die italienische Trikolore weht, bleibt Tirol ein geteiltes Land. Das Ziel der Politik muss es daher bleiben, die unfreiwillige Zugehörigkeit Südtirols zu Italien zu beenden, um damit die Tiroler Unrechtsgrenze endlich wirklich zu überwinden”, so die Bewegung.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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3 Kommentare auf "11. November: “Tiroler Unrechtsgrenze ist nicht verschwunden”"


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pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
27 Tage 1 h

Grenzen im westlichen Europa sind ein herausforderndes Problem.

Faktenchecker
26 Tage 21 h
“Am Martinstag erinnern wir uns an einen außergewöhnlichen Menschen: Er ist ein Vorbild für uns, die Not zu sehen und nach den eigenen Möglichkeiten zu handeln. Der Heilige Martin bringt wie kaum ein anderer Heiliger die Botschaft Jesu in die Welt. Die Gestalt des Heiligen Martin von Tours wird bis heute von zahlreichen Legenden umrahmt. So erzählt die Bekannteste, die sich um das Leben des Christen und Bischofs gebildet hat, dass Martin einst in einer kalten Winternacht mit einem Schwert seinen Mantel in zwei Stücke teilte und eine Hälfte einem frierenden Bettler gab. Mit dieser Geste zeigte Martin, dass man sich für die Bedürfnisse und Nöte anderer einsetzen… Weiterlesen »
Faktenchecker
25 Tage 19 h

Lese das Dokumet Nr. 0676 680 04 09

Grenzen sollen verschwinden

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