Von: mk
Bozen – Im Jahr 2021 hat das Amt für Wohnbauprogrammierung im Land Südtirol die Chance ergriffen und sich am Programm “Sicuro verde e sociale: Sanierung des öffentlichen Wohnbaus” beteiligt. Mit Erfolg, denn bislang konnten über den Ergänzungsfonds (PNC) des Wiederaufbau- und Resilienzfonds PNRR zehn Sanierungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 15,7 Millionen Euro verwirklicht werden.
“Das Wohnbauinstitut hat aus rein historischen Gründen einen großen Immobilienbestand, der einige Jahrzehnte alt ist. Es ist wesentlich, dass dieser Immobilienbestand laufend erneuert wird und dass strukturelle Eingriffe erfolgen, die die Bausubstanz erhalten und modernisieren, um zeitgemäße Wohnkomforts und Energieziele zu erfüllen”, betont Wohn-Landesrätin Ulli Mair. “Ich danke den zuständigen Mitarbeitern für ihre Tätigkeit und bin mir bewusst, dass wir die Schwerpunkte in Zukunft noch viel klarer auf effiziente Sanierungen setzen müssen.” Qualitativ hochwertiger Wohnraum, der energiesparend und instandhaltungsarm ist, sei ein Vorteil für alle, Mieterinnen und Mieter sowie die öffentliche Hand.
“Das Programm ‘Sicuro verde sociale’ hat sich für mehrere Gebäude angeboten und wir haben letztendlich den Zuschlag für acht Sanierungsprojekte mit einer Gesamtsumme von rund 15,7 Millionen Euro erhalten”, berichtet Arno Frick, der Direktor des Amtes für Wohnbauprogrammierung im Land Südtirol. Auch die Gemeinden Bozen und Terenten haben sich beteiligt und die Finanzierung weiterer zwei Projekte erreicht (insgesamt 2,34 Millionen Euro).
Die durchgeführten Arbeiten sind vielfältig und reichen von der Dämmung der Fassade bis zur Sanierung und Erneuerung der Balkone, über Isolierungsarbeiten am Dach und die Anbringung von Beschattungssystemen bis zum Austausch von Fenstern. Die Sanierung der 220 Wohnungen konnte überwiegend in Anwesenheit der Bewohnerinnen und Bewohner durchgeführt werden. “Die Arbeiten sind inzwischen abgeschlossen, innerhalb von März können die Abnahmeverfahren planmäßig abgewickelt werden”, schildert Frick.
Zwei der von Gemeinde und WOBI sanierten Immobilien befinden sich in Bozen (Claudia-Augusta-Straße Nr. 85/87/89, sowie Mailandstraße Nr. 88), die weiteren Gebäude sind in Percha (Schießstandstraße Nr. 47-49), in St. Pankraz (Widumangerstraße Nr. 5-7), in Bruneck (Kererstraße Nr. 45-45a), in Meran (St-Vigil-Straße Nr. 1, 3 und 4), in Sarnthein (Südtiroler Straße Nr. 19) sowie in Innichen (Dr.-Scheiber-Straße Nr. 17) angesiedelt.




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