Von: mk
Bozen – Die Junge Generation in der Südtiroler Volkspartei begrüßt den Beschluss der Landesregierung zur Aufwertung der Orientierungspraktika mit großer Freude. Auf Vorschlag von Arbeitslandesrätin Magdalena Amhof wurden am Freitag wichtige Verbesserungen beschlossen, die jungen Südtirolerinnen und Südtirolern neue Chancen eröffnen und den Einstieg in die Arbeitswelt attraktiver machen. Besonders erfreulich ist dabei die Verdoppelung der Mindestvergütung von bisher 300 auf künftig 600 Euro pro Monat.
„Wer junge Menschen in Südtirol halten will, muss ihnen früh Perspektiven bieten. Orientierungspraktika sind oft der erste echte Kontakt mit der Arbeitswelt und genau deshalb so entscheidend. Die Erhöhung auf 600 Euro ist ein Zeichen der Wertschätzung und ein wichtiger Schritt, um junge Menschen frühzeitig an den Südtiroler Arbeitsmarkt zu binden, was in der heutigen Zeit ausschlaggebend ist“, betont Anna Künig, Landesvorsitzende der JG.
Für die Junge Generation ist klar: Gute Praktika schaffen Vorteile für beide Seiten – eine Win-Win-Situation. Junge Menschen erhalten wertvolle Einblicke in Berufe, sammeln erste Erfahrungen und können ihre Zukunft bewusster mitbestimmen. Gleichzeitig bekommen Betriebe die Möglichkeit, sich als moderne Arbeitgeber zu präsentieren und früh mit motivierten jungen Menschen in Kontakt zu kommen.
„Wer sich über fehlende Fachkräfte beklagt, sollte nicht bei Praktikantinnen und Praktikanten sparen. 600 Euro sind ein Fortschritt, aber für viele Studierende, die bereits wertvolle Kenntnisse mitbringen oder kurz vor dem Berufseinstieg stehen, noch immer zu wenig. Man kann jungen Menschen nicht monatelang geringe Vergütungen anbieten und anschließend erwarten, dass sie sich mit Überzeugung für denselben Betrieb entscheiden. Wer die Fachkräfte von morgen gewinnen will, muss schon heute bereit sein, in sie zu investieren und ihre Leistung entsprechend anzuerkennen“, erklärt Matthias von Wenzl, Bezirksvorsitzender der JG-Pustertal.
Die Junge Generation sieht in der Reform einen wichtigen Schritt gegen Fachkräftemangel und Abwanderung. Wer bereits früh positive Erfahrungen in Südtiroler Betrieben sammelt, entscheidet sich später eher dafür, nach Schule oder Studium wieder in den heimischen Arbeitsmarkt einzusteigen.
Für die Junge Generation steht fest: Südtirol braucht frische Ideen, faire Chancen und moderne Rahmenbedingungen, damit junge Menschen ihre Zukunft weiterhin in ihrer Heimat sehen.




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