Die Schweiz empfängt 90 Delegationen bei der Ukraine-Konferenz

90 Staaten und Organisationen bei Ukraine-Konferenz

Montag, 10. Juni 2024 | 12:28 Uhr

Von: APA/Reuters/dpa

Zur Ukraine-Friedenskonferenz am kommenden Wochenende in der Schweiz haben sich nach Angaben der Regierung in Bern bisher rund 40 Staats- und Regierungschefs angemeldet. Eingeladen waren rund 160. Weitere gut 40 Staaten seien mit anderen hohen Regierungsvertretern dabei, berichtete Bundespräsidentin Viola Amherd am Montag in Bern. Auch Vertreter der Vereinten Nationen und anderer Organisationen kämen, insgesamt – Stand Montag – 90 Delegationen.

Es ist zwar das erste derartig hochrangige internationale Treffen zum Thema Frieden in der Ukraine, aber es geht nicht um Friedensverhandlungen. Russland, das die Ukraine im Februar 2022 überfallen hat, ist nicht dabei. Länder wie China und andere, die Russland nahestehen, haben die Einladung deshalb ausgeschlagen. Moskau hat das Treffen als westliche Propagandaveranstaltung zur Unterstützung der Ukraine abgetan. Nach Angaben von Amherd sind aber alle Weltregionen vertreten. Ziel sei, die Voraussetzungen für einen späteren Friedensgipfel unter Beteiligung von Russland zu schaffen. Gesprochen werden soll unter anderem über Humanitäres, Nahrungsmittel- und nukleare Sicherheit.

Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der die Schweiz um die Konferenz gebeten hatte, sollte teilnehmen. Aus den USA soll Vizepräsidentin Kamala Harris kommen.

Die Konferenz findet auf dem Bürgenstock statt, einem gut 1.100 Meter hohen Bergrücken direkt am Vierwaldstättersee. Dort befindet sich eine große Luxushotelanlage. Die Schweiz hat zusätzlich zu Polizei- und Sicherheitskräften auch 4.000 Soldaten für die Sicherheit aufgeboten.

Kommentare

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5 Kommentare auf "90 Staaten und Organisationen bei Ukraine-Konferenz"


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sophie
sophie
Kinig
13 Tage 43 Min

Wenn die Haupt Nationen durch Abwesenheit glänzen,
Dann wird das ein Treffen ohne Resultat,
Ein treffen wo über Frieden geredet wird,
aber wo kein Frieden zustande kommt,
Putin lässt das kalt.
Solange Xi nicht im restlichen Welt Friedensboot die Rudern bewegt, sind das alles nur Seifenblasen.
Leider aber wahr…

Sosonadann
Sosonadann
Superredner
13 Tage 25 Min

@sophie Auch wenn die Hauptnation anwesend wäre, käme kein Frieden zustande. Solche Verhandlungen dauern und kommen nicht an einem Nachmittag zu einem Ergebnis.
Das Treffen ist ein erster Schritt, ein Zeichen. Ich bin auch überzeugt, ein “Zeichen” kommt am Verhandlungstag von der Hauptnation!

Goennenihrwichtigtuer
Goennenihrwichtigtuer
Universalgelehrter
12 Tage 23 h

“Es ist zwar das erste derartig hochrangige internationale Treffen zum Thema Frieden in der Ukraine, aber es geht nicht um Friedensverhandlungen. … Gesprochen werden soll unter anderem über Humanitäres, Nahrungsmittel- und nukleare Sicherheit.” Lesen und bestenfalls verstehen, es Wesentliche in zwei Sätze, gerne🤚

Doolin
Doolin
Kinig
12 Tage 20 h

…die Russenversteher haben immer gesagt, es ist besser zu reden, als zu schiessen…die kommen aber gar nicht um zu reden…

N. G.
N. G.
Kinig
12 Tage 19 h

Nun, wenn beide Seiten an ihren Vorstellungen von Frieden festhalten wird muss auch noch nicht geredet werden, da Unsinn. Grins
Du bekommst deinen langen Krieg bis zum bitteren Ende.
Übrigens, selbst Ukrainer sind nicht so überzeugt von ihrer Sache..!

https://www.derstandard.de/story/3000000221353/tausenden-ukrainischen-maennern-droht-auch-in-oesterreich-ungemach

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