Der iranische Außenminister Abbas Araqchi erörterte die Lage

Araqchi berät mit Oman und Türkei über Lage am Golf

Donnerstag, 09. Juli 2026 | 19:45 Uhr

Von: importer

Der iranische Außenminister Abbas Araqchi erörtert in getrennten Telefonaten mit seinen Amtskollegen aus dem Oman und der Türkei die jüngsten Entwicklungen in der Region. Im Mittelpunkt der Gespräche stehe insbesondere die Lage in der Straße von Hormuz, teilte Teheran mit. Die Beteiligten betonen demnach die Notwendigkeit, diplomatische Kanäle zu nutzen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. In der Meeresenge war der Schiffsverkehr Donnerstag nahezu zum Erliegen gekommen.

Lediglich zwei Tanker passierten nach der jüngsten Eskalation zwischen den USA und dem Iran in der Früh Schiffsdaten und Branchenkreisen zufolge die Meeresstraße. Dabei handelte es sich um den unter US-Sanktionen stehenden iranischen Rohöl-Supertanker “Berg 1” sowie den unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Chemikalientanker “Well Sail”.

Israel könnte laut Katz den Iran ein drittes Mal angreifen

Nach den Worten des israelischen Verteidigungsministers Israel Katz ist sein Land bereit, seine Militäreinsätze gegen den Iran bei Bedarf wieder aufzunehmen – und zwar mit “noch größerer Härte” als zuvor. “Die Armee ist bereit und in Alarmbereitschaft für eine Wiederaufnahme der Kämpfe, um die Luftüberlegenheit zurückzugewinnen und erneut zuzuschlagen”, sagte Katz am Donnerstag bei einer Militärzeremonie. Um die Bedrohungen zu beseitigen, werde Israel “wenn nötig auch ein drittes Mal” zuschlagen. “Wenn wir zurückkehren müssen, werden wir zurückkehren – und zwar mit noch größerer Härte”, fügte der Minister hinzu.

Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu sagte bei der Zeremonie, der Iran sei durch die beiden israelischen Militäreinsätze geschwächt. “Die iranische Achse ist schwächer denn je, während Israel stärker denn je ist”, erklärte er. “Wir haben bewiesen, dass der lange Arm der israelischen Luftwaffe überall hinreichen kann, vom Jemen bis zum Iran. Dennoch müssen wir auch anerkennen, dass die Operation noch nicht vorbei ist”, fügte Netanyahu hinzu.

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