Die ausländische Schulbevölkerung in Südtirol nimmt kontinuierlich zu

ASTAT: Die ausländische Schulbevölkerung seit 1995/96

Donnerstag, 15. September 2016 | 18:34 Uhr

Bozen – Die ausländische Schulbevölkerung in Südtirol nimmt kontinuierlich zu. Eine Datenanalyse der letzten zwanzig Jahre liefert nun das Landesinstitut für Statistik.

Die Auswirkungen der Zuwanderung von Ausländern auf das einheimische Bildungssystem werden in der neuen Publikation des Landesinstituts für Statistik (ASTAT) eingehend analysiert. “Insbesondere wurden die internationalen Großräume ermittelt, aus denen die Einwanderer mehrheitlich stammen, um auf diese Weise der Vielfalt der in Südtirol lebenden Ausländerbevölkerung besser Rechnung tragen zu können”, so das ASTAT.

Aus den durchgeführten Untersuchungen geht klar hervor, dass die Anzahl der ausländischen Schüler zugenommen hat, und zwar nicht nur in absoluten Zahlen, sondern auch im Verhältnis zur gesamten Schulbevölkerung.

Im Schuljahr 2015/16 beträgt der Ausländeranteil an der gesamten Südtiroler Schulbevölkerung (Kindergärten, Grund-, Mittel, Berufs- und Oberschulen) 10,7%.

Die Publikation “Ausländische Schulbevölkerung in Südtirol” ist im Internet unter http://www.provinz.bz.it/astat/de/default.asp zu finden. In gedruckter Version ist es im Landesinstitut für Statistik in Bozen, Kanonikus-Michael-Gamper- Straße 1, erhältlich.

Pr09-2016

Von: ka

Bezirk: Bozen

Kommentare

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24 Kommentare auf "ASTAT: Die ausländische Schulbevölkerung seit 1995/96"


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xyz
Grünschnabel
11 Tage 12 h
Mein Sohn besucht eine deutsche Mittelschule. Wenn an einer deutschen Schule noch 4 von 20 Kindern daheim deutsch sprechen, dann stellt sich die Frage wer noch die Minderheit ist.  Dass das deutsche Sprachniveau darunter nicht leidet, glaub ich kaum…ehr, dass Lehrpersonen und Direktoren dies nicht zugeben wollen, aus Angst die wenigen deutschen Schüler auch noch zu verlieren. An städtischen Schulen braucht es dringend bessere Lösungen…nicht nur Bozen und Leifers… Die Kinder können nichts dafür…aber die Schule trifftet immer mehr in eine 2-3 Klassengesellschaft ab. Wer sich eine Privatschule leisten kann oder gewisse Fachrichtungen (in denen sich kaum Migranten einschreiben) wählen… Weiterlesen »
Johannes
Neuling
11 Tage 9 h

Die Lehrer haben in dieser Situation keine Möglichkeit, daran etwas zu ändern, denn sie entscheiden nicht welche Schüler in ihre Klasse kommen! Die Politik, schlichtweg Achhammer, muss endlich einen verpflichtenden Sprachtest für alle Schüler deren Muttersprache nicht Deutsch ist, einführen, erst dann wird sich das Sprachniveau auch nachhaltig ändern! Denn wer den Sprachtest nicht besteht, muss dementsprechende Stunde zusätzlich ausserhalb der Schulzeit die Sprache erlernen, eret nach ablegen eines positiven Ergebnisses sollte der Schüler versetzt werden.

Krampus
Neuling
11 Tage 12 h

do brauch i kan astat… do brauch lei die augn autian…

die froge isch, wo des endn werd

dog
Grünschnabel
10 Tage 19 h

Es endet in der Zukunft und die wird anders sein als die Gegenwart und die Vergangenheit. War schon immer so. Die Erdkugel dreht sich weiter.

peterle
Grünschnabel
11 Tage 11 h

Bei meinem Sohn in der ersten Klasse Oberschule finden sich zwei Ausländer welche die unteren Stufen in ihren Heimatländern abgeschlossen haben. Da sie weder deutsch noch italienisch sprechen sowie keine Integrationslehrer vor Ort sind müssen die anderen Lehrer und heimischen Schüler auf Englisch ausweichen dass eine Kommunikation zu stande kommt.

xyz
Grünschnabel
11 Tage 10 h

Zumindest können sie Englisch….oftmals können sie keine der drei Sprachen und man spricht mit Händern und Füßen…
Es gibt einige positive Beispiele wo Kinder mit sehr viel Einsatz udn fleiß wirklich die Sprachen gut erlernt haben und auch höhere Schulen gut abschließen. Ist aber ehr die Ausnahme da viele Kinder mit Migrationshintergund aus bildungsfernerern Familien kommen…(keine Kritik nur eine Tatsache) und jenen Kindern eine Förderung seitens der Familie fehlt.

Gredner
Grünschnabel
11 Tage 8 h

Da hat dein Sohn ja noch Glück gehabt. Es gibt auch Oberschulklassen wo 30% der Schüler Migrationshintergrund haben und einige davon weder deutsch noch italienisch noch englisch können. Da nützt ein Integrationslehrer auch nichts, wenn dieser kein Urdu kann.

OrB
Grünschnabel
11 Tage 11 h

Zusammen turnen oder Kunstunterricht ok, aber beim Rest gehören Ausländer aus den Klassen raus um Sprache und Kultur des Landes zu erlernen!

xyz
Grünschnabel
11 Tage 11 h

Vor allem die Sprache…am Anfang an deutschen Schulen wirklich NUR deutsch…da italienisch viel schneller erlernt wird…
Und die Kinder momentan mit 3 neuen sprachen total überfordert sind und deutsch als schwierigste am langsamsten geht und Kinder sich natürlich in der Sprache ausdürcken die leichter geht..

MartinG.
Grünschnabel
11 Tage 11 h
Interessante Statistik. An der deutschen Schule liegt der Schnitt weit unter 10%, aber an den italienischen Schulen beträgt der Ausländeranteil praktisch 25%. In Südtirol wurde 2 Fehler gemacht: Zum einen wurden die Ausländer fast nur in den Städten konzentriert und nicht auf das Land aufgeteilt, sodass die meisten Schüler die italienische Schule gewählt haben und in den Städten es Klassen mit zu wenigen deutschen Schülern gibt, was sich negativ auf das Erlernen der Sprache und den Unterricht allgemein auswirkt. Will man, dass die Ausländer sich an Südtirol insgesamt integrieren, so müssen sie vermehrt die deutsche Schule besuchen und auf das… Weiterlesen »
Gredner
Grünschnabel
11 Tage 8 h

Nein, sie sollen nicht vermehrt die deutsche Schule besuchen und dort den Unterricht bremsen. Sie sollen zuerst deutsch lernen, bevor sie sich an den Unterricht wagen – so einfach ist das. Am besten sie lernen deutsch, bevor sie überhaupt hierher migrieren – aber dafür ist es jetzt wohl zu spät.

Missx
Grünschnabel
10 Tage 23 h

Migranten bleiben bevorzugt in den Städten, weil dort laut ihnen mehr los ist. Das ist ihre eigene Wahl

WM
Tratscher
11 Tage 11 h

Des braucht die astat net zu forschen des sieht schon jedes kloane kind… nur unsere politiker hoben des no net verstanden

xyz
Grünschnabel
11 Tage 12 h

…in Schweden besuchen Kinder mit Migrationshintergrund einen reinen Sprachunterricht bis sie in “normale” Klassen kommen…
Italienisch ist für die meisten Migranten viel schneller lernbar…
Mehrsprachige Schulen oder vermehrter Italienischunterricht kann so  bei uns nicht funktionieren…
Für sprachtalentierte Kinder sicher ein tolles Modell, aber für ein mehrsprachiges Land in dem die deutsche Sprache zunehmend weniger wird, vielleicht nicht das ideale.

Dmg76
Neuling
10 Tage 23 h

Auch unsere Kinder können von anderen Kulturen lernen! Kulturelle Vielfalt in den Klassen ist ein Vorteil, kein Nachteil! An den Kommentaren hier sieht man dann doch wie kleinkariert Herr und Frau Südtiroler sind! Schade

Gredner
Grünschnabel
10 Tage 21 h

Worin besteht die “kulturelle Vielfalt”, wenn man sich nicht mal verständigen kann? Du hast das Problem hier wohl nicht verstanden.

sou ischs
Grünschnabel
10 Tage 16 h

witz des tages…..gesprochen von dmg76

xyz
Grünschnabel
11 Tage 9 h

Die Kinder können nicht noch nebenher Sprachunterricht gehen, die schaffen es ja so kaum. Sie sollten mindestens ein halbes Jahr nzr deutsch lernen, sodass sie nachher dem Unterricht einigermaßen folgend können. Dies hätte mehrere Vorteile und wird in vielen Ländern so praktiziert.

Jogl
Tratscher
11 Tage 9 h

Damit sich die Migranten sich hier heimisch fühlen können,wäre
Unterricht in ihrer Heimatsprache hilfreich.Lange wird es nicht mehr dauern,
dann wird das auch möglich.Würde mich nicht mehr wundern.
☹️😁☹️😁☹️😁

xyz
Grünschnabel
11 Tage 26 Min

Genau Martin G.! Das Problem liegt in den Städten! Durchschnitt 10% wird schon stimmen aber in Paseier, Ulten und Sarntal wird es kaum welche geben…in den Städten liegen wir nicht weit hinter dem italienischen Durchschnitt.

Mistermah
Grünschnabel
10 Tage 21 h

Werden in dieser Statistik nur die ausländischen kinder erhoben oder auch jene mit migrationshintergrund. Sie sind zwar auf dem Papier zwar einheimische, da in Italien geboren, sprechen aber zu hause, bis zum Kindergarten, ausschließlich die sprache ihrer Eltern.

arianne
Neuling
10 Tage 21 h

bevor die Kinder in den Kindergarten und Schulen kommen wäre es angebracht einer der beiden Landessprache zu erlernen. Wir haben ja so viele Lehrpersonen die das das ganz Jahr über machen könnten. gemeint ist eine Vorschulzeit wenn eine der beiden Sprachen gut sitzt erst dann dürfte sie den Kindergarten oder Schule besuchen. Und das müßte auch Pflicht für Erwachsene werden

wellen
Grünschnabel
10 Tage 20 h
Die Einwanderer schicken ihre Kinder vermehrt in deutsche Schulen, weil sie schon begriffen haben, dass ihre Kinder ohne Deutschkenntnisse in diesem Land keine Arbeit finden werden. Und weil die deutsche Schule didaktisch und organisatorisch besser ist. Und weil Ganztagsklassen sind. Und Sprachfördetung. Und alle möglichen sonstigen Angebote..Logisch, täte jeder. Was sie unterschätzen, ist das deutsche Denken, Pünktlichkeit, Hausaufgaben, reguläre Schulzeiten, Fleiss.Dass Eltern auch einen Beitrag geben müssen und nicht nur Selbstbedienungsladen Schule.Teilweise schicken sie die Kinder nicht mal in die Zusatz- Sprachkurse, weil aufwendig.Manche Eltern sind selber Analfabeten, oder der latei ischen Schrift nicht mächtig. Also müsste man die Mütter… Weiterlesen »
traktor
Grünschnabel
10 Tage 20 h

sehr traurig.
bin für eine 100% tige förderung jeder einheimischen familie die sich entschliesst 3 kinder in die welt zu setzen!!

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