Grüne Ratsfraktion warnt

Benedikter: Kein Platz für Benkos Megaprojekt auf dem Virgl

Donnerstag, 28. Oktober 2021 | 13:10 Uhr

Bozen – Im Bozner Grün-Raum-Plan ist kein Platz für Benkos Megaprojekt auf dem Virgl. Der Virgl ist ein Klimaschutzschild für die Stadt. Dies betont zumindest Rudi Benedikter für die Grüne Ratsfraktion im Bozner Gemeinderat.

Der Anlass:  Prof.Arch. Andreas Kipar hatte den Plan vor wenigen Tagen der Grünen Gemeinderatsfraktion vorgestellt, die seinen Plan voll unterstützt.

„Eines wurde sofort klar: Weltweit reagieren Städte auf den Klimawandel und Erderwärmung indem sie mehr Natur in die Stadt einziehen lassen. In Bozen ist dies u.a. die Aufgabe bzw. das Ziel unseres Grün-Raum-Planes. Wenn der Grünraumplan insgesamt, mit seiner geplanten Ringpromenade, ein ganz wesentlicher Beitrag zum lokalen Klimaschutz ist, so ist andererseits der grüne Virgl, unser landschaftsgeschützter Hausberg, ein zentraler Eckpfeiler des Grünraumplanes  selbst“, erklärt Benedikter.

In Kontext des Grünraumplanes könne laut Benedikter die Zukunft des Virgl nur heißen: „Natur statt Beton! Eine echte naturbelassene Nah-Erholungszone für Boznerinnen und Bozner. Naherholung statt Touristenmassen. In Kürze werden wir unser eigenes Virgl-Projekt vorstellen, eine aktualisierte Fassung meines Konzeptes aus dem Jahr 2013, das damals vom Bozner Gemeinderat genehmigt worden war.“

Im Bozner Grün-Raum-Plan sei kein Platz für Benkos Megaprojekt mit Ötzimuseum auf dem Virgl. Das „Projekt versiegelt den Virgl mitvier Hektar Beton, macht ihn zum Ziel für den Massentourismus, und bringt der Stadt noch mehr  Verkehr, Rummel, Abgas und Lärm. Wenn es nach Benko geht, wird der Ötzi auf dem Virgl der Lockvogel für sein Shoppingcenter im Stadtzentrum – für 500.000 und mehr Besucher jährlich, die von auswärts zum Ötzi pilgern, parkplatzsuchende Touristen die Zufahrten und Innenstadt verstopfen, den ohnehin wegen dem Waltherpark steigenden Verkehr nochmals potenzieren“, warnt die grüne Ratsfraktion.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Benedikter: Kein Platz für Benkos Megaprojekt auf dem Virgl"


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Leonor
Leonor
Superredner
1 Monat 3 Tage

Benedikter will Stadt Bozen zum Dornröschenschlaf verwandeln lassen. Das geht einfach gar nicht.

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

Nein Sager par excellence….zum Glück gibt es Benko der diese heruntergewirtschaftete Stadt nach vorne bringt…natürlich hat auch er seine Interessen, aber jede andere Stadt wäre froh über solche Investitionen und das Schaffen neuer Arbeitsplätze und Anziehungspunkte!

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 3 Tage

Glücklicherweise hat er ja ein eigenes Projekt in der Hinterhand, um das zu vermeiden.
Wenn die Naherholung und Natur dort so wichtig ist, warum dann nicht GAR NICHTS bauen?

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
1 Monat 3 Tage

…am Virgl ist kein Platz mehr, weil der Rudi alls verbaut hat…
😅

guggu
guggu
Neuling
1 Monat 2 Tage
Rudi Bendeikter ist Weltmeister im Erzeugen von heißer Luft. Wenn es nach ihm ginge, gäbe es keine MeBo, der Flughafen würde zu einem Kinderspielplatz umfunktioniert und Bozen würde nicht nur den wirtschaftlichen Umbruch, sondern sogar den Klimawandel verschlafen. Sein Virgl-Projekt aus dem Jahr 2013 war nichts als Papiermüll, den ihn die Stadtgemeinde Bozen teuer abgekauft hat. Die Müllhalde Virgl ist seitdem am einige Traktorfuhren größer geworden. Von wegen grüner Landschaftsgürtel um die Stadt! Von Benedikters Konzept wurde rein gar nichts umgesetzt. Jetzt will er mit neuen grünspanigen Träumereien ein Projekt verhindern, zu dem er selbst vor Jahren die Grundideen geliefert… Weiterlesen »
inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

Isch seine Meinung wichtig … 🤔

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