Von: luk
Bozen – Anlässlich widersprüchlicher Aussagen in Bezug auf den Stand der Verhandlungen für die Lohnaufwertung im Bildungsbereich klärt der Vorsitzende der Landesagentur für Gewerkschaftsbeziehungen, Hermann Troger: „Für die allgemeine Lohnerhöhung im Bildungsbereich hat die Landesregierung 100 Millionen Euro bereitgestellt. Davon werden 92 Millionen Euro rückwirkend ab dem 1. Januar 2026 ausgezahlt, nachdem wir uns am 10. April am Verhandlungstisch über die Aufteilung dieser Mittel geeinigt hatten.”
Annäherung der Gehälter wird noch verhandelt
Für die verbleibenden acht Millionen Euro zur Annäherung der Gehälter zwischen Landes- und Staatsschulen gebe es zum aktuellen Zeitpunkt noch keine Einigung über die Aufteilung zwischen den staatlichen Schulstufen. Vor diesem Hintergrund habe sich die Landesregierung darauf geeinigt, das Gehalt erst nach einer entsprechenden Einigung definitiv zu erhöhen.
Troger unterstreicht zudem, dass es im Interesse aller Seiten sei, eine baldige Einigung zu erzielen und auch für die Annäherung der Gehälter eine möglichst faire Lösung zu finden. „Ich gehe davon aus, dass diese auch zeitnah gefunden werden kann“, schließt Troger.




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