Von: mk
St. Lozenzen/Enneberg/St. Martin in Thurn – Am Wochenende vom 16. und 17. Mai wurden die vorgesehenen Arbeiten im Schutzwald entlang der Gadertaler Straße (SS244) abgeschlossen. Der Eingriff war notwendig geworden, weil der Borkenkäfer die Waldflächen beschädigt hatte. Der Wald erfüllt an dieser Stelle eine wichtige Schutzfunktion für die Straße gegen Steinschlag und Geröll.
“Es war ein komplexer Einsatz in schwierigem Gelände und unter hohem Zeitdruck. Umso wichtiger ist das Ergebnis: Die Arbeiten wurden planmäßig, professionell und dank der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten abgeschlossen”, betont Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider. “Für uns steht die Sicherheit der Mobilität im Gadertal im Mittelpunkt. Wer täglich auf diese Straße angewiesen ist, braucht eine sichere und verlässliche Verbindung.” Die Arbeiten erforderten eine enge Abstimmung zwischen dem Forstdienst, dem Straßendienst, Südtiroler Unternehmen, Technikern, Grundeigentümern und Arbeitern. Durch den Einsatz eines Hubschraubers konnte auch in steilem und schwer zugänglichem Gelände sicher und effizient gearbeitet werden. “Ein großes Lob gilt allen Beteiligten: den Mitarbeitenden im Wald, den Teams im Hubschrauber und jenen, die die Logistik koordiniert haben. Gerade in solchen Situationen zeigt sich, wie wichtig Fachkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Zusammenarbeit sind”, sagt Alfreider.
Der abgeschlossene Eingriff ist laut dem Ressort Infrastrukturen und Mobilität des Landes Südtirol ein wichtiger Schritt zur weiteren Verbesserung der Sicherheit entlang der Straße. Bereits in den kommenden Tagen soll die Übergabe der Arbeiten für das Projekt zur Verringerung des Steinschlagrisikos zwischen Kilometer 10 und 10,50 erfolgen. Weitere Baulose sind bereits in Planung. Der Beginn der Arbeiten vor Ort wird rechtzeitig mitgeteilt. Derzeit legen das beauftragte Unternehmen und der Straßendienst die notwendigen Verkehrseinschränkungen fest.
Alfreider dankt den Bürgermeistern für ihre Unterstützung, den Grundeigentümern für ihre Bereitschaft sowie den Menschen und Betrieben im Gadertal für ihr Verständnis während der Straßensperren. “Wir wissen, dass jede Einschränkung eine Belastung ist – besonders für Menschen, die im Tal leben, arbeiten oder unterwegs sind. Deshalb war es wichtig, schnell, sicher und gut koordiniert zu arbeiten. Auch die nächsten Bauphasen werden sorgfältig vorbereitet, denn auf einer so wichtigen Verkehrsverbindung hat die Sicherheit oberste Priorität”, betont der Landesrat.




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