"Für viele Menschen keine alternativen Angebote"

Bozner Grüne kritisieren Schließung von Aufnahmeeinrichtungen

Samstag, 03. April 2021 | 10:58 Uhr

Bozen – Die Bozner Grünen verlangen im Rahmen einer Presseaussendung einen Aufschub für die Unterbringung von Flüchtlingen und Obdachlosen. Dieser soll auch in anderen Gemeinden des Landes durch Integrationsprojekte flankiert werden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

“In verschiedenen Gemeinden unseres Landes kommt es zu Zeit zur Schließung der verschiedenen Aufnahmeeinrichtungen für Asylbewerber*innen und der Notunterkünfte für Obdachlose. Für letztere ist dies der Fall, weil am 31. März der Kälte-Notstand als beendet gilt. Tatsache ist jedoch, dass es für viele dieser Menschen keine alternativen Angebote gibt und dass für sie das Leben auf der Straße gezwungenermaßen weitergeht. Der Notstand – verstärkt auch durch die Pandemie – findet kein Ende.

In den vergangenen Jahren führte die Zusammenarbeit zwischen Land, Bezirksgemeinschaften und Gemeinden zu einer Unterbringung in kleinen Strukturen und zu einer gerechten und zufriedenstellenden Verteilung dieser Menschen in Not auf das gesamte Landesgebiet. Dies konnte auch dank dem validen Programm SPRAR/SIPROIMI erreicht werden, das leider Ende 2020 zum Großteil abgebaut wurde.

Um den erfolgreichen Weg der Integration in unserer Provinz fortzuführen, verlangen die Bozner Grünen dass die betroffenen Gemeinden ihre Gastfreundschaft für die nunmehr wenigen schutzbedürftigen Personen verlängern und die bisher gezeigte Solidarität somit fortgeführt werden kann. Sie fordern zudem den Ausbau von Integrationsprojekten, um die Gefahr der sozialen Ausgrenzung und deren Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit zu verhindern.”

Von: lup

Bezirk: Bozen

Kommentare

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18 Kommentare auf "Bozner Grüne kritisieren Schließung von Aufnahmeeinrichtungen"


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p.181
p.181
Tratscher
9 Tage 16 h

Alle GrünInnen bitte einen zuhause aufnehmen, anstatt nur zu fordern.

quilombo
quilombo
Tratscher
9 Tage 3 h

es geht nicht darum, ob die Grünen oder die Braunen jemand aufnehmen oder nicht. Ich gehöre zu keiner dieser 2 Spezies, aber als Staatsbürger und Steuerzahler kann ich verlangen, daß mein Staat sich um ALLE Bürger kümmert, welche sich innerhalb seiner Grenzen aufhalten.

Lisa007
Lisa007
Grünschnabel
8 Tage 16 h

in Vintl wären sie willkommen !!!!–Integration wird in Vintl groß geschrieben!!!!–

Tanne
Tanne
Universalgelehrter
9 Tage 11 h

Die Grünen müssen gar nicht kritisieren, sie müssen die Flüchtlinge und Obdachlosen nur zu Hause aufnehmen, und schon haben sie jede Menge Stammwähler.

quilombo
quilombo
Tratscher
9 Tage 2 h

solange ein so reicher Staat, wie z.B. Italien, sich nicht um die Allerletzten kümmert und ihnen ein menschenwürdiges Dasein ermöglicht, sollte er nicht behaupten, eine Demokratie zu sein.
Am Geld kann es nicht liegen. Eine bankrott gewirtschaftete Privatbank bekommt über Nacht ein paar Milliarden Steuergelder geschenkt. Die Nato bekommt zig-Milliarden jedes Jahr für alte und neue Kriege, für 60 Milliarden wird mit Waffen aufgerüstet, 190 Milliarden beträgt die jährliche Steuerhinterziehung.
Aber dann ist auf einmal nichts mehr da, um armen Menschen ihre ureigendsten Grundrechte zu sichern: Unterkunft, Nahrung, Kleidung, Bildung.
Sowas ist nur beschämend.

tom
tom
Universalgelehrter
8 Tage 19 h

Die Steuerhinterzoehung könnte man so einfach eindämmen. Gerbt den Privaten einen Anreiz, eine Rechnung zu verlangen, genauso wie den Betrieben und Selbständigen. Ein Pendler in Deutschland z.B. darf einen verschuldeten Unfall auf dem Arbeitsweg steuerlich geltend machen. Warum nicht auch hierzulande? Und plötzlich wären etliche Rechnungen mehr ausgestellt. Denn solange eine Rechnung nur dekorativen Zwecke erfüllt, verzichte ich gerne drauf, zahle 20% weniger und spare mir etwas Geld genauso wie die Werkstatt. Der Staat hat halt Pech gehabt, tja wäre er nur nicht so gierig.

quilombo
quilombo
Tratscher
8 Tage 18 h

@tom, es sind die großen Unternehmen, welche Milliardengewinne an der Steuer vorbei in ein Finanzparadies schmuggeln. Aber sicher wäre Vieles besser, wenn jeder Privatbürger seine Ausgaben zu den Lebenshaltungskosten auch bei der Steuererklärung vorlegen könnte.
Außerdem sollten endlich einmal die Spekulationen an der Börse kräftig besteuert werden. Auch Leute welche Geld mit Geld machen ohne zu arbeiten, passieren die Steuerklause oft schadlos.
Und was ist mit den großen digitalen Unternehmen? Amazon, Facebook, Google, usw, gewinnen Milliarden in Italien, aber zahlen praktisch nichts.

Anduril61
Anduril61
Tratscher
9 Tage 13 h

Nun die Grünen waren schon immer bekannt dafür mit dem Geld der anderen Gutes tun zu wollen, aber alles hat aeine Grenzen. Bei Obdachlosen sollten evt. Verwandte ausgeforscht werden die sich um die Gestrandeten zu kümmern haben, Bei Flüchtlingen ist der Asylstatus zu prüfen ansonsten Good bye Italia und erst wenn alle Stricke reissen sollten öffentliche Gelder zum Einsatz kommen. Jede Leistung die einen weiteren Zuzug fördert ist zu unterbinden…Gelder sollten generell nicht mehr ausbezahlt werden allenfalls Zweckgebundene Gutscheine….🤔🤔🤔

quilombo
quilombo
Tratscher
9 Tage 2 h
es wäre mir neu, daß nur die Grünen mit dem Geld der Anderen rechnen. Alle anderen Parteien tun das natürlich nicht, die finanzieren alles aus der eigenen Kasse, oder? Weißt du wie in Italien das Asylverfahren abläuft? Es dauert 2 bis 4 Jahre, bevor der Bewerber überhaupt erfährt, daß sein Antrag behandelt, (nicht angenommen), wird. In dieser Zeit müssen diese Menschen sich irgendwie durchwursteln, denn Arbeitserlaubnis bekommen sie auch nicht. Bye bye Italia? Wohin? Das Problem auf andere abwälzen und sich die Hände waschen? Menschen sind keine Schachbrettfiguren. Daß bei Obdachlosen nachgeforscht wird, ob sie Verwandte haben, welche sie aufnehmen… Weiterlesen »
Offline
Offline
Universalgelehrter
9 Tage 11 h

Solange in einem Land die wirtschaftlichen Verhältnisse stabil sind und die Menschen Arbeit haben, spricht nichts gegen humanitäre Hilfe für “Gestrandete”. In der jetzigen Situation zählen aber zunächst die eigenen sich in Not befindlichen Bürger und Unternehmen, die den Staat und die Sozialsysteme normalerweise mit ihren Steuern finanzieren. Es gibt zwar einige caritative Organisationen, die sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten nach Kräften um Obdachlose und Asylsuchende kümmern, aber von den großen WeltkirchEN hört man bezüglich finanzieller Hilfen leider viel zu wenig bis NICHTS.

Tirolisimo
Tirolisimo
Tratscher
9 Tage 9 h

“spricht nichts gegen humanitäre Hilfe”
“eigenen sich in Not befindlichen Bürger”
Hr Offline
Bei soch markingen Sprüchen, platzt mir die Hutschnur,
Sie VERSPOTTEN diese Menschen aufs übelste, u GRENZEN Sie aus!
Erklären Sie doch der Mutter in einem der vielen LAGER rund um Europa, sie könne jetzt leider nicht kommen, da einige von uns
ETWAS am viel zu hohen Lebensstandart verloren haben, und deshalb unter umständen ihre 2 Auto abgeben müssen.
Und das mit den Kirchen ist nur LACHHAFT, mit über 100 000 Mill€ jährlich, u das konstant über Jahrzehnte, ist die KathKirche weltweit eine der GRÖßTEN Geldgeber überhaupt.

Offline
Offline
Universalgelehrter
9 Tage 7 h

@Tirolisimo..ich wünsche dir auch frohe Ostern.

PuggaNagga
8 Tage 20 h

Zuerst sollte man sich um Einheimische und Ausländische Arbeiter die keine Arbeit mehr haben kümmern. Nicht wenige Ausländische Arbeitskräfte arbeiten in der Gastronomie und sind seit langem Arbeitslos! Die haben nichts.
Wäre es nicht besser vorhandene und bekannte Löcher zu stopfen als nach neuen zu suchen?

quilombo
quilombo
Tratscher
8 Tage 13 h

@PuggaNagga, wer sucht nach neuen Problemen? Wohl niemand. Vielleicht ist gerade jemand dieser Leute welche du aufzählst, arbeits- und mittellos wegen der Pandemie geworden. Jetzt durch diese radikale Maßnahme, diesen Leuten nachts ein Dach über dem Kopf zu. verweigern, ist er auf der Straße. Findest du das gut? Ist jemand damit geholfen, wenn die, welchen es am schlimmsten geht, menschenunwürdig behandelt werden? Was ist das für ein Land, das den Letzten den Rücken zukehrt, aber sich katholisch nennt?

knoflheiner
knoflheiner
Universalgelehrter
9 Tage 11 h

und nocher wolln die griene dass nochmear  flüchtlinge kemmen…
ober selber aufnemmen, tiean sie kuan

quilombo
quilombo
Tratscher
8 Tage 18 h

lächerlich

JuanCuadrado
JuanCuadrado
Neuling
9 Tage 17 h

die öffentliche Hand sollte dafür sorgen, dass es nicht zu derartigen Situationen kommt bzw. AKTIVE Präventionsarbeit betreiben…dafür positive Gedanken sammeln und praktische Möglichkeiten der Umsetzung finden..sollte auch in dieser Zeit möglich sein… schauen wir mal genau hin wie wir z.Z. die Gelder einsetzten…vielleicht sind ja noch ein paar Cent übrig oder vielleicht hat jemand auch Minisekunden Zeit Gedanken hierfür zu entwickeln.

Entequatch
Entequatch
Neuling
9 Tage 6 h

Die Grünen und ngos sollten lieber die abgelehnten Asylanten auf die Rückkehr in ihre Heimatländer vorbereitender anstatt zu verlangen dass alle die es nur wollen aufgenommen werden

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