Von: ka
Bozen – Die Notfallmedizin des Südtiroler Sanitätsbetriebs hat am Sonntag in Zusammenarbeit mit der Heli-Flugrettung Südtirol einen schwerstverbrannten Jugendlichen von der Universitätsklinik Zürich in die Mailänder Klinik Niguarda geflogen.
Dabei handelt es sich um einen Jugendlichen aus Mailand, der bei der Brandkatastrophe im Lokal „Le Constellation” in der Silvesternacht schwerste Brandverletzungen erlitten hat.
Von Seiten des Nationalen Italienischen Zivilschutzes wurde schon kurz nach der Brandkatastrophe auch in Südtirol um eventuelle Unterstützung bei der Evakuierung von Schwerstverbrannten an spezialisierte italienische Zentren angefragt. Landeshauptmann Arno Kompatscher, Gesundheitslandesrat Hubert Messner und Generaldirektor Christian Kofler sicherten die volle Unterstützung zu.

Heute früh erging nun die Anfrage an Primar Dr. Marc Kaufmann, als lokalen medizinischen Ansprechpartner für den Nationalen Zivilschutz, einen schwerverletzten Jugendlichen von der Universitätsklinik Zürich an die Mailänder Klinik zu fliegen. Der dringende und heikle Intensivtransport wurde von der Heli-Flugrettung Südtirol mit dem Notarzthubschrauber “Pelikan 1“ von der Basis Bozen aus am Nachmittag erfolgreich durchgeführt.
Primar Dr. Marc Kaufmann hebt hervor, dass der Intensivtransport reibungslos über die Bühne gegangen ist, auch weil die Südtiroler Notfallmedizin und die Heli-Flugrettung bereits seit Jahren eng mit der Schweizer Rettungsflugwacht REGA zusammenarbeiten. Auch die Abstimmung mit der nationalen Einsatzzentrale des Zivilschutzes “CROSS” in Pistoia hat sehr gut funktioniert; der Patient wird mittlerweile im Brandverletzten-Zentrum Niguarda in der Nähe seines Heimatortes behandelt.




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