Team K rechnet nach

“Die Wahrheit über die Familienleistungen des Landes – und was nicht gesagt wird”

Freitag, 20. März 2026 | 10:27 Uhr

Von: luk

Bozen – Landesrätin Pamer verkündete diese Woche in einer Pressekonferenz, Familien finanziell zu stärken und für Entlastung für den Mittelstand zu sorgen. “Das Team K zeigt mit einem genauen Blick auf die Zahlen auf, dass die Realität ganz anders aussieht: Die tatsächlichen Erhöhungen des Landeskindergeldes reichen nicht einmal für eine halbe Pizza und das Landesfamiliengeld bleibt unverändert – seit Jahren”, heißt es in einer Presseaussendung.

„Landesrätin Pamer wirft in der Pressekonferenz mit Zahlen um sich, doch auf die einzelne Familie heruntergerechnet ergibt sich ein ernüchterndes Bild: Trotz massiv gestiegener Lebenshaltungskosten wird das Landesfamiliengeld nicht an die Inflation angepasst. Es bleibt bei 200 Euro im Monat – ein Betrag, der längst nicht mehr das abdeckt, wofür er ursprünglich gedacht war“, berichtet Maria Elisabeth Rieder.

In einer Anfrage habe die Landesrätin diese Summe als „angemessen“ bezeichnet. “Gleichzeitig wird argumentiert, dass die Tarife der Kleinkindbetreuung seit zehn Jahren stabil geblieben seien – als würden Familien in dieser Zeit nicht mit allen anderen Preissteigerungen kämpfen müssen”, so das Team K.

Anpassungen gebe es ausschließlich beim Landeskindergeld – und diese würden minimal ausfallen. Hier laut Rieder die realen Zahlen der Erhöhungen:

ISEE bis 15.000 €: + 6 € pro Monat von 70 auf 76€
ISEE 15.000–30.000 €: + 13 € pro Monat von 55 auf 68 €
ISEE 30.000–46.000 €: + 5 € pro Monat von 55 auf 60 €

„Diese Erhöhungen liegen weit unter der Inflation der letzten Jahre und den realen Mehrkosten, denen Familien derzeit gegenüberstehen. Die Erhöhung des ISEE-Grenzwertes auf 46.000 wird als große Aktion für den Mittelstand verkauft, was aber einfach nur lächerlich ist”, so die Team K-Abgeordnete. Auch beim Landesfamiliengeld+ gebe es keine Erhöhung. „Die geringfügigen Anpassungen beim Landeskindergeld sind keine Entlastung für die Familien. Was die Landesrätin als großen Wurf verkaufen will,  reicht für die Familien nicht mal für eine halbe Pizza“, sagt Maria Elisabeth Rieder abschließend.

Bezirk: Bozen

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