EU-Innenminister beraten Konsequenzen von Ceuta-Krise

EU-Innenminister beraten Konsequenzen von Ceuta-Krise

Montag, 03. August 2026 | 22:35 Uhr

Von: importer

Die EU-Innenministerinnen und -minister kommen am Dienstagmorgen zu einer Dringlichkeitssitzung per Video zusammen, um über die weitere Vorgehensweise nach dem Massenansturm von Migranten auf die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika zu beraten. Zahlreiche EU-Länder – darunter Österreich – hatten die Sitzung und Konsequenzen für Spanien gefordert. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) verwies im Vorfeld auf die “Gruppe der Umsetzer” für Rückkehrzentren in Drittstaaten.

Österreich arbeite seit Beginn dieses Jahres in einer “Gruppe der Umsetzer” gemeinsam mit Deutschland, den Niederlanden, Griechenland und Dänemark an der raschen Inbetriebnahme der Rückkehrzentren, die durch den neuen Asylpakt möglich sind. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat am Montag ein geschlossenes europäisches Vorgehen zur Stärkung der EU-Außengrenzen gefordert. “Dieser Vorfall zeigt deutlich, dass wir noch mehr tun müssen, um unsere Grenzen an den besonders schwachen Stellen zu stärken”, schrieb von der Leyen in einem Brief an Spaniens Ministerpräsidenten Pedro Sánchez, der der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

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