"Nicht in einen römischen Verbotswahn verfallen"

FH: “Erfolg der Südtiroler Wirtschaft darf nicht bestraft werden”

Sonntag, 22. April 2018 | 17:44 Uhr

Bozen – Der freiheitliche Generalsekretär Florian von Ach zeigt sich erfreut über das WIFO-Wirtschaftsbarometer 2018, das einen Anstieg des Südtiroler BIP um 2,1 Prozent voraussieht: “Die tolle Prognose des WIFO zeigt, dass unsere heimische Wirtschaft stark ist. Dies ist vor allem dem Fleiß, der Umsichtigkeit und der Innovationsfähigkeit unserer Unternehmer und unserer Arbeitnehmer zu verdanken. Aber Erfolg weckt offensichtlich auch Begehrlichkeiten: anstatt sich über den wirtschaftlichen Erfolg zu freuen und diese Entwicklung zu fördern, machen allerorten Verbotsdiskussionen die Runde. Dieselverbote, Tourismusobergrenze, Lärmbeschränkungen, irrwitzige Vorschriften in der Arbeitssicherheit, Verbote in der Landwirtschaft. Die Südtiroler Wirtschaft wird ohnehin schon von den unzähligen bürokratischen Hürden aus Rom gehemmt, ein klarer Nachteil gegenüber den Wettbewerbern in funktionierenden Staaten wie Deutschland und Österreich.”

Das Land Südtirol dürfe daher nicht in einen römischen Verbotswahn verfallen. “Der Erfolg der Südtiroler Wirtschaft muss nachhaltig gefördert werden, denn die Konkurrenz schläft nie. Eine sachliche Diskussion über Vermeidung bzw. Verringerung von Belastungen ist zu begrüßen. Doch das laute Rufen nach immer neuen Verboten bringt nur Verunsicherung für die Unternehmen und für die Arbeitnehmer. Stattdessen ist ein klares Bekenntnis zu einem leistungsstarken, leistungsfreudigen Südtirol, das auf die Leistungen seiner Unternehmen und Arbeitnehmer stolz ist, nötig. Denn sie haben Tolles geleistet und werden, wenn man sie nicht mit Verboten überfrachtet, auch weiterhin Tolles leisten”, so von Ach abschließend.

Von: luk

Bezirk: Bozen

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