„Vorfall im Trentino ist Beweis“

FH: „Wolf und Bär gehören nicht hierher“

Montag, 24. Juli 2017 | 19:36 Uhr

Bozen – „Wolf und Bär gehören nicht zu Südtirol“, schreibt der freiheitliche Bezirksobmann Lois Taibon in einer Aussendung. Angesichts des Zwischenfalls im Trentino, wo ein Mann von einem Bären attackiert und verletzt wurde, werde deutlich, dass dieses Tiere in einem dichtbesiedelten Gebiet fehl am Platz seien. „Neben schwerverletzten und gerissenen Tieren gesellen sich nun auch verletzte Menschen in die Liste eines aus dem Ruder gelaufenen Experimentes“, erklären die Freiheitlichen.

„Während unsere Vorfahren mit gutem Grund alles daran gesetzt haben, die Wölfe und Bären auszurotten, werden diese Tiere nun mit viel Steuergeld und Bürokratie neu angesiedelt. Der Konflikt mit dem Menschen ist vorprogrammiert und die Schäden am heimischen Tierbestand können so nicht weiter in Kauf genommen werden. Dicht besiedelte Gebiete mitten in Europa sind kein passendes Refugium für derartige Raubtiere“, schreibt der freiheitliche Lois Taibon.

„Der Vorfall im Trentino beweist die angespannte Lage und das latente Vorhandensein von möglichen Konfliktsituationen. Ältere Menschen oder Kinder könnten bei einer Begegnung mit diesen Tieren zu einem leichten Opfer werden zumal etlichen Bären die Scheu vor dem Menschen fehlt“, gibt Taibon zu bedenken.

„Aus diesen einsichtigen Gründen ist das Programm zu Wiederansiedlung dieser Tiere umgehend einzustellen“, fordert der Freiheitliche Vizeparteiobmann Lois Taibon abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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8 Kommentare auf "FH: „Wolf und Bär gehören nicht hierher“"


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horst777
horst777
Grünschnabel
30 Tage 10 h

Recht hat er! Nur der Dumme lernt aus der eigenen Erfahrung der Schlaue aus der Erfahrung der anderen, in diesen Fall von unseren Vorfahren.

Tabernakel
30 Tage 11 h

Die Freiheit der Freiheitlichen gilt nicht für andere!

Gagarella
Gagarella
Superredner
30 Tage 34 Min

Auch die Freiheitlichen passen nicht zu Süd-Tirol! Wer gibt ihnen das Recht, über bleiben, und nicht bleiben, zu Entscheiden? Weder einen Freistaat, oder ein Entscheid von bleiben oder nicht bleiben, lasse ich mir von einer Partei vorschreiben. Ich Bestimme selbst, bin also für Selbstbestimmung, nicht für Diktatorische Maßnahmen. Das ist für mich Freiheit. Ob das die Freiheitlichen verstehen?

maria zwei
maria zwei
Superredner
29 Tage 21 h

Gargarella….. das ändert aber nichts an der Tatsache dass Bär und Wolf nicht in dicht besiedelten Gebieten angesiedelt werden sollten

Tschoegglberger.
30 Tage 11 h

Während unsere Vorfahren mit gutem Grund alles daran gesetzt haben, die Wölfe und Bären auszurotten …

aha. ausrotten soll man, schlimme natur auch

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Grünschnabel
30 Tage 10 h

Landtagswahlen 2018 und die Freiheitlichen greifen ein Thema auf. Die Beschreibung desselben ist aber vorsichtig formuliert, denn ich bin überzeugt, die Auswirkungen dieses Projektes werden schwerwiegend sein!

andr
andr
Tratscher
29 Tage 20 h

wenn man ihn sieht dann still zurückziehen 😀😁😂😃😄😅die sind alle verrückt

lumpi
lumpi
Grünschnabel
1 Tag 8 h

Die Bauern sollen die Kadaver der gerissenen Tiere auf den traktor
aufladen und vor dem Landhaus abkippen und einige in die Büros der
zuständigen Leute bringen, villeicht ändert sich dann etwas

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