Umfrageergebnis: Gewalt sorgt für Entsetzen

G20-Gipfel in Hamburg: Für viele war es der falsche Ort

Dienstag, 18. Juli 2017 | 11:43 Uhr

Bozen – Nach den gewaltsamen Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg waren viele geschockt.

Die Polizei musste auf Spezialeinheiten zurückgreifen, um der Lage wieder Herr zu werden.

Wir wollten deshalb eure Meinung wissen: War es eine kluge Idee war, den G-20-Gipfel in einer Stadt wie Hamburg abzuhalten?

Rund 1.100 Südtirol News-Leser haben abgestimmt – und das Ergebnis hält sich knapp die Waage.

51 Prozent hielten den Austragungsort für schlecht gewählt. 49 Prozent glauben hingegen, dass es in einer Demokratie möglich sein muss, ein hochkarätiges Politiker-Treffen auch in einer Stadt zu organisieren.

Im Kommentarbereich findet man die Begründungen für den Ausgang der Umfrage. „Die deutsche Polizeigewerkschaft hatte ja gewarnt dass es so kommen würde. Für die Zukunft empfehle ich als Austragungsorte Städte in Russland, China, Türkei oder Nordkorea empfehlen. Mal sehen ob sich der schwarze Mob dort auch traut sich so aufzuführen (um dann auf nimmer wiedersehen zu verschwinden)“, schreibt @ThunderAndr.

@Dublin meint: „…wenn die Angie bedacht hätte, was black block vor einigen Jahren in Genua angerichtet hat, hätte sie für ihre Wahlveranstaltung besser die Insel Helgoland als die Innenstadt von Hamburg gewählt…“

@king76 schlägt hingegen eine ganz andere Alternative vor: „wieso macht man in der heutigen zeit keine videokonferenzen??? oder trift sich im pentagon??? wäre am billigsten und man hätte jetzt nicht das grosse jammern ….“

Insgesamt zeigte sich bei der Umfrage, dass es für die Zerstörungswut nur wenig Verständnis gibt. „a wenn der Ort net gut gewählt wor, wenns irgendwo obgelegen gwesen wäre hätten sich de spinner wohrscheinlich onfoch a Stodt zum plündern ausgsucht…“, schreibt Feli

@tresel will sich hingegen von Gewalt nicht einschüchtern lassen: „Einen ort zu wählen wo keiner hin kommt isch resignation gegenüber solcher fanaten. bin der meinung dass der grossteil der gewalttäter nur aus purer lust am randalieren und zerstören hamburg unsicher machte, angesteckt von den linksradikalen vorbildern de net amol die grosse masse ausmocht.“

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "G20-Gipfel in Hamburg: Für viele war es der falsche Ort"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
Eppendorf
Eppendorf
Superredner
30 Tage 15 h

Der Schaden, welchen die Chaoten angerichtet haben, ist ein Bruchteil von dem Schaden, welchen die G20 Politiker angerichtet haben.

Lu O
Lu O
Grünschnabel
30 Tage 14 h

dann mach du es richtig und stell dich zur wahl oder stell dich zur verfügung, dann schauen wir ob du es kannst…
diese einstellung macht alles so schlimm

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
30 Tage 4 h

@Lu O 
Ach so ist das 😊
Man muss Politiker sein, um Politiker zu kritisieren. 
Wann ist dir denn diese Logik eingefallen? 

witschi
witschi
Universalgelehrter
30 Tage 21 h

der richtige ort wäre die rote flora gewesen, hehe

glozzer
glozzer
Grünschnabel
30 Tage 16 h

Im Mittelmeer af an Schlauchboot

Lu O
Lu O
Grünschnabel
30 Tage 14 h

fir diese Giofel ist jeder Ort der falsche!!
jedoch sind es die vermummten chaoten, die auf eigene, friedvolle Leute losgehen, Menschenleben in Betracht ziehen und mutwillig alles zerstören. Die Hamburger hätten ihre Stadt mit verteidigen können, stattdessen verurteilen manche die Polizei. Unsere Welt ist krank, sehr krank…. Gewalt erzeugt Gegengewalt… in diesem Fall wäre zusammen gegen die Vermummten richtig gewesen… wer bezahlt den materiellen Schaden? jeder einzelne zahlt mit… wer betahlt den seelischen Schaden? das kann niemand!!

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
30 Tage 3 h

Die Geistesleuchte ,die Hamburg für den G20 Gipfel Austragungsort gewählt hat,sollte von allen Ämtern zurücktreten,inklusiv der Oberbürgermeister,denn der hätte dieses Chaotenschlamassel verhindern können!!!!

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