STF reicht Landtagsanfrage ein

Geschlossene Deponie: Wieder nur Müll aus Rom?

Freitag, 25. März 2022 | 12:53 Uhr

Bozen – Nach der Zwangsschließung einer Deponie südlich von Rom, sollen nun 500 Tonnen Abfall nach Bozen gekarrt werden. Die Bezirksgruppe Unterland-Überetsch der Süd-Tiroler Freiheit fordert Aufklärung.

„Italiens Hauptstadt Rom – und nicht nur diese Stadt – ist seit Jahrzehnten nicht imstande, sein Müllproblem in den Griff zu bekommen. Kürzlich wurde eine Deponie bei Albano Laziale zwangsgeschlossen, weil sie illegal betrieben wurde. Der Müll soll nun u. a. nach Bozen verfrachtet und im Verbrennungsofen beseitigt werden. 500 Tonnen, 20 Fahrten pro Woche!“, kritisiert die Bewegung.

„Wo bleibt die Umweltverträglichkeit, wenn Müll über 650 Kilometer weit quer durch Italien gefahren wird?“ fragt sich die Bezirksgruppe der Süd-Tiroler Freiheit. Und sie wird in Zusammenarbeit mit den Landtagsabgeordneten Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle u.a. diese Frage auch an die Landesregierung weiterleiten. Die Bezirksgruppe will außerdem wissen, wie viele Fahrten insgesamt auf das Unterland zukommen, wie der Müll transportiert wird, wer diesem Deal zustimmte und was Südtirol – außer erhöhtem Verkehrsaufkommen – davon hat.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare
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anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Illegal Betrieben, .das passt bei denen wie die Faust aufs Auge, Rom hat immer schon den Müll auf andere Provinzen verschoben

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
1 Monat 29 Tage

Bin zwar kein Fan der STF, muss ihnen aber diesmal recht geben.

Angefangen hats mit dem Müll aus Trient, jetzt der aus Rom und danach ?

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