Studien wurden durchgeführt

Internationale Pestizide Aktionswoche: Appell an Südtiroler Politik

Dienstag, 23. März 2021 | 12:14 Uhr

Bozen – Bereits zum 16. Mal findet dieses Jahr die Internationale Pestizide Aktionswoche statt. Die Hauptziele sind es, Bewusstsein für die gesundheitlichen und umweltlichen Risiken von chemischen Pestiziden zu erregen und für alternative Lösungen zu werben. Diese zehn Tage vom 20. bis 30. März seien auch ein Beweis dafür, dass die öffentliche Meinung verstanden habe, wie wichtig es sei, Alternativen zu Pestiziden zu finden, um die Gesundheit und Umwelt der nächsten Generationen zu beschützen, erklärt PAN-Europe.

Koen Hertoge, Vorstandsmitglied von PAN-Europe, erklärt dazu: „Wir richten einen dringenden Appell an der Südtirol Politik. Seit fast zehn Jahren werden Grasproben auf Spielplätze in Südtirol gezogen. Die Ergebnisse zeigen immer wieder das gleiche Bild: Die Spielplätze und Schulhöfe in Südtirol sind ganzjährig mit chemisch-synthetischen Pestizide – vor allem hormonell wirksame Chemikalien – belastet. Die Rückstände könnten eventuell eine gesundheitliche Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung darstellen. Wir fordern die Politik auf, endlich und sofort Massnahmen zu ergreifen.“

Folgende internationale peer-review Studien sind im Internet verfügbar:

Year-round pesticide contamination of public sites near intensively managed agricultural areas in South Tyrol – Journal «Environmental Sciences Europe», 2021

https://doi.org/10.1186/s12302-020-00446-y

Pesticide contamination and associated risk factors at public playgrounds near intensively managed apple and wine orchards – Journal «Environmental Sciences Europe», 2019

https://doi.org/10.1186/s12302-019-0206-0

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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4 Kommentare auf "Internationale Pestizide Aktionswoche: Appell an Südtiroler Politik"


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Oracle
Oracle
Tratscher
30 Tage 13 h

Pestizide sind in Südtirol im Obstbau seit 70 Jahren, im Weinbau seit 110 Jahren im Einsatz. Südtirol hat eine der höchsten Lebenserwartungen eu-weit. Die Behauptung “könnte” ist damit klar vom Tisch. Interessant wären die Mengen, die man da findet.. denn alles ist eine Frage der Dosis. Hier geht es nur um Angstschüren, kaum um Wissenschaft, ansonsten würde die EU-Lebensmittelbehörde die Pestizide gar nicht zulassen…

Oracle
Oracle
Tratscher
30 Tage 13 h

… der Feinstaub, die Stickoxide, die Abgase der Autos werden auf den Spielplätzen und Kindergärten nicht gesucht? Kein Kind isst Gras…

lalala
lalala
Tratscher
30 Tage 13 h

Die beste alternative ist nicht der Biologische anbau, sondern die transgentransplantation!!! Dann würde der einsatz von funghiziden schon mal drastisch reduziert werden

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
29 Tage 21 h

CIS Genetik sofort einführen

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