Landesregierung genehmigt Fünfjahresprogramm 2026–2030 für Sanitätsbauten

Investitionen in Gesundheitsbauten beschlossen

Freitag, 12. Juni 2026 | 15:20 Uhr

Von: mk

Bozen – Das Land investiert gezielt in seine Gesundheitsstrukturen. Das neue Fünfjahresprogramm für Sanitätsbauten wurde von der Landesregierung am 11. Juni genehmigt. “Damit ist die notwendige Grundlage geschaffen, um wichtige Bauvorhaben für die Gesundheitsversorgung zu planen und umzusetzen. Nun können sukzessive Raumprogramme genehmigt, Planungen gestartet und Arbeiten vergeben werden”, sagt Gesundheitslandesrat Hubert Messner.

“Wir investieren dort, wo Menschen konkret Unterstützung brauchen, also in die Versorgung von Kindern, in psychische Gesundheit und in die Ausbildung von Fachkräften”, erklärt Messner. Das Programm stärke die Qualität der Gesundheitsversorgung.

Im Fokus stehen mehrere Vorhaben wie etwa die landesweite Palliativeinrichtung für Kinder und Jugendliche in Tisens/Prissian (rund 11,8 Millionen Euro), die Familien in schwierigen Lebensphasen begleiten wird, ebenso wie das neue psychiatrische Wohnheim in Sterzing (rund vier Millionen Euro), das modernen Standards entspricht. Auch die Erweiterung des Gebäudes für Rettungsdienste beim Krankenhaus Bozen (rund zehn Millionen Euro) und die neue neue Medizinfakultät neben dem universitärem Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe Claudiana beim Krankenhaus in Bozen (rund 35 Millionen Euro) sind Teil des Programms. Ergänzt wird dieses unter anderem durch den Erwerb von Wohneinheiten für Praktikantinnen und Praktikanten beim Krankenhaus Bruneck (rund 740.000 Euro).

Bei der Erstellung des Investitionsprogramms waren das Landesamt für Sanitätsbauten, die zuständigen Stellen der Landesverwaltung und der Südtiroler Sanitätsbetrieb eingebunden.

Bezirk: Bozen

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