Von: APA/dpa
Im Irak will das Parlament am Sonntag zur Wahl eines neuen Staatschefs zusammenkommen. Dieser soll dann einen Ministerpräsidenten nominieren – also einen Kandidaten für das wichtigere der beiden Spitzenämter. Der aussichtsreichste Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten ist Nuri al-Maliki, der nach dem Sturz von Langzeitdiktator Saddam Hussein von 2006 bis 2014 bereits Regierungschef im Irak war.
Ob die Sitzung stattfinden wird, ist allerdings unklar. Erst vor wenigen Tagen wurde eine Sitzung zur Wahl des Präsidenten verschoben wegen Unstimmigkeiten der kurdischen Blöcke im Parlament über den Kandidaten. Al-Maliki bekräftigte laut Medienberichten seine Ambitionen, Ministerpräsident zu werden. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gewarnt, dass die USA dem Irak die Unterstützung entziehen würden, sollte al-Maliki erneut zum Regierungschef gewählt werden.




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