Nach gezielten Tötungen landete Qalibaf in Irans Hierarschie ganz oben

Israel nahm zwei iranische Spitzenpolitiker von Todesliste

Donnerstag, 26. März 2026 | 09:15 Uhr

Von: APA/Reuters

Israel hat nach einer Intervention Pakistans nach Angaben aus Islamabad den iranischen Außenminister Abbas Araqchi und Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf von einer Liste für potenzielle gezielte Tötungen genommen. “Die Israelis hatten ihre Koordinaten und wollten sie ausschalten”, sagte ein Vertreter der pakistanischen Regierung am Donnerstag. “Wir haben den USA gesagt, wenn diese auch noch ausgeschaltet werden, gibt es niemanden mehr, mit dem man reden kann.”

Daraufhin hätten die USA die Israelis gebeten, von dem Vorhaben abzulassen. Bei den Angriffen des israelischen und des US-Militärs, die am 28. Februar begonnen haben, wurden etliche Mitglieder der iranischen Führung gezielt getötet. Unter den Getöteten sind Ayatollah Ali Khamenei, der jahrzehntelang der oberste Führer der Islamischen Republik war, der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Larijani, sowie etliche Führungspersönlichkeiten der Sicherheitskräfte.

Peking für Waffenruhe und Friedensdiplomatie

China rief indes alle Parteien im Krieg der USA und Israels gegen den Iran auf, die Angriffe einzustellen. China dringe auf eine Lösung des Konflikts durch Dialog und auf die Vermeidung einer Eskalation, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Jiang Bin, vor der Presse in Peking. Die chinesische Führung werde an einer Deeskalation arbeiten. Entscheidend sei eine sofortige Waffenruhe.

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