Remigrationsdemonstration

JG: „Zeitgenossen, auf die wir gerne verzichten können“

Donnerstag, 26. Februar 2026 | 09:55 Uhr

Von: luk

Bozen – Am Samstag ist für Bozen eine sogenannte „Remigrationsdemonstration“ angekündigt. Die Mitglieder der Jungen Generation (JG) in der SVP finden klare Worte: „Organisiert von Casa Pound, sollen Abordnungen von Faschisten und Rechtsextremen aus ganz Italien bei der geplanten Demonstration aufmarschieren. Zeitgenossinnen und Zeitgenossen, auf die wir – auf die Bozen, ganz Südtirol – auch gerne verzichten können.“

Blickt man auf Südtirols Geschichte, gibt es wohl kaum unpassendere Worte als „Remigration“ und „Rückeroberung“. Beides sind Schlagworte, unter denen die Demonstration vom Samstag steht. „Wer so durch Bozens Straßen ziehen will, hat nichts – aber auch gar nichts – von der Geschichte und ganz besonders von der Geschichte unseres Landes kapiert.“

Dementsprechend stellt sich die Junge Generation auf die Seite der Gegendemonstrantinnen und -demonstranten. „Es ist wichtig, dass wir uns als politische Kraft der Mitte, parteiübergreifen und auch darüber hinaus als Zivilgesellschaft klar positionieren und ein Zeichen gegen Extremismus und radikales Gedankengut setzen.“

„Das Migrationsthema ist ein vielschichtiges und komplexes Thema – wird es nur von extremen Kräften besetzt, kann am Ende nur etwas herauskommen, das nach hinten losgeht. Jede dringend notwendige Differenzierung wird nämlich unmöglich gemacht“, betont die JG in ihrer Stellungnahme.

Bezirk: Bozen

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