Lohnerhöhungen für Kitapersonal

Land und Gemeinden investieren in die Kleinkindbetreuung

Donnerstag, 22. Dezember 2022 | 16:34 Uhr

Bozen – Land und Gemeindenverband sind derzeit dabei, die letzten Details für eine Anpassung der Finanzierungskriterien für den Bereich der Kleinkindbetreuung zu klären. Dies ist nötig, damit die Trägerorganisationen der Kleinkindbetreuung die entsprechende finanzielle Grundlage für die bereits laufenden Vertragsverhandlungen zwischen Genossenschaftsverbänden und den Gewerkschaften, um die Entlohnung der Kleinkindbetreuerinnen und -betreuer erhöhen zu können.

“Eine bessere Bezahlung der Kleinkindbetreuerinnen in den Kindertagesstätten ist allen beteiligten Partnern ein wichtiges Anliegen. Wir sind nach zahlreichen Gesprächen und Verhandlungen nun soweit, dass die Landesregierung die Kriterien in Kürze über einen Beschluss anpassen kann und damit die Finanzierungsbasis für eine höhere Entlohnung sichergestellt ist”, erklärt Familienlandesrätin Waltraud Deeg.

Die Landesrätin hatte am vergangenen Dienstag über die Gespräche mit dem Rat der Gemeinden in der Landesregierung berichtet und die Zustimmung dafür erhalten, den notwendigen Beschluss vorzubereiten. Darin soll unter anderem eine Klausel in der Finanzierungsregelung festhalten, dass Mitarbeitende, unabhängig vom Träger, jene Vergütung erhalten, die im Rahmen der lokalen Bezugsverträge ausverhandelt wurden. Außerdem wird sichergestellt, dass Gemeinden den von den Kriterien vorgesehenen Preis als Basis bei der Ausschreibung des Kleinkindbetreuungsdienstes garantieren muss. Beide Kriterien werden Voraussetzungen für den entsprechenden Landesbeitrag an die Gemeinden.

Die Änderungen sollen dazu beitragen, die Trägerorganisationen, sprich jene Genossenschaften, die Kleinkindbetreuungsdienste anbieten, mit einer ausreichenden finanziellen Grundlage abzusichern. “Die Kleinkindbetreuung in Südtirol hat sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt: Durch die gute Zusammenarbeit von Land und Gemeinden, aber auch mit den Trägerorganisationen wurde ein flexibler, familienorientierter und qualitativ hochwertiger Dienst entwickelt. Nach dem numerischen Ausbau des Dienstes wird nun intensiv an der qualitativen Weiterentwicklung gearbeitet, auch damit die Kleinkindbetreuung ein attraktives Arbeitsumfeld wird beziehungsweise bleibt”, unterstreicht Landesrätin Deeg.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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5 Kommentare auf "Land und Gemeinden investieren in die Kleinkindbetreuung"


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traurig
traurig
Superredner
1 Monat 5 Tage

Gscheider war in die Mütter des Geld gebm damit sie selbr dahoambleibm kennen. Bis es Kind in Kindrgortn gien konn, sollet jede Frau 50%von ihrem Geholt kriegn und dr Job soll ihr bleibm. Für foscht koane Mama isches fein ihr Kind mit 1 Johr zu fremde Leit gebm…….

letzwetto
letzwetto
Tratscher
1 Monat 5 Tage

In kitas wo alle zusammengezwercht werden wird unmengen geld ausgegeben, eine mutti die gerne beim kind bleiben würde bekommt nichts, nirgends gemeldet, armes reiches südtirol. Zu schämen

ebbi
ebbi
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

So ist es, aber die Wirtschaft braucht die Mamis am Arbeitsplatz. Manche Mamis sind ja sogar der stupiden Meinung, dass sie ihrem Kind zu Hause zu wenig bieten können, es nur in der Kita etwas lernt und sich sozusagen nur dort gut entwickelt, bzw. “gefördert” wird.

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 5 Tage

Frau Deeg hat bestimmt keine Kleinkinder denn sonst müsste sie wissen, dass deren Betreung mit ihrer Abnahme es wäre alles in bester Ordnung, absolut NICHTS zu tun hat und ausserdem, mit mehr Lohn für die Betreuer, wird die Betreung nicht besser!
Frau Deeg, selbst in der DDR, anno dazumal … war das besser!

ebbi
ebbi
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

Schwieriges Problem, die Frauen werden in der Wirtschaft gebraucht, sollen aber Kinder haben, jemand muss aber darauf aufpassen, die Eltern aber müssen arbeiten damit sie die Lebenshaltungskosten stemmen können und nicht in der Altersarmut versinken….Oma muss auch noch ‘ran, fehlen ihr ja die Pensionsjahre, weil sie so “blöd” war viele Kinder zu haben und sich um diese jahrelang selbst zu kümmern…..trotzdem will man nach Südtirolergruppenzwang Reihenhaus, 2 Kinder und einen Labrador dazu. Der Hund beißt sich aber in den Schwanz.

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