Petition an die Politik

Lehrer zeigen auf, was aus dem Ruder läuft

Donnerstag, 02. Juli 2020 | 10:46 Uhr

Bozen – Die Lehrerinitiative Südtirol richtet eine öffentliche Petition an die Verantwortlichen in der Südtiroler Schul- und Bildungspolitik mit dem Aufruf, bei den Anliegen der Schule auch die Erfahrungen der Lehrkräfte zu berücksichtigen und die ausstehenden Verhandlungen zum Dienst- und Besoldungsrecht des Lehrpersonals unverzüglich in Angriff zu nehmen.

Die Petition ist seit Montag 17.00 Uhr online. Bis heute haben rund 1000 Personen unterzeichnet.

 

Nachfolgend die Petition im Orginalwortlaut:

 

Lehrerwunderland Südtirol?
Petition für die Behebung einer Disparität

Wir rufen alle Südtiroler Lehrerinnen und Lehrer auf, diese Petition mit ihrer Unterschrift zu
unterstützen.

 

An den Südtiroler Landeshauptmann Dr. Arno Kompatscher,
an den Landesrat für Schule und Kultur Philipp Achammer,
an die Landesdirektorin und Schulamtsleiterin Sigrun Falkensteiner

 

Wir zeigen auf

Dem vielbeschworenen Selbstverständnis Südtirols als begehrenswertester Lebensraum in Europa mit wirtschaftlicher Qualitätsführerschaft steht eine viel weniger ehrgeizige gesellschaftliche Realität gegenüber. Die ethnische Prägung des Landes mit dem strukturellen Nebeneinander von Sprachen, Bildung, Kultur, Soziales und den Kontrasten von Stadt und Land erfährt einen viel bescheideneren Gestaltungsanspruch. Das zeigt sich in den Bereichen der Schule und Berufsausbildung, die trotz eigener Verwaltung und Autonomie eine zukunftsfähige und auf den empirischen Erfahrungen der Fachkräfte aufbauende Bildungspolitik vermissen lassen. Vieles erweist sich zudem nur als eine Blaupause des römischen Zentralismus.

Einerseits zwar aufwändige Investitionen in Schulbauten und mediale Repräsentation, daneben aber Reglementierung der Pädagogik und keinen Euro mehr für die professionelle und öffentliche Aufwertung der Lehrberufe. Und die mit aller Wucht hereingebrochene digitale Bildungsrevolution bedroht zunehmend die geistige, kulturelle und soziale Entwicklung der jungen Menschen durch die Herstellung von bestenfalls arbeitsmarktgerechten Ausgebildeten, möglichst kosten- und zeitoptimiert. Bisheriger Höhepunkt ist die Kompromittierung der Institution Schule durch die aktuellen ministerialen Vorgaben und die regionale Anpassung der Zeugnisschlussbewertung durch die Bildungsdirektion. Die behördlichen Vorgaben untergraben so nicht nur die Ausrichtung der erzieherischen Aufgaben auf Schulcurricula und kompetenzorientiertes Lernen, durch das aktuelle Bewertungschaos wird jedes Lernziel zu einem Gegenstand, der mit einer niedrigen Frustrationsschwelle leicht zu umgehen ist.

Vor Jahren bereits zeigte John Hattie auf, welches der Preis ist für eine primär medienbasierte Pädagogik und Übernormierung der Schule, nämlich Autoritätsverlust der Lehrpersonen, Entpersonalisierung des Lernens, Verzicht auf Anstrengung und Üben beim Lernen und ein Schwund der Kompetenzen und Leistungen. Und das Resultat ist ein Schulsystem, das – anstatt von den fachlichen Autoritäten mitgestaltet – unter dem Regime von PISA und INVALSI steht und außerstande ist, sich für die tatsächlichen Lern- und Bildungsprozesse zu interessieren.

Angesichts der gewandelten Anforderungen an die Lehrberufe und der Hegemonie der Bildungsplaner im Lande macht sich Resignation und Verbitterung breit. Aus der offiziellen Rhetorik merkt man auf Schritt und Tritt den geringen Stellenwert der Berufsgruppe der Lehrenden, der im medialen Dauerbrenner „Schule“ kaum je angemessen korrigiert werden kann. Das genau ist aber das Ziel dieser Initiative.

Was aus dem Ruder läuft

Das Berufsbild der Lehrerinnen und Lehrer und unser ethisches Selbstverständnis verpflichten uns zu einem anspruchsvollen Auftrag im Dienst der Gesellschaft. Dabei stehen wir zu Recht unter kritischer öffentlicher Beobachtung und Evaluation, deren Ergebnisse aber nicht selten positiv ausfallen. Nach den Erfahrungen mit dem Ausnahmezustand der Corona-Krise wird von vielen Seiten eingeräumt, dass die Institution Schule und die Lehrkräfte in Südtirol – quasi über Nacht – den außerordentlichen Herausforderungen weitgehend auf professionelle Weise gewachsen waren und sind.

Allerdings klingt die Sprache der Bildungspolitik und der Landesschuldirektion zu oft wie eine wohlfeile Rhetorik und Beschwichtigung. Seit Jahren wird eine gerechte Anerkennung und materielle Abgeltung der Leistungen der Lehrkräfte auf die lange Bank geschoben, werden die Verhandlungen zum Kollektivvertrag der Lehrkräfte immer wieder verzögert, während die meisten anderen Berufskategorien, insbesondere die Führungspositionen in Politik und Verwaltung, ansehnliche Lohnanpassungen und Nachzahlungen erhalten haben. Die soziale und meritorische Ausgewogenheit von Leistungen und Vergütungen ist der Baustein einer Zivilgesellschaft. Aber genau da läuft einiges aus dem Ruder.

Unter dem Druck der Haushaltspolitik und Steuereinsparung findet eine Prekarisierung der Kultur- und Sozialarbeit statt, und wir müssen eine Geringerbewertung der Bildungsarbeit hinnehmen, ohne dass dazu eine bemerkenswerte gesellschaftliche Diskussion stattfindet. Die Corona-Krise ist dazu geeignet, alte Polarisierungen und Paradoxien aufzubrechen und das Trugbild eines Wirtschaftswunderlandes Südtirol zu entzaubern. Einerseits beschwört man das Unternehmertum und preist die Regeln der Marktwirtschaft. Aber nachdem die Profite der Nuller- und Zehnerjahre privatisiert sind, drängt man darauf, die finanziellen Folgen der Pandemie auf alle zu verteilen.

Wir fordern hiermit die Landesregierung auf, sich auf eine Anerkennung von vergleichbaren gesellschaftlichen Leistungen zu besinnen. Wir beanstanden die Übertragung komplexer gesellschaftlicher Aufgaben an die Schule, ohne dass sie an einer gerechten Verteilung des materiellen Wohlstands Anteil hat.

“Jede Krise, die keinen Systemwandel bringt,
übersteuert das alte System weiter.”
Prof. Andreas Exenberger, Universität Innsbruck

Wir fordern Verhandlungen zu einem neuen Arbeitsvertrag

Mit dem Übergang der staatlichen Schule und des Lehrpersonals in Landeskompetenzen im Jahr 1998 erhielt Südtirol die Möglichkeit, die Schulentwicklung und Bildungspolitik nach den besonderen Bedürfnissen des Landes mit drei Sprachgruppen zu gestalten. Für die Lehrerinnen und Lehrer brachte das eine Mehrbelastung mit erheblichen Zusatztätigkeiten in Form von Unterrichtsstunden und weiteren beruflichen Verpflichtungen, die mit der sogenannten Landeszulage abgegolten werden. Damals belief sich das Monatsgehalt einer Lehrkraft mit zehn Dienstjahren (von September bis Juni) auf etwa 1.700 Euro und erreichte – abgestuft nach Dienstjahren und Berufslaufbahn – mit 40 Dienstjahren 5.500 Euro. Allerdings ist seither bei der Landeszulage ein Aufstieg in die 4. oder gar 5. Gehaltsebene und eine gehaltsmäßige Laufbahnentwicklung blockiert. Während die Lehrkräfte der oberen Gehaltsstufen inzwischen aus dem Dienst ausgeschieden sind, erreichen Lehrpersonen am Ende einer 40-jährigen Berufstätigkeit heute gerade 2.500 Euro. Außerdem sind auch die Vorrückungen in der staatlichen Gehaltstabelle seit 2012 (Regierung Monti) aufgehoben beziehungsweise unterbrochen. Viele „Junglehrer“ haben sich damals mit der Landeszulage für den Übergang der „Schule zum Land“ überzeugen lassen und haben damit gerechnet, in der Lohn- und Bildungspolitik später auch selbst eine faire Behandlung zu erfahren. Dem ist jedoch ganz und gar nicht so.

Im Vergleich zu einer in allen Berufsgruppen und Arbeitsbereichen üblichen Anerkennung der Berufserfahrung in der Gehaltsentwicklung ist das staatliche Lehrpersonal in Südtirol auf vielfache Weise benachteiligt. So hat sich der Übertritt zum Land unter vielerlei Hinsicht dienstrechtlich und ökonomisch nicht ausgezahlt. Das betrifft die nicht gewährleistete Abgeltung der weitreichenden Zusatztätigkeiten und den ständig steigenden Einsatz des Lehrpersonals für eine zeitgemäße Schulentwicklung in den letzten zehn Jahren und nicht zuletzt auch die Relation der Lehrergehälter zu den Lebenshaltungskosten in Südtirol. Hinzu kommt, dass die Lehrkräfte in Südtirol seit Jahren mit ihrer privaten medialen und digitalen Ausstattung, für die sie keinerlei finanzielle Unterstützung erhalten, die Digitalisierung der Schule und in der aktuellen Situation auch das gute Funktionieren des Fernunterrichts erst ermöglichen.

Ganz und gar inakzeptabel ist schließlich die Lohnsituation des in staatlichen Erziehungs- und Bildungseinrichtungen arbeitenden Personals im Vergleich mit jenem in Landesdienst. Da gibt es eine Diskrepanz in der Entlohnung der „Staatslehrer“ zu jener der „Landeslehrer“, dass man von einer massiven Ungleichbehandlung mit relevanten Auswirkungen auf das Lebenseinkommen und vor allem auf Pension und Abfertigung sprechen muss.

Unsere Anliegen

1. Die erste Forderung betrifft eine Anpassung der Gehälter an einen akademischen Standard, angefangen vom Beginn der Laufbahn bis zum Ende nach 40 Dienstjahren mit einer progressiven Erhöhung um 800 Euro netto monatlich, um nach einem 15-jährigen Stillstand den realen Lohnschwund zu korrigieren und eine gerechte Staffelung der Gehälter gemäß der Laufbahnentwicklung wieder herzustellen.

2. Den Lehrkräften ist rückwirkend mit einem Pauschalbetrag die persönliche Ausstattung mit digitalen Medien zu vergüten, so wie es seit 2015 den Lehrkräften in den Schulen „staatlicher Art“ gemäß der Maßnahme der Regierung Renzi mit der „carta del docente“ und jährlich 500 Euro zusteht. Beschämend und empörend ist, dass Landesrat Philipp Achammer der Schule und den Lehrkräften in Südtirol vorenthält, was die Lehrer des Staates Italien seit dem Jahr 2015 erhalten haben, nämlich 2.500 Euro.

3. Auf der Grundlage einer gründlichen Analyse fordern wir die dienstrechtliche und ökonomische Gleichstellung des Lehrpersonals in den staatlichen Grund-, Mittel- und Oberschulen mit jenem der Lehrkräfte in Landesdienst. Dabei sind auch die zweijährigen Vorrückungen sowie die Positionen von Abfertigung und Pension (TFS, TFR) sicherzustellen.

4. Die Honorierung der Zweisprachigkeit nach dem Zertifikat A, wie sie für die Mittel- und Oberschule gilt, wird im Vergleich zu anderen Berufsgruppen nur zur Hälfte vergütet.
Obwohl die Schule in zunehmendem Maße aufgrund der sozialen und kulturellen Komplexität mit zwei- und dreisprachigen Lernsituationen arbeitet, werden diese Belastungsfaktoren im Gehaltsschema nicht berücksichtigt. Wir fordern daher die Anpassung der Zweisprachigkeitszulage des Lehrpersonals an dieselben Beträge, die für das Personal in anderen gleichwertigen Berufsgruppen gelten.

5. Die vorzeitige Möglichkeit, auf die Beträge aus der Abfertigung (TFS, TFR) zuzugreifen, ist dem staatlichen Lehrpersonal verwehrt. Hier fordern wir eine Angleichung.

Juni 2020      Für die LehrerInneninitiative Südtirol:

Josef Klammer, Sozialwissenschaftliches Gymnasium, Sand in Taufers Markus Klammer, Wirtschaftliche Fachoberschule „H. Kunter“, Bozen Siegfried Klammer, Sprachen- und Realgymnasium „Nikolaus Cusanus“, Bruneck Florian Leimgruber, Mittelschule „Karl Meusburger“, Bruneck
Armin Monsorno, Gymnasium „Walther von der Vogelweide“, Bozen
Monika Niederwieser, Realgymnasium, Bozen
Josef Oberhollenzer, Mittelschule „Paul Troger“, Welsberg
Konrad Steger, Mittelschule St. Johann, SSP Ahrntal
Anny Tauber, Wirtschaftsfachoberschule „Julius und Gilbert Durst“, Brixen

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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59 Kommentare auf "Lehrer zeigen auf, was aus dem Ruder läuft"


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NurMalSo
NurMalSo
Neuling
1 Monat 8 Tage
Es reicht! Wenn ich den Artikel lese wird mir schlecht. Ist euch nur annähernd bewusst, was gerade in der Privatwirtschaft abläuft? Leute bekommen gar keinen Lohn, die Ausgleichskasse ist chronisch leer und ihr wollt mehr Geld??? Glaubt ihr, daß auch nur ansatzweise in der Privatwirtschaft über Lohnerhöungen verhandelt wird? Viele Familien haben Existenzängste und wissen nicht, ob Mutter oder Vater in einem Jahr überhaupt noch eine Arbeit haben. Dieses Gefühl euch wohl fremd! In der Privatwirtschaft hat die Mehrheit keinen Urlaub mehr, der Sommer fällt dieses Jahr aus und ratet mal für wen nicht…Was die Mütter in der Corona Zeit… Weiterlesen »
Blackadder
Blackadder
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Also, “ich leide also muss du auch leiden”? Neid heisst das.

moeschba
moeschba
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

richtig gschriebm. obo des werd die lehra leido wienig intressiung…di sebm misatn amo in do privatwirtschoft orbatn donna sechatn se amo wos huast 40 stundn und mehra orbatn…ba ihra stundn wose mochn und donna nö gonza summo frei brauchn se net lärm

traurig
traurig
Tratscher
1 Monat 8 Tage

@NurMalSo bin i gonz deiner Meinung. Es werd schun streng sein und olls. Obr es geht in gonz gonz viele viel schlechtet. Mi tat amol interessiern wie viel so a Lehrerin vrdient. I hoff dass i jez a ehrliche Ontwort krieg.

@
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Superredner
1 Monat 8 Tage
@nunmalso So wie du das darstellst ist es nicht. Wer hat in Südtirol seine Arbeit verloren? Vor allem sind es Personen, ohne spezielle Ausbildung. Diese haben jedoch bereits in den Jahren verdient,wo Lehrer für ihre Ausbildung noch Geld ausgeben mussten. Da fehlen in der Erwerbskarriere Mal locker 5 bis 7 Jahre. Kein Maurer muss auf seine Arbeitsstelle die Mörtelmischmaschine selber mitbringen. Es in ist Aufgabe des Arbeitgebers seine Bediensteten mit dem nötigen Arbeitsgerät auszustatten. Auch kannst du wohl nicht einschätzen, was Lehrer beim Fernunterricht leisten mussten. Auch ich könnte noch viel mehr aufzählen. Leider wird der Lehrer von sehr vielen… Weiterlesen »
xyz
xyz
Superredner
1 Monat 8 Tage
Diese Gehälter waren einmal. Lohnvorrückungen wurden gestoppt. Glücklich wers bis zu den 3.000€ geschafft hat. 20 Stunden mit den Schülern!! Korrigieren, vorbereiten, Sprechstunden, x Sitzungen, usw. kommen wöchentlich noch dazu. Und die Anforderungen steigen von Jahr zu Jahr. Oft kaum mehr eine Handvoll Kinder die deutsch spricht, Eltern die man nie zu Gesicht bekommt oder die einen nicht verstehen, Gespräche mit Heimen, Psychologen, usw. individuelle Förderung bei 24 Kindern in 45 Minuten von hochintelligent bis zu den verschiedensten Lernstörungen und Behinderungen mit viel zu wenig Integrationspersonal, usw. Kinder mit Migrationshintergrund die unterm Schuljahr kommen und gehen, wies den Eltern passt;… Weiterlesen »
NurMalSo
NurMalSo
Neuling
1 Monat 8 Tage
Noch hat niemand die Arbeit verloren @Superredner aber das wird noch kommen. Was die Wirtschaft noch über Wasser hält, ist die enorme Geldflut der Zentralbanken, kurzum das billige Geld… Es wäre sicherlich falsch alle Lehrer in einen Topf zu werfen, das stimmt, es gibt solche und solche. Zitat “Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten,dass je niedriger der Bildungsstand einer Person ist, um so größer auch seine Kritik an den Lehrern ist.” Das kommentiere ich besser nicht! Demnach sind alle Handwerker, Arbeiter usw. dumm…?! In den Schulen gibt es doch PC’s? Das ist im Büro auch so aber ich muß dort sein…Ich kann eines… Weiterlesen »
Audi
Audi
Superredner
1 Monat 8 Tage

Glaub mir jeder andere Beruf hat auch seine schlechten Seiten , kein Grund zu jammern auf hohen Niveau

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Auf den punkt gebracht… “der job lehrer” verdient heute nur mehr respekt in ausnahmen, wenn sie auch wirklich was leisten… ich in meinen 13 jahren kann die richtig guten lehrer anneiner hand abzEhlen…

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@@ hahha, i hon mehr titel wie sie wuerd ich wetten und ich widerspreche ihnen… also ich habe eine lange ausbildung hinter ihnen. Aber die lehrer bei uns sollen froh sein wenn sie arbeiten koennen und nicht jAmmern wenn sie im sommer den “urlaub” gekuerzt bekommeb der ihnen sowiso in der form nicht zusteht…

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@xyz die psychische belastung?? Hahha… ma daiii, seinse froah wennse lehrer sein, ansonsten bitte beim sanitaetsbetrieb melden, ausbildung machen, bei der naechsten coronawelle koennen mitfahren…!

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@NurMalSo guter kommentar!

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

@NurMalSo einziges wo ich widerspreche: kenne schon einige die ihre arbeit durch coronakrise verloren haben!

Moods
Moods
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Wieso den Müttern danken?!? Die Mütter bzw. Väter haben auf ihre Kinder zu schauen, vor allem in außergewöhnlichen Zeiten. Kinder zeugen und die Verantwortung auf die Allgemeinheit abschieben ist halt einfacher…

Sternchen1973
1 Monat 7 Tage

Lieber NurMalSo, welche Arbeit machst du denn?

@
@
Superredner
1 Monat 7 Tage

@NixNutz
Ich habe keinen Titel,es sei denn die Mittelschule wird mir als Titel angerechnet.😄 Mir reicht mein Hausverstand.
Ein Titel sagt wenig über die Fähigkeit einer Person aus. Kenne auch 3-fach Dr. die nicht imstande sind, eine Glühbirne zu wechseln; also Nichtsnutze.

iluap
iluap
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Nur mal so, des isch die Realität. dei wos do minus gedruckt hoben sein sicher olle dei an fixen nicht künbaren posten haben!!!!!

iluap
iluap
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Blackadder, dass hat mit Neid aber schon gar nix zu tun, das ist leider die Realität für viele!!!! Wennn die Steuereinnahmen wegen der Krise geringer werden, dann werden wir alle in Südtirol noch unser blaues Wunder erleben

iluap
iluap
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Moeschba, richtig gschrieben, hosch lai eps vergessen. I gea amol davon aus dass a fleissiger Lehrer a zwischen 35 – 40 Stunden die Woche arbeitet. Hot ober wenigstens doppelt soviel Urlaub wia olle onderen und an sicheren Arbeitsplatz egal wos passiert, ober des wert anscheinend kaum honoriert!!! Traurig aber war.

iluap
iluap
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

superredner, in gewissen gib i dir schon recht, ober die Lehrer haben mal einige Privilegien die andere Kategorien nicht haben, wenn man es wenigsten zugeben würde und zufrieden wäre!!!

iluap
iluap
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

wieso regst du dich nicht auf, dass wenn ein Maturant gleich nach der Matura eine Jahressupplenz antritt und fast den selben Lohn erhält aus ein Lehrer der sein Studium beendet hat und auch das erste mal unterrichtet!! ist das normal und gerecht!????

Lorietta12345678
1 Monat 8 Tage

Gute Lehrer verdienen eindeutig zu wenig, schlechte allerdings viel zu viel. Direktoren brauchen Spielraum für die Gehälter. In der Privatwirtscht verdient man mit ähnlichen Abschlüssen von 1.800 bis extrem gut, wenn man extrem gut ist. Und bitte, die ganz faulen endlich rausscheissen.

elvira
elvira
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

stimmp, i find a dass lehrer noch leistung bezohlt werdn miasn. bsunders de mit stommrolle miasn weck weil die sel kraln sich teilweise die eier und men kon nix tian…

Goggile
Goggile
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Leider ist es im öffentlichen Dienst so, dass es fast unmöglich ist jemanden zu entlassen. Ich wäre dafür, dass Lehrer alle 5 Jahre die Schule bzw Schulsprengel wechseln müssen. So ist es schwerer sich auf der faulen Haut auszuruhen.

Gustl64
Gustl64
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Und die Eltern von den Schülern mit einem schlechten Zeugnis bewerten die Lehrer. Dann guate Nocht.

Fahrenheit
Fahrenheit
Superredner
1 Monat 8 Tage

@Goggile
Gute Idee! Rotation im 5-Jahres-Rhythmus zwischen den Schulen des eigenen Schulsprengels wäre Lehrern und Schülern problemlos zuzumuten.

iluap
iluap
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Lorietta recht hosch. i sog olm die guaten Lehrer verdienen zu wianig und die schlechten zu viel. Das größte Problem ist die NICHT KÜNDBARKEIT der öffentlichen Angestellen. Würde den öffentlichen Angestellten auch Lehrer höchstens einen Fünf Jahresvertrag anbieten, und dann entscheiden ober er fähig und fleissig oder unfähig und faul ist. Deswegen müsste der Direktor bei den Gehältern mehr Spielraum haben und bis zum 15-20% mehr bezahlen je nachdem wie die Leistung ist. Es ist doch nicht richtig dass alle fast gleich viel bekommen , ob gut oder schlecht. In der Privatwirtschaft wird wenn die Leistung nicht stimmt ausgetauscht.

iluap
iluap
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

die minusdrücker sein sicher olls Lehrer

Blackadder
Blackadder
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Ein Land dass seine Zukunft (Unterricht) vernachlässigt hat keine Zukunft. Schaue die Wertschätzung in Skandinavien an, und vergleiche mit Südtirol Dann wird vieles deutlich wo dieses Land wirklich steht. Im Vergleich zu Nordeuropa ist Südtirol ein erzkonservatives rückständiges Kuhdorf.
Warum laufen uns so viele qualifizierte Leute davon ? Nicht nur des Geldes wegen. Es geht um das rückständige Klima hier.

sixtus
sixtus
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Dieselben Forderungen möge man bitte auch den Familien in der Privatwirtschaft zugestehen. Auch diese mussten über Nacht Computer, Drucker, Scanner usw besorgen, ohne etwas dafür zu bekommen. Die Kollekgivverträge in der Privatwirtschaft sind lächerlich. Hier muss die Provinz Zusatzkollektivverträge umgehend anstreben um den Preissteigerungen Rechnung zu tragen.

elvira
elvira
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

bravo, guat gschriebn….

Blackadder
Blackadder
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Was meinst, einvFliessbabarbeiter, ein Burokaufmann, ein Direktor, ein Freiberufler? Bitte keine Vergleiche ohne Bezugspunkt. Die sind leer und sinnlos.

Fritzfratz
Fritzfratz
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Einige Lehrer in meinem Bekanntenkreis berichten über ein Nettoeinkommen von 2.500 bis 3.000 Euro… die Angestellten im öffentlichen Bereich haben keine Ahnung wie sehr man sich in der Privatwirtschaft für das gleiche Gehalt den Allerwertesten aufreissen muss. Von der 20-Stunden-Woche und zwei Monaten Sommerurlaub ganz zu schweigen. Hierzulande gibt es bereits Lohnzuschläge von der Provinz und für die Zweisprachigkeit, haben Lehrer in anderen Regionen nicht und beschweren sich weniger…

Be-En
Be-En
Neuling
1 Monat 7 Tage

gonz oanfoch, fritzile: 13-15 Jahre Schule/Studium, die Wettbewerbe mit teils mehreren 100 Teilnehmern gewinnen, ggf. weit weg von zuhause das sogenannte “Probejahr” bestehen, 20-24 stunden unterrichten und mindestens ebenso lang korrigieren, vorbereiten usw. Sitzungen, Fortbildungen (auch im Sommer) erledigen, sich stets mit neuen sozialen Voraussetzungen konfrontieren (z.B. Zuwanderung usw.), gesellschaftliche Vorurteile und dumme Sprüche (so wia deine!) ertragen, im internationalen Vergleich deutlich unterbezahlt sein… … … UND NOA KONNSCH UNTORICHTN UND BRAUCHSCH NIMMA DIE NEIDKORTE AUSSPIELN!

iluap
iluap
Grünschnabel
1 Monat 7 Tage

Fritzfratz, genau aso ischs. Wie viele Berufe gibt es in der Privatwirtschaft (angestellte, arbeiter usw) wo man netto 2.500 bis 3000 Euro verdient, davon gibt es sehr wenige und zusätzlich doppelt soviel Urlaub hat wie alle andere.
Die minusdrücker vorher waren sicher wieder die Lehrer

Zenz
Zenz
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

obwohl Schule auch Kompetenz im Rahmen der Autonomie des Landes Südtirol ist verschlechtert sich die Situation zunehmend. Fakt ist dass die Arbeitnehmerschaft zu der das Lehrpersonal auch gehört bei unseren politischen Vertretern anscheinend keinen Wert mehr darstellt.

ma che
ma che
Superredner
1 Monat 8 Tage

Das fällt mir auch in anderen Bereichen auf: dort wo das Land sehr viel eigenmächtig bestimmen kann, geht alles den Bach runter.
Aber die Politiker trichtern uns immer wieder ein, wie gut wir sind. Einfach mal die Scheuklappen ablegen und zu unseren nördlichen, aber auch südlichen Nachbarn schauen, da werden einem die Augen geöffnet

Savonarola
1 Monat 8 Tage

Schon der Umstand, dass die Bediensteten am Dienstag und Mittwoch aus der Zeitung erfahren durften, dass sie am Montag darauf in die Ämter zurückkehren sollten, während die offiziellen Anweisungen irgendwann am Freitag Nachmittag bekannt wurden, sagt viel über Wertschätzung und Vorgangsweise dieser Landesregierung gegenüber den Bediensteten aus.

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

3 toge reichen aus, net plerren

ghostwriter
ghostwriter
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage

Werte Lehrerschaft: um Forderungen stellen zu dürfen, sollte vielleicht auch mal etwas geleistet werden! Wie wär’s mit der freiwilligen Kinderbetreuung im Sommer?

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Die minusdruecker sein olls lehrer 🤣

Reitiatz
Reitiatz
Superredner
1 Monat 8 Tage

wenn die gonze lehrerschoft noch leistung bezohlt würden währen sehr viele unter 1000€ genau so ischs in der privatwirtschoft die fleißigen dürfen/müssen für die faulen mitschuften nochmal an großen donk an insere politiker und gewerkschoftn🤮

andr
andr
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Am anfang gefällt mir der Artikel sehr gut aber bei den forderungen gehts nur um geld und ich dachte um Änderungen pädagogischer innhalte

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Es geat ollm lei ums geld… aufwochen (ansinsten tuat 99%vo di leit koan stroach)

Ars Vivendi
Ars Vivendi
Superredner
1 Monat 8 Tage

Das Ergebnis der Vernachlässigung von qualitativ guter schulischer und beruflicher Aus- und Fortbildung ist der Mangel an Nachwuchs in Handwerk. Industrie, Wissenschaft und auch Dienstleistungen. Kommt dann noch der finanzielle Aspekt der mäßigen Entlohnung dazu, führt das zu einem, nicht nur in Italien, rapide steigenden Fachkräftemangel. Es liegt weder am Willen noch an mangelnder Intelligenz der Bevölkerung, sondern am maroden Schul- und/oder Ausbildungssytem.

AbisslHirn
AbisslHirn
Neuling
1 Monat 8 Tage
Bin kein Lehrerfreund aber Lehrer mit Privatwirtschaft zu vergleichen ist idiotisch. Lehrer mit 5 Jahren Masterstudium sollten mehr verdienen als der Durchschnitt in der Privatwirtschaft ,sollte klar sein? Sollen wir allen Berufen das gleiche Gehalt zahlen? Warum verdient ein Arzt, ein Richter, der Chef einer großen Firma so viel? Weil sie mehr Verantwortung haben und ihre Entscheidungen Gewicht haben. Genauso sollte es auch mit Lehrern sein. Wollt ihr eure Kinder im Alter wo sie am meisten geformt werden dem Zufall übergeben? Oder wollt ihr qualifizierte Lehrer?  Schaut mal nach Skandinavien wo der Lehrerberuf sozial und finanziell anders geschätzt wird. Dort… Weiterlesen »
NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Am ende kimps af dein talent drauf un, wos aus dir ausserholsch und wia du erzogen wersch. Vo nix kimo nix, und 99% sein a net zu bled dofiar. Mehr wia 50% obo zu faul fir olles heitzitog.,,

Gudrun
Gudrun
Superredner
1 Monat 8 Tage

dann sollen diese Arbeit wechseln— es warten genug auf diese Arbeit !!!

nikname
nikname
Tratscher
1 Monat 8 Tage

ja, wenn die Leistung stimmt dann bin ich dafür, sollten sogar noch mehr bekommen. Leider ist die Realität so, daß bei vielen die Kompetenz nicht reicht und bei einigen auch der Wille fehlt. Habe bei meinen Kindern sehr!!! gute Lehrkräfte erlebt, die Mehrheit war leider schwach bis teils sehr schwach. Leistungsbezogene Gehälter sind sicher eine gute Lösung, nur wie soll man das Messen?

Gustl64
Gustl64
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Ohne Gehaltsaufbesserung werden in Zukunft weniger junge Menschen diesen aufreibenden Beruf ergreifen. Das heißt dass mehr Leute., die gar nicht die entsprechende Ausbildung haben, für den Unterricht herangezogen werden. Darunter wird die Qualität des Unterrichts sicher leiden.

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Mah… woasi net. Am ende kimps af motivation drauf un. Ob der lehrer 5johr studiert hot oder sich lei 100% einiheng werder sem sicher besser in di schialer lernen kennen

Gustl64
Gustl64
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Erbringt ein Kind bzw Jugendlicher gute Leistungen, dann werden die Lehrer von den Eltern mit gut bewertet. Treten Schwierigkeiten auf so handelt es sich bei den Eltern um schlechte Lehrer. Laut meiner Erfahrung sind viele Eltern nicht fähig Einen Lehrer zu bewerten. Es ist für sie bequemer die Ursache für schulisches Versagen bei der Lehrerschaft zu suchen, als in der Familie. Häufig widerspiegeln sich bei den Eltern negative Erlebnisse und Frustratiom aus der eigenen Schulzeit .

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Oder schlechte erziehung oder wahrscheinlich sogar fehler auf beider seiten!

Server
Server
Tratscher
1 Monat 7 Tage
Die meisten Kommentare hier im Forum beweisen, wie wenig Wertschätzung dem Lehrpersonal gegenübergebracht wird. Aber auch dieses, wie jede andere Lobby, die in Coronazeiten schwer gebeutelt war und ist, muss angehört werden. Und jetzt mal ehrlich an alle: Lehrer möchte ich in der heutigen Zeit nicht sein! Überall werden sie angeschwärzt, den jungen Menschen feht es aufgrund der hohen Digitalisierung an Empathie, Rücksicht und Respekt und die Notengebung ist zu einem Witz geworden. Einige sprechen dann auch noch von freiwilliger Sommerbetreuung und Rotation? Auch Lehrpersonen haben Familien und Kinder, die betreut werden müssen, arbeiten teils im Frontalunterricht, teils im Home… Weiterlesen »
Plodra
Plodra
Grünschnabel
1 Monat 8 Tage
Erst mit 40 Dienstjahren auf 2.500 Euro netto zu kommen ist wirklich mager. Da sind die jungen Lehrkräfte geleimt worden, damit die alten auf ein ordentliches Gehalt und eine gute Pension kommen. Die Forderung nach einem neuen und besseren Vertrag ist berechtigt. Auch die Forderung nach Anerkennung der Leistung für die Gesellschaft. Genauso vehement sollten die Lehrerinnen und Lehrer aber auch einfordern, dass jetzt die bestmögliche Qualität im Unterricht gewährleistet wird. Sie sollten Lernziele und persönlichen und sozialen Reifeprozess der Schülerinnen und Schüler und die eigene fachliche Kompetenz in die Waagschale legen. Dazu sollte eine öffentliche Diskussion stattfinden und nicht… Weiterlesen »
Mr.X
Mr.X
Tratscher
1 Monat 8 Tage
Zum Toal wern sie sicher Recht hom lei muas man do amol gewaltig differenzieren und sell isch bei öffentlichen Stellen leider net so oanfoch wenn olle gleich viel zohlt kriagen. Die fähigen Lehrer wos a eppes tian, bemüht sein, solletn deitlich mehr kriagen, hell war i einverstonden. Lei sein mittlerweile mehr als die Hälfte zwor mords studiert, ober olle umschunscht, schiaben lei a ruhige Nummer und mochen ihmene 20 Stunden die Woch und net viel mehr, bei die hem sein a die 2T wose kriagen zu viel. Des miaset also deitlich noch Leistung gian ober hem werds schwierig… Heint schaug… Weiterlesen »
Sternchen1973
1 Monat 7 Tage

Lieber NixNutz, du hast “mear Titel wia sie” und eine lange Ausbildung hinter “ihnen”, deutsche Sprache – schwere Sprache! Zum Lehrer eignest du dich schon mal nicht!

AbisslHirn
AbisslHirn
Neuling
1 Monat 8 Tage

Naja wenn dem so sei

NixNutz
NixNutz
Universalgelehrter
1 Monat 8 Tage

Wenns nix nutz nutz nix 😅

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