Von: luk
Bozen – Am Freitagvormittag wurde am Verhandlungstisch mit den Vertretungen der Schulen staatlicher Art erneut über die Aufteilung der Geldmittel für die Reallohnerhöhung im Bildungsbereich diskutiert und dabei ein Konsens gefunden. Während für die Landeslehrpersonen eine rückwirkende Auszahlung der Reallohnerhöhung ab 1. Januar 2026 bereits beschlossene Sache war, macht die nun erzielte Einigung den Weg auch für die Reallohnerhöhung an Grund-, Mittel- und Oberschulen frei.
Personallandesrätin Magdalena Amhof bezeichnet die Einigung als wichtigen Etappenerfolg. Auch Landeshauptmann Arno Kompatscher begrüßt die erzielte Einigung: “Damit können wir nun die substantielle Lohnerhöhung in die Wege leiten, die wir uns als Anerkennung und Aufwertung der Lehr- und Erziehungsberufe in Kindergarten und Schule bereits in der Regierungserklärung zum Ziel gesetzt haben”. Die Gehaltserhöhung stellt auch für die Bildungslandesräte Philipp Achammer, Marco Galateo und Daniel Alfreider eine wichtige Basis für die Aufwertung des Lehrberufs dar, auf die weitere bildungspolitische Maßnahmen folgen sollen.
Die Lohnerhöhung wird rückwirkend ab 1. Januar 2026 gelten und soll eine attraktive Gehaltsentwicklung im Verlauf der gesamten Berufskarriere gewährleisten. “Unter anderem erhöhen wir das Einstiegsgehalt für Berufseinsteiger mit entsprechender Ausbildung. Ihr Jahresbruttogehalt steigt damit deutlich an – zum Beispiel von 39.330 Euro auf 46.780 Euro Jahresbruttogehalt an der Grundschule. Damit stärken wir die Attraktivität des Berufs ganz klar auch für junge Menschen”, erläutert Landesrätin Amhof.
Die Gehaltsaufwertung gilt für das Lehr- und Erziehungspersonal an Schulen und Kindergärten, die Mitarbeitenden für Integration sowie die Sozial- und Schulsozialpädagoginnen und -pägagogen, die insgesamt rund 14.000 Vollzeiteinheiten entsprechen.
Noch Diskussionsbedarf besteht hingeben bei der geplanten Annäherung der Gehälter zwischen den Schulstufen sowie zwischen Schulen des Landes und staatlicher Art.
Mit der heutigen Einigung wurden 92 Millionen Euro der jährlich bereitstehenden insgesamt 110 Millionen Euro verplant. Für die Annäherung der Gehälter sind damit noch 8 Millionen Euro verfügbar, über die weiter verhandelt wird. Weitere 10 Millionen werden in eine Vergütung besonderer Leistungen fließen, die in diesen Tagen an den technischen Tischen mit Vertretern aus dem Bildungswesen definiert werden.




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