Von: mk
Mühlbach – Um sich ein Bild von der Arbeit vor Ort zu machen und sich mit den Mitarbeitenden auszutauschen, hat Gesundheitslandesrat Hubert Messner am 28. Mai den Sprengelstützpunkt Mühlbach sowie das Gemeinschaftshaus und das Krankenhaus Brixen besucht. Ressortchef Michael Mayr, Abteilungsdirektorin Laura Schrott, der Generaldirektor des Sanitätsbetriebs (Sabes) Christian Kofler, Sanitätsdirektor Josef Widmann und Sabes-Bezirksdirektorin Elisabeth Montel begleiteten ihn.
Bei der Stippvisite im Sprengelstützpunkt in Mühlbach besuchte Messner die dort angebotenen Dienste wie Krankenpflegedienst, Eltern-Kind-Beratung, Logopädie, Ernährungsberatung sowie den psychologischen Dienst und sprach mit den Mitarbeitenden. Seit einigen Wochen ist am Stützpunkt in Mühlbach der Dienst für Blutabnahme wieder aktiv und wird einmal pro Woche angeboten.
Das Gemeinschaftshaus Brixen war vor einigen Wochen als eines der ersten in Südtirol inklusive Ambulatorium für kleine Dringlichkeiten in Betrieb gegangen. Landesrat Messner lobte bei seinem Besuch den Einsatz der Mitarbeitenden um die Inbetriebnahme des Hauses und der Dienste. Die Versorgung im territorialen Bereich sei qualitativ hochwertig und gewinne, auch Dank des Ausbaus der Sprengel zu Gemeinschaftshäusern, zunehmend an Attraktivität, besonders auch für die Gesundheitsberufe. Auch die Verantwortlichen im Sanitätsbetrieb bestätigten, dass es zuletzt, insbesondere bei den Pflegeberufen, wachsendes Interesse und mehr Bewerbungen für die Stellen in der wohnortnahen Betreuung gäbe.
Auch beim Gespräch mit den Mitarbeitenden und Treffen mit den Führungskräften im Krankenhaus Brixen betonte der Landesrat, dass die Sicherung einer flächendeckenden, bedarfsgerechten und qualitativ hochwertigen Versorgung Priorität habe. Es gelte, den Menschen im Sinne der Prävention noch mehr zu helfen, dass sie auch selbst Verantwortung für ihre Gesundheit übernehmen können. Ziel sei ein Paradigmenwechsel: Weg von einer krankenhauszentrierten Versorgung, hin zu einer Stärkung der wohnortnahen Versorgung in den Gemeinschaftshäusern und mit der künftigen einheitliche Gesundheitsnummer 116117 für nicht akute Fälle. Nur so können die Krankenhäuser laut Messner wieder ihre Rolle als Hauptakteure der akuten Versorgung übernehmen.
Der Schlüssel hierzu liege in einer noch stärkeren Vernetzung der sieben Krankenhausstandorte. Die Mitarbeitenden betonten, dass insbesondere die informationstechnische Vernetzung weiter verbessert werden müsse. Insgesamt funktioniere die Akutversorgung in Südtirol sehr gut, attestierte Messner, und es gebe jeden Tag viele positive Rückmeldungen zum Geleisteten im Krankenhaus. In puncto Personal unterstrich Messner, dass mit über 11.000 Mitarbeitenden aktuell so viele Beschäftigte im Südtiroler Gesundheitsbetrieb tätig sind wie noch nie zuvor.




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