Von: mk
Meran – Am Freitag, 5. September findet von 17.00 bis 21.00 Uhr im Empfangssaal der Volksbank in der Meinhardstraße in Meran eine öffentliche Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des Kornplatzes und des Abschnitts der Meinhardstraße zwischen dem Rennweg und der Kreuzung mit der Huberstraße statt.
Um den Bürgerinnen und Bürgern das Vorprojekt und die damit verbundenen Maßnahmen vorzustellen, organisiert die Stadtverwaltung am Freitag, 5. September, eine öffentliche Informationsveranstaltung im Empfangssaal im Parterre der Volksbank in der Meinhardstraße.
Von 17.00 bis 21.00 Uhr stehen dort der Stadtrat für öffentliche Arbeiten Stefan Frötscher, der Stadtrat für Straßen und Infrastruktur Christoph Mitterhofer sowie die zuständigen Techniker allen Interessierten für Fragen zum Vorhaben zur Verfügung.
„Den Projektanstoß hatte Architekt Wolfram Haymo Pardatscher, Leiter der Abteilung Bauwesen und technische Dienste der Stadtgemeinde Meran, gegeben. Das entsprechende technisch-wirtschaftliche Machbarkeitsprojekt, welches 2023 vom Ausschuss genehmigt worden war, stammte hingegen von Ingenieur Roberto Beneduce. Im Zuge eines Planungswettbewerbs wurde der Auftrag zur Erarbeitung des Vorprojektes dem Architekten Stanislao Fierro anvertraut“, erklärte Bautenstadtrat Stefan Frötscher.
„Die Arbeiten werden 2027 in Angriff genommen und auch den Abschnitt des Rennweges gegenüber dem Kornplatz betreffen. Der Eingriff zielt darauf ab, die Charakterisierung des historischen Zentrums zu vereinheitlichen. Der Kornplatz am Ende der Wasserlauben ist das was der Pfarrplatz zu Beginn der Berglauben darstellt. Er ist schlicht und einfach Teil der Altstadt mit ihren Lauben und fungiert wie ein Hafenbecken, er fängt die Laubengasse auf. Ursprünglich griff der Kornplatz in den Straßenraum des Rennweges und der Meinhardstraße ein, so dass alles zu einer einzigen Ebene verschmolz“, so Mitterhofer.
In Betracht gezogen wurden drei mögliche Lösungen, wobei alle die Erneuerung des Bodenbelags, die Erhaltung der vier Rosskastanienbäume in der nordöstlichen Ecke des Platzes und die Entfernung des Kiosks, der derzeit neben dem Brunnen steht, beinhalteten. Die von der Exekutive genehmigte Variante 3 sieht die Beseitigung der Begrünung auf der Seite des ehemaligen Gerichtsgebäudes sowie des zentralen Brunnens und die Aufwertung des alten Brunnens in der Mitte der vier Rosskastanien vor. Dieser soll entsprechend seiner ursprünglichen Gestaltung – wie sie in den Fotodokumenten aus dem Jahr 1929 zu sehen ist – restauriert werden.
Das Gesamtprojekt sieht eine Investition von 3,3 Millionen Euro vor. Hier geht es zum Video-Rendering!
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