Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit

Notaufnahme: Wachdienst soll Obdachlose fernhalten

Freitag, 02. November 2018 | 10:45 Uhr

Bozen – Die kalte Jahreszeit nähert sich. Weil sich in der Nähe des Bozner Krankenhauses immer wieder Obdachlose herumtreiben, wenn die Temperaturen fallen, ergreift die Gemeinde nun besondere Maßnahmen, heißt es in einem Bericht des Alto Adige.

Wie die Direktion in einem Schreiben an die Mitarbeiter mitteilt, kontrolliert ein privater Wachdienst der Gesellschaft Sicuritalia seit 1. November von 21.00 bis 7.00 Uhr die Zugänge zur Notaufnahme. Die Kontrollen finden täglich statt.

Die Mitarbeiter, die während dieser Zeit Dienst im Krankenhaus haben, müssen das Spital über die Notaufnahme betreten.

Um die Arbeit des Wachdienstes zu erleichtern, werdend die Mitarbeiter gebeten, bei Bedarf den eigenen Nachnamen zu nennen und sich eventuell mit der Stempelkarte als Mitarbeiter des Sanitätsbetriebs auszuweisen.

Bereits im vergangenen Winter war es zu mehreren Beschwerden gekommen, weil Obdachlose in den Wartesälen der Notaufnahme übernachtet hatten. Ab März kontrollierte deshalb ein Wachdienst die Notaufnahme von 19.00 Uhr ab Abend bis 5.00 Uhr in der Früh.

Die Gemeinde Bozen bereitet sich unterdessen darauf vor, um Obdachlosen im Winter Schutz zu bieten. Der Dienst für die Winter-Kälteunterkunft in der Coministraße in Bozen Süd wird in wenigen Wochen seinen Dienst aufnehmen und 100 Menschen Obdach während der Nachtstunden gewähren. Damit im Notfall auch für mehr Menschen dieser Dienst angeboten werden kann, wird die Containersiedlung am Bozner Boden nicht vollständig abgebaut, sondern für die Aufnahme von 50 Obdachlosen ausgelegt. Dadurch braucht man dieses Jahr nicht mehr auf die 25 Schlafplätze, die in der Bozner Stadthalle in der Reschenstraßen eingerichtet waren, zurückzugreifen. In den vergangenen Jahren schlugen die Kosten für die 25 Schlafplätze in der Stadthalle mit Euro 18.000 zu Buche. Die voraussichtlichen Ausgaben für die 50 Schlafplätze in der Containersiedlung am Bozner Boden werden für den Zeitraum vom 1. Dezember 2018 und 31. März 2019 mit 155.776 Euro bzw. mit 38.944 Euro pro Monat quantifiziert. Weitere 16 Schlafplätze stehen Frauen im Haus “Graf Forni” zur Verfügung.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Notaufnahme: Wachdienst soll Obdachlose fernhalten"


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Seidentatz
Seidentatz
Grünschnabel
18 Tage 20 h

Naja, nur eine Kontrolle an der Tür wird das Problem nicht lösen. Die gehen einfach abends während der Besuchszeit hinein und anschl. nicht mehr hinaus. Wenn dann braucht es auch Kontrollen im Gebäude. Und das ist nicht einfach, weil wenn ich will, findet mich in dem großen Haus niemand. 

lumpi
lumpi
Tratscher
18 Tage 14 h

Mich tät schon interessieren für was die hohen Geldausgaben sind, wenn es nur ein Schlafplatz ist.

Staenkerer
18 Tage 9 h

olles vom feinsten und hygiene wie in an op….
de togessätze de do berechnet wern sein sowiso nit zu verstien, des kanntn sich private nie leisten und nor kimmt no dazua das olles, wenns für mehrer ungewant werd, im verhältnis billiger kimmt! ober ins deppn konn man jo olles für korrekt verkafn ….

aristoteles
aristoteles
Superredner
18 Tage 17 h

bitte draussen warten

Staenkerer
18 Tage 9 h

wenn de welln findn se an weg einizukemmen, und weil ihnen eh nix passiwrt, wern se kemmen, achlofn, gien wenn und wo se welln! do lafts holt a so wie ba ollem wos se tien …

Herant44
Herant44
Neuling
16 Tage 9 h

Wo sollen diese armen Leute hingehen, ist dort in der Nacht Alles leer. die wachmannscht soll die Aufsicht führen. das ist gut. das Spital ist auch für diese armen Menschen da.

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