Alessandro Huber verlässt PD für La Civica

“Politisches Kleid, dem ich entwachsen bin”

Sonntag, 17. März 2024 | 09:53 Uhr

Von: luk

Bozen – Alessandro Huber, ehemaliger Vorsitzender des PD in Südtirol, hat beschlossen, die Partei zu verlassen. Er ist nun Mitglied der Liste La Civica von Angelo Gennaccaro. In einem Gespräch mit der Zeitung Alto Adige erklärt der langjährige PD-Funktionär Huber, dass er sich weder menschlich noch politisch in der Demokratischen Partei (PD) noch zu hause fühlte. Der PD sei ein politisches Kleid, dem er entwachsen ist.

Als er 2009 dem PD beitrat, war Alessandro Huber mit 25 Jahren das jüngste Mitglied auf lokaler Ebene. Er bemängelt einen verpassten Generationenwechsel und erinnert, dass er auch nach 15 Jahren immer noch das jüngst Mitglied sei.

Huber lobt die Liste La Civica dafür, dass sie den Generationswechsel aktiv fördere. Er fühle sich wohler in einer Bewegung, in der junge Menschen nicht nur repräsentativ, sondern auch politisch relevant sind. Die politischen Ziele und das Engagement von La Civica in Städten wie Bozen, Meran und Leifers würden zudem seinen eigenen politischen Überzeugungen entsprechen.

Bezirk: Bozen

Kommentare
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nixischfix
nixischfix
Superredner
2 Monate 6 Tage

soweit ich mich erinnere wurde Gennaccaro mit seiner Partei gut gewählt, lies sich dann aber von den alten Politponzen abmurxen. Ob sich der Huber da mal nicht zuviel erwartet..

Nichname
Nichname
Superredner
2 Monate 6 Tage

Er hat ja noch verschiedene andere Parteien zur Auswahl.

Nichname
Nichname
Superredner
2 Monate 6 Tage

Es gibt ja noch eine Menge anderer Parteien, in denen der Huber sein Glück versuchen kann, also nicht verzweifeln. Den Hinweis auf die Ponzen (kleine Weinfässer) habe ich nicht verstanden. Ich kenne Weinpanzelen oder Weinponzen, aber nicht Politponzen. Aber man kann nicht alles kennen.

Savonarola
2 Monate 6 Tage

den bemängelten verpassten Generationenwechsel  wird er als ehemaliger Parteivorsitzender wohl mitzuverantworten haben und dass er in seiner Amtszeit besondere politische Akzente gesetzt hätte, wäre wohl auch neu.

thomas
thomas
Kinig
2 Monate 6 Tage

Schade schade schade

krokodilstraene
2 Monate 5 Tage

Der Huber ist in meinen Augen ein typisches Politik-Noname-Produkt…

Wenn er jetzt anprangert, dass es im PD keinen jugendlichen Nachwuchs gibt… ja was hat er denn dann in all den Jahren als Jüngster und Parteivorsitzender getan???
Er wird doch wohl nicht annehmen, dass sich die Jungen von den Alten angezogen fühlen…???

pingoballino1955
pingoballino1955
Universalgelehrter
2 Monate 5 Tage

Gennacaro und Huber und SVP ? DAS KANN NICHT GUT GEHN!!

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