1. Mai

Rabensteiner dankt allen Arbeitern

Freitag, 01. Mai 2026 | 08:01 Uhr

Von: mk

Bozen – „Zum heutigen Tag der Arbeit gilt mein aufrichtiger Dank allen Arbeitern! Sowohl den Handwerkern, allen anderen im Privatsektor Tätigen als auch den öffentlich Bediensteten. Der Dank gilt auch all jenen, die im Verborgenen wichtige Arbeiten für die Gesellschaft und unser Land vollbringen. Sie alle sind es, die unser Land am Laufen halten und täglich mit Fleiß und Einsatz den Wohlstand in Südtirol sichern, was leider allzu gern als selbstverständlich erachtet wird. Nicht vor den Mächtigen müssen wir uns verbeugen, sondern vor den Fleißigen und Tüchtigen, die Südtirol zu dem gemacht haben, was es heute ist“, betont der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Hannes Rabensteiner anlässlich des Tags der Arbeit am 1. Mai. Zugleich erneuert er die Forderung der Süd-Tiroler Freiheit nach spürbaren Entlastungen für Arbeitnehmer und Rentner.

„Eine besondere Wertschätzung verdienen jene, die mit ihren Händen anpacken. Leider werden es immer weniger, obwohl wir sie in Zukunft dringend benötigen. Ich habe selbst 25 Jahre als Handwerker gearbeitet und weiß daher aus eigener Erfahrung, was harte Arbeit bedeutet – bei jedem Wetter, körperlich fordernd und oft unter Zeitdruck. Und doch ist es eine ehrenvolle Arbeit, die Erfüllung gibt und auf die man stolz sein kann, wenn man sieht, was man mit den eigenen Händen erschaffen kann. Diese Leistung wird viel zu wenig gesehen und verdient deutlich mehr Anerkennung und Respekt“, betont Rabensteiner.

Südtirol sei seit jeher von einer starken Arbeitskultur geprägt. „Europaweit genießen unsere Handwerker ein großes Ansehen für ihren Fleiß und die Qualität ihrer Arbeiten. Doch trotz harter Arbeit geraten immer mehr Menschen unter Druck. Vor allem die hohen Wohn-, Energie- und Treibstoffkosten belasten viele Haushalte und Familien. Wenn jemand fleißig arbeitet und am Ende des Monats trotzdem kaum über die Runden kommt, dann läuft etwas gewaltig schief. Arbeit muss sich endlich wieder lohnen“, erklärt Rabensteiner.

Die Süd-Tiroler Freiheit erneuert daher ihre Forderung nach einer spürbaren Entlastung der Arbeitnehmer. Es brauche eine Senkung der Lohnnebenkosten und der Lohnsteuer, damit den Arbeitnehmern mehr Netto vom Brutto bleibe. Zudem brauche es eine Anpassung der Kollektivverträge an die Inflation für alle – sowohl für öffentlich Bedienstete als auch für Angestellte der Privatwirtschaft. Gleichzeitig müsse alles darangesetzt werden, damit Südtiroler Arbeitskräfte im Land bleiben. „Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Arbeitskräfte das Land verlassen, weil sich Arbeit andernorts mehr auszahlt“, betont Rabensteiner.

Auch die ältere Generation dürfe nicht vergessen werden. „Wer ein Leben lang gearbeitet und unseren Wohlstand mit aufgebaut hat, muss im Alter eine Rente erhalten, die ein würdiges Leben ermöglicht“, fordert Rabensteiner.

Der Tag der Arbeit sei daher nicht nur ein Tag des Dankes, sondern auch ein klarer Auftrag an die Politik: Leistung müsse wieder anerkannt und Arbeit gerecht entlohnt werden. Das Leben müsse für die eigene Bevölkerung leistbar bleiben.

„Ohne die Menschen, die jeden Tag früh aufstehen und hart anpacken, hätten wir kein Dach über dem Kopf, keine Mauern um uns herum, kein Essen auf dem Tisch und vieles mehr!“, erklärt Rabensteiner abschließend.

Bezirk: Bozen

Kommentare

Aktuell sind 7 Kommentare vorhanden

Kommentare anzeigen