Von: luk
Trient/Bozen – Die Region stellt für das Jahr 2028 sieben Millionen Euro zur Verfügung, um die übergemeindliche Zusammenarbeit in Südtirol gezielt zu stärken. Den entsprechenden Beschluss fasste die Regionalregierung auf Vorschlag des Vizepräsidenten und Regionalassessors für örtliche Körperschaften Franz Locher.
Südtirol zählt 116 Gemeinden, viele davon klein strukturiert und in geografisch anspruchsvollen Lagen. Gerade hier ist Zusammenarbeit ein entscheidender Erfolgsfaktor – sei es bei Verwaltungsdiensten, Digitalisierung, technischen Diensten, Raumplanung oder öffentlichen Infrastrukturen.
„Unsere Gemeinden sollen stark bleiben – auch die kleinen. Zusammenarbeit ermöglicht Effizienz, ohne die lokale Identität aufzugeben“, betont Vizepräsident Locher.
Die Mittel werden jährlich von der Region vorgestreckt und vom Land Südtirol zweckgebunden für die Förderung übergemeindlicher Projekte eingesetzt. Seit 2019 stehen dafür jährlich sieben Millionen Euro bereit.
Mit der nun beschlossenen Zuweisung schafft die Regionalregierung frühzeitig finanzielle Sicherheit für die mehrjährige Planung der Gemeinden. Das Land kann damit Programme für den Zeitraum 2026–2028 langfristig vorbereiten und verlässlich umsetzen.
„Gemeinden brauchen Verlässlichkeit statt kurzfristiger Förderlogik“, so Locher. „Mit dieser Finanzierung geben wir unseren Gemeinden Planungssicherheit und ermöglichen nachhaltige gemeinsame Projekte – vom gemeinsamen Bauhof bis zur digitalen Verwaltung.“




Aktuell sind 0 Kommentare vorhanden
Kommentare anzeigen