„Sicherheit geht uns alle an“

Safety Park: Zehn Jahre Einsatz für mehr Sicherheit auf den Straßen

Sonntag, 27. Mai 2018 | 15:35 Uhr

Pfatten – Mitte Mai 2008 hat das Verkehrssicherheitszentrum Safety Park in Pfatten erstmals seine Tore geöffnet. Damals wie heute steht die Sicherheit sämtlicher Verkehrsteilnehmer – egal ob Jung oder Alt, Lenker eines Pkw, Lkw, Traktors, Fahrrades oder Scooters – im Mittelpunkt der Arbeit im Safety Park.

„Wir alle tragen Verantwortung im Straßenverkehr und der Safety Park hilft mit Kursen und Trainings sich bestmöglich auf Gefahren im Straßenverkehr vorzubereiten sowie richtiges Verhalten und Reagieren in verschiedenen Situationen zu üben“, unterstrich Mobilitätslandesrat Florian Mussner bei der Feierstunde zum zehnjährigen Bestehen des Safety Parks. Gemeinsam mit dem Vizelandtagspräsident Thomas Widmann, dem Bürgermeister von Pfatten Alessandro Beati, STA-Direktor Joachim Dejaco und der Leiterin des Safety Parks Giovanna Valentini wurde symbolisch die „Geburtstagstorte“ für den Safety Park angeschnitten.

27.000 Erwachsene haben im Safety Park bereits ein Fahrtraining besucht. „Besonders wichtig ist die Verkehrserziehung für die jüngsten Verkehrsteilnehmer – 20.000 Kinder und Jugendliche waren in Aktionen des Safety Parks involviert und wurden dabei gezielt auf Gefahrensituationen aufmerksam gemacht und für verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr sensibilisiert“, unterstrich Mussner. Gerade für junge Fahranfänger, aber auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer seien Fahrsicherheitskurse wichtig, insbesondere für Berufsgruppen, die viel fahren müssten, unterstrich Widmann und verwies darauf, dass sich gerade in der Landwirtschaft die Unfälle mit Traktoren nach den Sicherheitstrainings, die eigens für Bauern angeboten werden, letzthin verringert hätten. Beati lobte den Einsatz für die Verkehrssicherheit, betonte aber, dass in punkto Lärmschutz noch bessere Lösungen gefunden werden müssten. Hier werde die ständig verbesserte Technik und die vermehrte Nutzung von Elektrofahrzeugen Abhilfe schaffen, so Mussner.

Valentini zog Bilanz über die Arbeit des Safety Parks: “Waren es anfänglich noch weniger Kursteilnehmer, so haben wir im vergangen Jahr rund 2250 Personen gezählt. Besonders beliebt war dabei der Pkw-Kompaktkurs, bei dem nicht nur theoretisches Wissen vermittelt wird, sondern auch viele praktische Übungen auf den Trainingspisten dazugehören”. Ziel der Fahrsicherheitskurse ist es zu lernen, das eigene Fahrzeug in jeder Lage im Griff zu haben und in einer sicheren Umgebung und unter professioneller Anleitung auszuprobieren, wie sich eine Vollbremsung anfühlt und wie lang Bremswege auch bei geringen Geschwindigkeiten und trotz moderner Bremssysteme sein können.

„Die allermeisten Unfälle könnten vermeiden werden, denn die Statistik zeigt, dass 88 Prozent der Verkehrsunfälle Folge eines Fehlverhaltens von Fahrzeuglenkern sind“, sagte der Landesrat.  Laut Landesstatistikinstitut ASTAT gab es 2016 in Südtirol 1752 Verkehrsunfälle, wobei 38 Personen getötet und 2293 verletzt wurden. Obwohl die Fahrgastzahlen im öffentlichen Nahverkehr steigen, sind immer noch sehr viele Menschen im Privatwagen auf den Straßen unterwegs. 2017 gab es in Südtirol 23.081 Führerscheinprüfungen. 12.367 neue Führerscheine wurden ausgestellt.

In den vergangenen Jahren hat der Safety Park auch seine Initiativen für die Sensibilisierung für nachhaltige Mobilität ausgebaut.

Am Sonntag standen im Verkehrssicherheitszentrum die Tore für alle Interessierten offen. Besonders auch viele Familien haben die Struktur besucht, Neues über die Fahrsicherheit gelernt und das zehnjährige Bestehen des Safety Parks mitgefeiert.

Von: mk

Bezirk: Überetsch/Unterland

Kommentare

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17 Kommentare auf "Safety Park: Zehn Jahre Einsatz für mehr Sicherheit auf den Straßen"


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Antivirus
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Superredner
25 Tage 21 h

10 Jahre Geldverschwendung!!

m. 323.
m. 323.
Superredner
25 Tage 16 h

@ dann sag uns einmal..bist du schon gelernt vom Himmel gfolln…moch amol so an Kurs. dann wersch sehn wos du alles no net konnsch beim Fohrn….also net so an Kas schreiben…

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
25 Tage 15 h

@m. 323.  Solche Kurse kann man auch wo anders machen; Südtirol braucht nicht alles selber machen, bzw. WIR Steuerzahler müssen nicht alles finanzieren wenn es wo anders auch machbar ist! Und für manche genügen nicht 1000 Kursstunden im Vergnügungspark: oder man kann fahren oder man hat Angst…

Antivirus
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Superredner
25 Tage 5 h

@m. 323. für was gibt’s die Fahrschule?,das sollte reichen, Racer haben auf öffentlichen Straßen nicht’s zu suchen!!!!

Savonarola
Savonarola
Universalgelehrter
25 Tage 18 h

zuerst bauen, dann die Leute zwingen, dort verpflichtend Kurse zu absolvieren und aus Oberitalien auch noch dazu herankarren, und zum Schluss mit den Zahlen angeben. Funpark für nicht nachhaltiges Verhalten (gokart, Motocross, Ferrari- und Porschetreffen), Kathedrale in der Wüste, Umwelt- und Lärmverschmutzung. Warum muss in der Euregio jede Einrichtung dreifach vorhanden sein??

iuhui
iuhui
Universalgelehrter
25 Tage 15 h

ganz genau, eine Zahl fehlt: wie viele wurden dort hin geschickt, bzw. gezwungen???

Staenkerer
25 Tage 15 h

des isch des prinzip für südtirol des der durni eingführt hot :” de hobns a, nor mochn mirs no größer, besser und vor ollem teurer” …. ob mirs brauchn a, isch nie de froge gewesn … und ischs no nit!

raunzer
raunzer
Tratscher
25 Tage 19 h

Oh Herr lass Hirn regnen.

Staenkerer
25 Tage 15 h

soviel wie es ba de heldn braucht hot er nimmer, 😉 … wegn den dauerregen über der EU und USA …

Antivirus
Antivirus
Superredner
24 Tage 20 h

würde nicht viel nützen, die Kärle nehmen doch bei jeden Tropfen schon den Regenschirm 😅😅😅😅

andr
andr
Superredner
25 Tage 16 h

Dieser verfluchte Park den wir Bürger jetzt erhalten müssen durch gezwungen Maßnahmen die man als Bürger ertragen muß wiedmann wäre besser bedient wenn er still wäre

Guri
Guri
Tratscher
25 Tage 17 h

Wieso nicht mit Nordtirol zusammen ” das machen, im lange bestehenden safty Park hinter Schönberg , das währe vernünftig gewesen , aber in Südtirol muss immer groß geld verschwendet werden wo es nichts bringt , ! dafür an Familien geld sparen . hohe Strom preise usw…. zu Lasten der einfachen befölkerung

Sag mal
Sag mal
Universalgelehrter
25 Tage 21 h

was hilft das alles wenn Keine Rücksicht genommen Wird und viele nichts als Sich Selbst wahrnehmen?

So ist das
So ist das
Superredner
25 Tage 15 h

Man kann auch vieles schönreden, auch bei Projekten, die nur Prestige sind und nichts abwerfen.

ohaoioioi
ohaoioioi
Neuling
25 Tage 18 h

10 Jahre Motorradprüfung AUSßERHALB vom saftey park auf der zufahrtsstraße!! und 10 jahre fahrtübungen für Polizei

Ralph
Ralph
Superredner
25 Tage 5 h

Totaler bledsinn der safettipark

Koefele
Koefele
Tratscher
25 Tage 5 h

Um das Fahren zu erlernen sind die Fahrschulen zuständig und wer das dort Erlernte rücksichtsvoll umsetzt hat es nicht nötig einen Kurs zu besuchen um die Raserei besser in den Griff zu bekommen. Diese Einrichtung ist eine Verschwendung von Steuergeld, Belästigung der Anrainer und Umweltverschmutzung.
Die gefährlichsten Raser werden diese Anlagen nicht besuchen, denn diese glauben dass sie es nicht nötig haben weil sie die besten Fahrer sind,
Der beste Schutz gegen Unfälle ist immer noch die angemessene Fahrweise und das Rücksichtsvolle Verhalten gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.
Diese Anlage ist ein Freizeitpark und Trainingsgelände für Motorsport begeisterte um die Raserei erlernen zu können.

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