Von: mk
Rom – Ähnlich wie in anderen europäischen Ländern wird derzeit auch in Italien über ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder diskutiert. Zu den Befürwortern einer Regulierung zählt auch Jugendlandesrat Philipp Achammer, der dieses Thema bei einem Treffen mit Familienministerin Eugenia Roccella am 25. März in Rom besprochen hat. “Es ist unsere gesellschaftliche Pflicht, Kinder vor digitalen Gefahren und schädlichen Inhalten zu schützen, da die verschiedenen Anbieter sie nicht ausreichend vor Aggression, Sexismus und Hass abschirmen”, ist Landesrat Achammer überzeugt.
Parallel dazu müssten auch die Eltern sowie andere Bezugspersonen von Kindern, wie das Personal in Bildungseinrichtungen, über mögliche Gefahren, die Kindern auf sozialen Medien drohen, informiert und kindgerechte Plattformen gefördert werden. “Auch Kinder haben ein Recht auf Teilhabe und Informationen, sie brauchen dafür aber den richtigen Rahmen und Möglichkeiten, den Umgang mit der digitalen Welt zu erlernen”, hielt Achammer im Gespräch fest.
Achammer wies in diesem Zusammenhang auf die Initiative der Deutschen Bildungsdirektion hin, den “Smartphoneführerschein”, mit dem die Medienkompetenz von jungen Menschen, aber auch ihrer Eltern und Lehrpersonen verbessert werden soll. Landesrat Achammer sicherte Familienministerin Roccella zu, jegliche Bemühungen zu unterstützen, die dazu beitragen Schutzmechanismen für Kinder auch in der digitalen Welt zu stärken.




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