„Südtirol steht mit seiner Autonomie in der Verantwortung“

Solidarität aus Südtirol für tibetische Exilregierung

Donnerstag, 02. Mai 2024 | 17:38 Uhr

Bozen – Penpa Tsering ist seit rund drei Jahren demokratisch gewählter Sikyong an der Spitze der Regierung der Exil-Tibeter in Dharamsala (Nordindien). Er besucht derzeit Regierungs- und Behördenvertreter in Europa und hat heute Landeshauptmann Arno Kompatscher einen Freundschaftsbesuch abgestattet.

Penpa Tsering dankte für die Jahre lange Unterstützung Südtirols. Er überbrachte eine Einladung zu Feier des “Jahres des Friedens 2025” in Dharamshala. Bei dem Fest würdigt die tibetische Zentralverwaltung das Leben und das Vermächtnis des Dalai Lama. Der spirituelle Führer Tibets im Exil wird am 6. Juli 2025 90 Jahre alt.

Kompatscher dankte und informierte sich über die aktuelle Situation im Tibet. Der Landeshauptmann berichtete über das geplanten Landesbibliothekszentrum in Bozen, wo ein Dokumentationszentrum für Minderheitenschutz und Autonomie entstehen soll. Er sicherte zu, dass dort auch der Tibet-Frage Raum gegeben werden soll. “Wir werden im Rahmen des Möglichen Tibet weiterhin unterstützen”, versprach der Landeshauptmann.

Seit 1993 pflegt die Landesregierung einen direkten Kontakt zur tibetischen Exilregierung. Seitdem investierte Südtirol fast zwei Millionen Euro in rund 45 Projekte für das tibetische Volk. Darunter waren der Bau von Bildungs- und Sozialeinrichtungen sowie Unterstützungsmaßnahmen für die landwirtschaftliche Entwicklung.

 

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Solidarität aus Südtirol für tibetische Exilregierung"


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Orschgeige
Orschgeige
Universalgelehrter
17 Tage 7 h

Passt la au, dass mo et mit die Chinesn in Konflikt kemm.

Norbi
Norbi
Universalgelehrter
17 Tage 6 h

Bin der erste der für Solidarität ist aber vielleicht sollte diese zuerst  im eigenen Land stattfinden ohne dass arme Frauen die ihr leben lang gebuggelt wiederhole gebuggelt haben und jetzt zu wenig zum leben haben aber zu viel um zu sterben. Südtirol haben unsere Eltern aufgebaut nicht die Politik   

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