Mittel eingefroren

Städteaufwertung: Auch Bozen erhält vorerst kein Geld vom Staat

Donnerstag, 09. August 2018 | 13:02 Uhr

Bozen – Mit dem sogenannten „Milleproroghe“-Dekret hat Rom Gemeindeverwaltungen dazu gezwungen, bereits geplante Projekte und Ausgaben bis auf das Jahr 2020 zu verschieben. Auch Bozen ist betroffen.

Für Bozen bedeutet die Maßnahme, dass 18 Millionen Euro für den Plan zur städtischen Aufwertung in der Südtiroler Straße vorerst nicht zur Verfügung stehen. Wie die anderen Bürgermeister, ist auch Bozens erster Bürger Renzo Caramaschi wütend.

Unter der Regierung Renzi waren ursprünglich die Unterstützung von größeren Projekten in zunächst 96 Städten vorgesehen worden. Später hätte die Anzahl der Städte auf 120 erweitert werden sollen.

Insgesamt sollten vier Milliarden Euro investiert werden, davon wären 2,1 Milliarden aus der staatlichen Kasse gekommen, während die anderen Mittel vorwiegend aus regionalen Fonds und Investitionen stammen sollten.

In Trient fehlen nun 18 Millionen Euro für die Sanierung des Krankenhauses.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "Städteaufwertung: Auch Bozen erhält vorerst kein Geld vom Staat"


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erika.o
erika.o
Superredner
10 Tage 12 h

Italien ist im höchsten Maße verschuldet und sparen ist überall empfehlenswert.
Unter der Regierung Renzi wuchs der Schuldenberg !
sein Wahlversprechen galt jedoch dem Schuldenabbau und nicht der Häufung

also, wenn nun die Neuen die Handbremse etwas anzuziehen, und das Geld für andere, lebensswichtigere Massnahmen einsetzen find keineswegs falsch.

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