Wohnungspreise

STF bemängelt „nicht mehr leistbares Wohnen“

Donnerstag, 07. Oktober 2021 | 10:20 Uhr

Bozen/Meran – 1.640 Euro im Monat für eine Dreizimmerwohnung (76 Quadratmeter); 1.250 Euro im Monat für eine Zweizimmerwohnung (70 Quadratmeter); 1.500 Euro im Monat für eine Dreizimmerwohnung (76 Quadratmeter); unglaubliche 630 Euro im Monat für eine Einzimmerwohnung (15 Quadratmeter) – diese Beispiele des aktuellen Wohnungsmarktes in Meran zeigen, dass Wohnen in Südtirol für viele Bürger nicht mehr leistbar ist. Dies betonen die Landtagsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit und der Meraner Ortssprecher der Bewegung, Alexander Leitner.

Gerade in den Städten hätten sich Wucherpreise auf dem Mietmarkt entwickelt, da viele Vermieter damit spekulieren, dass ihre Mieter Sozialbeiträge (z.B. Mietzinsbeihilfe) vom Land erhalten und dies in die Miete mit einrechnen. Die Landtagsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit kündigt daher in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe Meran eine Initiative im Landtag für leistbares Wohnen an.

Leerstehende Wohnungen, ungenutztes Bauland und Zweitwohnungen seien ein Teil des Problems, das dringend vom Land geregelt werden müsse: „Völlig überhöhte Mietpreise, die in keinem Verhältnis zum Wert und zur Ausstattung der Wohnungen stehen, tragen aber genauso zur Verschärfung des Problems bei.“

„Wenn Vermieter zu hohe Mieten verlangen, weil sie in den Mietpreis bereits die Mitzinsbeihilfe einkalkulieren, bezahlen letztlich die Steuerzahler die überhöhten Mietpreise. Das ist nicht gerecht. Wenn Vermieter die Mieter abzocken und Wohnungen zu völlig überhöhten Preisen vermieten, sollen sie auch höhere Steuern für die eingehobenen Mieten bezahlen“, so die Landtagsabgeordneten Sven Knoll und Myriam Atz-Tammerle.

Wohnen sei ein Grundbedürfnis, das auch für die Menschen in den Städten ─ und vor allem für junge Menschen ─ wieder leistbar werden müsse. Es sei eine Frage der sozialen Gerechtigkeit, dass Mieter nicht abgezockt werden, so der Ortssprecher der Süd-Tiroler Freiheit von Meran, Alexander Leitner.

Gemeinsam mit der Ortsgruppe Meran wird die Landtagsfraktion der Süd-Tiroler Freiheit daher einen Antrag für den Landtag ausarbeiten, damit Wohnen für die Bürger wieder leistbar wird und Mietspekulationen sowie Wucherpreise unterbunden werden.

Von: mk

Bezirk: Bozen, Burggrafenamt

Kommentare

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5 Kommentare auf "STF bemängelt „nicht mehr leistbares Wohnen“"


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koana
koana
Tratscher
14 Tage 5 h

Alles nur Geschwafel, die Mietpreise gehen nicht runter, wie auch. Diese Deckelung vom Staat kommt Jahre zu spät. Geld regiert die Welt und sonst gar nix. Außerdem wurde und wird Politik nur für Reiche gemacht und für die , die gar nix haben. Das Groh der Arbeitnehmer wird gemolken wo es geht und wer soll daran was ändern, die Politiker bestimmt nicht!

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
14 Tage 3 h

Herr Knoll nur eine Frage: sind Mietwohnungen in Innsbruck billiger?

brunner
brunner
Universalgelehrter
14 Tage 1 h

Genau….der Mittelstand der Arbeitnehmer schaut durch die Finger….anderen wird alles nachgeschmissen..

Opa1950
Opa1950
Tratscher
14 Tage 2 h

Manche werden auch mit Mietpreisen beim ach so gelobten Wobi regelrecht abgezockt.

Zugspitze947
14 Tage 2 h

haha dass ich nicht lache……… Die STF bildet sich ein das grösste Kartell zu knacken ………. ohjeeeeeeeee der Schuss geht nach hinten los 🙁

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